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Interpol geht gegen Anonymous-Hacker vor

In der von Interpol unterstützten „Operation Unmask“ sind 25 Personen, die mit dem Hackerkollektiv Anonymous in Verbindung stehen sollten, festgenommen worden.

Die Aktion fand gleichzeitig in Argentinien, Chile, Kolumbien und Spanien statt. Insgesamt waren 40 Grundstücke in 15 Städten Ziel der Operation, die mutmaßlichen Hacker sind laut Interpol zwischen 17 und 40 Jahre alt.

Die Operation war Mitte Februar 2012 gestartet worden und richtete sich gegen die Verantwortlichen der Hacker-Attacken aus Kolumbien und Chile, von denen die Seite des kolumbianischen Verteidigungsministeriums, des chilenischen Ablegers vom spanischen Energieversorger Endesa sowie die Internetpräsenz der Nationalbibliothek Chiles angegriffen worden waren. Interpols geschäftsführender Direktor für Polizeidienste, Bernd Rossbach erklärte, dass es bei der Operation darum ginge zu zeigen, dass auch virtuelle Angriffe strafrechtliche Konsequenzen im realen Leben hätten.

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