Medienrecht

Kabel Deutschland schweigt über Ausbau von „Select Video“

In Berlin, Hamburg und München können Kunden von Kabel Deutschland bereits den Service des Video-on-Demand-Portals „Select Video“ nutzen. Zwar gebe es Pläne, das Portal in den nächsten zwei Jahren auf den gesamten nationalen Markt auszuweiten, doch konkrete Angaben dazu macht das Unternehmen nicht, so ein Bericht des Branchendiensts digitalfernsehen.de.

So sagte Unternehmenssprecher Marco Gassen gegenüber digitalfernsehen.de: „Konkrete Termine werden wir aus Wettbewerbsgründen erst kurz vor dem jeweiligen Vermarktungsstart bekanntgeben.“ Fragen der Redaktion, warum der Nutzerkreis auch nach acht Monaten weiterhin begrenzt sei, sowie nach bevorstehenden Milestones oder einer Roadmap, blieben unkommentiert.

Digitalfernsehen.de berichtet, Kabel Deutschland habe sich bei Select Video auf den Ausbau der Inhalte konzentriert und „viele Verträge mit zahlreichen namhaften Studios und Contentlieferanten geschlossen.“

Neben Free-TV-Sendern sind via Select Video auch „Premium TV-Sendershops“ sowie kostenpflichtige Filme und Serien von diversen Rechteinhabern zu empfangen, davon seien rund 60% auch in HD zu empfangen, einige Programme auch in 3D.

Das Angebot startete am 23. März 2011 und sendet ohne Puffer- und Wartezeiten, da dafür exklusiv Breitbandkabel TV-Kanäle reserviert wurden, so der Bericht von digitalfernsehen.de weiter.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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