Sasse und Partner Abmahnung

Hilfe bei Abmahnung von Sasse und Partner.

Die Rechtsanwälte Sasse & Partner aus Hamburg vertreten zahlreiche Rechteinhaber und verschicken in deren Namen Abmahnungen wegen angeblich illegalem Up- und Download von urheberrechtlich geschützten Filmdateien.

Vermutlich haben Sie keine Erfahrungen mit einer Abmahnung von Sasse & Partner. Lesen Sie hier, wie sie nun vorgehen können. Medien- und Urheberrechtler Christian Solmecke ist Experte auf diesem Gebiet und informiert Sie im Folgenden über alles Wissenswerte zur Abmahnung von Sasse & Partner.

Video zur Sasse und Partner Abmahnung:

Aktuelle Mandanten von Sasse & Partner:

  • Senator Film Verleih GmbH, Schönhauser Allee 53, 10437 Berlin
  • Atlantic Streamline Holdings LLC, 5254 Melrose Avenue, Suite 301, Hollywood, CA 90038 USA
  • Senator Home Entertainment GmbH, Schönhauser Allee 53, 10437 Berlin
  • AFM-Records GmbH, Agathe-Lasch-Weg 2, 22605 Hamburg
  • Fa. Play It Again Sam SPRL, Rue de Veeweyde 90, 1070 Brüssel, Belgien
  • Firma Splendid Film GmbH, Alsdorfer Straße 3, 50933 Köln
  • Firma Roadrunner Records GmbH, Richard-Wagner-Straße 39, 50674 Köln (jetzt Warner Music Group Germany Holding GmbH, Alter Wandrahm 14, 20457 Hamburg wegen Verschmelzung)
  • UDR GmbH, Niegras 31a, 25813 Husum
  • Tiberius Film GmbH & Co. KG, Schellingstraße 45, 80799 München
  • Warner Music Group Germany Holding GmbH, Alter Wandrahm 14, 20457 Hamburg
  • polyband Medien GmbH, Balanstr. 73, 81541 München
  • Elite Film AG, Badener Str. 156, 8026 Zürich (Schweiz)

Was fordert die Kanzlei Sasse & Partner von Ihnen?

Mit der Abmahnung begehren die Rechtsanwälte Sasse & Partner die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung, außerdem noch – statt Schadensersatz und Rechtsanwaltskosten für die Abmahnung – die Zahlung eines Vergleichsbetrags, der je nach Anzahl der getauschten Dateien € 800,00 oder mehr beträgt.

Die Abmahnungen sehen wie folgt aus:

Zunächst ergibt sich aus der ersten Zeile der Abmahnung, welcher Rechteinhaber vertreten wird.Die Kanzlei erklärt, dass im Auftrag der Mandantin durch die Ermittlungsfirma Zarei GmbH mit Sitz in Stuttgart Filesharing-Systeme auf Urheberrechtsverletzungen hin überprüft wurden. Anschließend benennen Sasse & Partner das durch die Ermittlungsfirma festgestellte Datum und die Uhrzeit des angeblichen Verstoßes. Weiter wird erläutert, dass man mit Hilfe eines landgerichtlichen Beschlusses Ihre Adresse (Name und Anschrift) der ermittelten IP-Adresse zugeordnet hat. In einem nächsten Schritt wird Ihnen erläutert, warum durch diesen Filesharing Vorgang Rechte der Mandantin verletzt wurden und welche Ansprüche dem Urheber nun gegen Sie zustehen. Das sind zum einen ein Unterlassungsanspruch und zum anderen Schadensersatz- und Vernichtungsansprüche.

Unterlassungs- und Vernichtungsanspruch:

Es heißt dann:„Namens und in Vollmacht unserer Mandanten haben wir Sie daher aufzufordern, die vorbenannte Datei unverzüglich und dauerhaft von ihrem Computer zu entfernen und zu vernichten. Weiterhin fordern wir Sie auf, es mit sofortiger Wirkung zu unterlassen, urheberrechtlich geschützte Filmwerke unserer Mandantin zum Abruf durch andere Teilnehmer von File-Sharing-Systemen bereitzustellen und damit der Öffentlichkeit zugänglich zu machen“Sie werden anschließend aufgefordert, die beiliegende strafbewehrte Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung bis zu einer bestimmten Frist zu unterzeichnen.Um es Ihnen nun ganz leicht zu machen, fügen die Rechtsanwälte Sasse & Partner als Seite 4 der Abmahnung eine vorformulierte Unterlassungserklärung bei, die Sie unterschreiben und zurücksenden sollen.

Schadensersatzansprüche und Vergleichangebot:

Im Anschluss wird Ihnen dargelegt, dass der Mandantin auch Schadensersatzansprüche zustehen. Die Rechtsanwälte Sasse & Partner bieten Ihnen jedoch ein Vergleichangebot an.Es heißt:„Wir schlagen Ihnen daher im Rahmen einer solchen außergerichtlichen einvernehmlichen Einigung als Vergleichsangebot (ohne Präjudiz für die Sach- und Rechtslage) eine einmalige Pauschalzahlung in Höhe von € 800,00vor, mit der alle bislang entstandenen Schadensersatzansprüche unserer Mandantin abgegolten sind.“Es wird ferner eine Frist zur Zahlung dieser Summe gesetzt.

Wie reagiere ich nun auf eine derartige Abmahnung?

Unterschreiben Sie auf keinen Fall unüberlegt die beigefügte Unterlassungserklärung und senden Sie an die Kanzlei zurück. Es ergeben sich dann nämlich unter Umständen folgende Nachteile:

  • Sie erkennen unter Umständen die Schuld an.
  • Sie erkennen die Kosten der Gegenseite an.
  • Häufig sind die Vertragsstrafen zu hoch angesetzt.

Andererseits sollten Sie auch keinesfalls den Kopf in den Sand stecken und nicht auf die Abmahnung reagieren!Grundsätzlich sollte der Abgemahnte seiner Pflicht zur Abgabe einer Unterlassungserklärung nämlich nachkommen. Anderenfalls droht ein kostenaufwändiges Einstweiliges Verfügungsverfahren vor Gericht.

Dringend zu empfehlen ist daher die Abgabe einer sog. modifizierten Unterlassungserklärung, die den Unterlassungsanspruch der Gegenseite erledigt. Diese sollte so formuliert werden, so dass so wenig wie möglich aber soviel wie nötig zugestanden wird. Derartige modifizierte Unterlassungserklärungen werden von spezialisierten Rechtsanwälten formuliert.

Die Kanzlei Wilde, Beuger & Solmecke ist seit Jahren auf Abmahnungen wegen Filesharings spezialisiert. Gerne beraten wir Sie daher unverbindlich und umfangreich an unserer Filesharing- Hotline unter der Rufnummer 0221 / 951 563 0 (Beratung bundesweit).Selbstverständlich können Sie auch unseren diesbezüglichen Chat nutzen.

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Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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