Medienrecht

Jugendschutz: USK veröffentlicht Leitlinien für die Altersfreigabe von Computer- und Videospielen

Nach Darstellung der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) soll die Veröffentlichung ihrer internen Leitlinien dazu beitragen, dass die Kriterien für die jugendschutzrechtliche Bewertung von Computerspielen und Videospielen transparenter werden. Es geht dabei insbesondere um die Einschätzung, wann ein Kind oder Jugendlicher in seiner Entwicklung beeinträchtigt wird. Davon hängt die Altersfreigabe ab.

 

Die aufgeführten Aspekte der Wirkungsmacht beziehen sich u.a. auf Gameplay, Atmosphäre, Jugendaffinität, Realismus und Glaubwürdigkeit. Die Leitkriterien ergeben sich aus den geltenden Gesetzen, den Grundsätzen der USK, Erkenntnissen aus der Wissenschaft und der Spruchpraxis aus den 30.000 USK-Prüfungen in 16 Jahren sowie dem gesellschaftlichen Diskurs. Sie wurden von einem Expertenkreis erarbeitet und vom Beirat der USK beschlossen und in Kraft gesetzt. „Nachdem zu Beginn dieses Jahres bereits die neuen Prüfgrundsätze in Kraft getreten sind, freue ich mich, dass wir mit diesem zweiten Schritt die USK-Prüfverfahren noch stringenter und transparenter machen können“, so Wolfgang Hußmann, Vorsitzender des USK-Beirats.

 

Diese sind abrufbar unter

www.usk.de/die-usk/grundsaetze

 

Quelle:

Pressemitteilung des USK vom 03.08.2011

 

 

Weiterführende Infos:

 

 

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

Gefällt Ihnen der Artikel? Bewerten Sie ihn jetzt:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)

RSSKommentare (0)

Kommentar schreiben

Kommentar schreiben

Mit dem Absenden des Kommentars erklären Sie sich mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden.