Navigation öffnen
Startseite » News » Verkehrsrecht » Abgasskandal » Paukenschlag im Dieselskandal: VW bietet Direktvergleich an – Das sind Ihre Optionen
Paukenschlag im Dieselskandal :

VW bietet Direktvergleich an – Das sind Ihre Optionen

VW und die Verbraucherzentrale waren im Dieselskandal kurz vor einem Vergleich über 830 Millionen Euro. Dieser scheiterte dann aber urplötzlich am Freitagnachmittag. Nun wendet sich VW unter Umgehung der Musterfeststellungsklage (MFK) an seine Kunden und bietet diesen direkt und ohne die Verbraucherschützer einen Vergleich an. Wir erklären, welche Optionen Sie nun haben.

VW umgeht MFK und bietet Kunden Vergleich an

Am Nachmittag platzte die Bombe: VW wendet sich über die eigens eingerichtete Webseite https://vergleich.volkswagen.de/de.html direkt an seine Kundinnen und Kunden und umgeht damit die MFK. Dort teilt VW mit, dass die gescheiterten Verhandlungen nicht zu Lasten der Kundinnen und Kunden gehen dürfe.

Und dann folgt der VW-Hammer:

„Deshalb bieten wir Ihnen den bereits ausgehandelten Vergleich jetzt auch ohne die Unterstützung des vzbv an.“ So lautet es auf der VW-Seite.

Wer die folgenden Fragen mit Ja beantworten kann, soll eine Vergleichszahlung erhalten können:

  1. Haben Sie einen von der Dieselthematik betroffenen Volkswagen EA 189 erworben?
  2. Haben Sie sich zur Musterfeststellungsklage im Klageregister angemeldet?
  3. Hatten Sie beim Erwerb des Fahrzeugs ihren Wohnsitz in Deutschland?
  4. Haben Sie ihr Fahrzeug vor dem 1. Januar 2016 gekauft?
  5. Sind Sie aktuell privater Eigentümer des Fahrzeugs?

Laut VW haben Kunden dann zwei Optionen: Angebot annehmen und das Geld ausgezahlt bekommen oder das Urteil im langwierigen Musterfeststellungsverfahren abwarten und anschließend in ein eigenes Folgeverfahren mit ungewissem Ausgang gehen.

So hilft Ihnen jetzt WBS

Sind sie schon bei der MFK angemeldet? Dann sollten Sie jetzt schnellstmöglich mit VW in Kontakt treten. Dabei ist es aber dringend geboten, dies nicht alleine zu tun. Rechtlicher Beistand ist in unseren Augen ab sofort unabdingbar.

Daher informieren Sie sich jetzt!

Unsere Rechtsexperten im Dieselskandal beraten Sie kostenfrei über Ihre nun bestehenden Optionen. Tragen Sie Ihre Rückrufbitte hierfür in das folgende Formular ein. Wir rufen Sie ab Montag, den 17.02.2020 umgehend zurück.

Wenn Sie einer von unseren mehreren hundert Mandanten in dieser Sache sind, brauchen Sie sich nicht einzutragen. Wir melden uns bei Ihnen!

Damit wir uns bei Ihnen melden können, tragen Sie sich bitte hier ein: