IT-Recht

PayPal: Sie haben 500 Euro gewonnen! Gewinnspielzusage kann eingeklagt werden.

Update 20.09.2013: PayPal hat außergerichtlich nicht gezahlt. Wir haben Klage eingereicht. Das Klageverfahren kann jetzt einige Monate dauern. Sobald wir eine Entscheidung haben, werden wir die hier veröffentlichen. Eine Klage empfehlen wir bei Vorliegen einer Rechtsschutzversicherung. (Update-Ende)

Derzeit erhalten wir zahlreiche Anrufe von etlichen verunsicherten PayPal Nutzern. Heute wurden offenbar sehr viele E-Mails mit einer Gewinnbenachrichtigung unter der Überschrift „Willste? Kriegste. Sie haben 500 Euro gewonnen“ verschickt. Zunächst dachten wir an eine der zahlreichen Phishing-Attacken. Bei der Analyse der E-Mail und der weiteren Recherche stellte sich allerdings heraus, dass PayPal unter dieser Überschrift derzeit gerade tatsächlich ein Gewinnspiel durchführt. In der Benachrichtigung heißt es konkret:

Hallo Max Müller (Name von uns exemplarisch eingefügt, hier wird aber der echte Name des PayPal Accountinhabers verwendet),

herzlichen Glückwunsch, Sie gehören zu den glücklichen Gewinnern! Schauen Sie gleich mal in Ihrem PayPal-Konto nach, denn dort haben wir Ihnen die 500 Euro gutgeschrieben. Sie können Ihren Gewinn ab sofort einlösen. Übrigens haben wir noch viele weitere tolle Ideen, die Ihren Sommer noch schöner machen: Viel Spaß bei Ihrem nächsten Einkauf wünscht Ihr Team von PayPal

PayPal Gewinnbenachrichtigung Willste? Kriegste? Sie haben 500 Euro gewonnen, erklärt PayPal Weitere Nachforschungen haben ergeben, dass dem Unternehmen PayPal offenbar ein technischer Fehler unterlaufen ist und daher die Benachrichtigung versehentlich verschickt worden ist.. Zunächst haben wir versucht, PayPal telefonisch zu erreichen. Das ist uns nicht gelungen, die 0800er Nummer war dauerbesetzt, die Luxemburger Nummer funktionierte auch nicht. Schließlich sind wir auf der Facebook Seite von PayPal fündig geworden. Dort heißt es:

Am 07.06.2013 wurden einige PayPal Kunden darüber informiert, dass sie bei einem Gewinnspiel( „Willste? Kriegste!“) für getätigte Transaktionen im Zeitraum 27.05. – 31.05.2013 gewonnen haben. Leider ist diese E- Mail aufgrund eines technischen Fehlers versendet worden. Dafür möchten wir uns entschuldigen. Die Verlosung hat noch nicht stattgefunden. Wir identifizieren gerade die Transaktionen unserer Kunden, die teilnahmeberechtigt sind. Anschließend wird es unsere Verlosung unter den teilnahmeberechtigten Kunden geben und die Gewinner werden entsprechend in einer separaten E-Mail benachrichtigt.

Mit dieser Nachricht macht es sich das Unternehmen allerdings ein bisschen einfach, denn die Gewinnzusage war auf ein konkretes Gewinnspiel bezogen und damit zunächst einmal wirksam. In § 661a BGB heißt es dazu:

§ 661a Gewinnzusagen

Ein Unternehmer, der Gewinnzusagen oder vergleichbare Mitteilungen an Verbraucher sendet und durch die Gestaltung dieser Zusendungen den Eindruck erweckt, dass der Verbraucher einen Preis gewonnen hat, hat dem Verbraucher diesen Preis zu leisten.

 

Ob eine Gewinnzusage vorliegt, muss durch Auslegung ermittelt werden, hat der Bundesgerichtshof mit Urteil vom vom 19. 2. 2004 – III ZR 226/03 entschieden. Abzustellen ist nur auf das äußere Erscheinungsbild der Gewinnzusage. D.h. bei einer klaren Scherzerklärung wären keine Gewinne auszuzahlen. Hier liegt der Fall jedoch anders. Die Mail ist optisch ansprechend gestaltet, der Nutzer wird mit seinem vollen Namen angeschrieben und es findet auch tatsächlich ein Gewinnspiel statt. Die Rechtslage ist also eindeutig. Die versprochenen 500 Euro sind zunächst einmal auszuzahlen. Das gilt auch für diejenigen Nutzer, die über die Facebook Seite mittlerweile erfahren haben, dass sich PayPal geirrt hat. Denn so eine allgemeine Information ist keine Anfechtung im Rechtssinne. Und eine Anfechtung wegen Irrtums wäre auch die einzige Möglichkeit für PayPal wieder aus der  Gewinnzusage herauszukommen. Diese Anfechtung muss unverzüglich erfolgen, nachdem PayPal von dem Irrtum erfahren hat. Erhalten die Nutzer heute oder über das Wochenende also keine Anfechtungsemail, kann der Gewinn tatsächlich eingeklagt werden.  Keine Wirkung hat übrigens, dass die meisten Gewinnspielveranstalter in ihren allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln, dass der Rechtsweg ausgeschlossen ist. Dieser Haftungsausschluss bezieht sich gerade nicht auf die Gewinnbenachrichtigung, hat das Landgericht Osnabrück mit Urteil Urteil v. 24.11.2005 – Az.: 5 O 2509/05 entschieden. Es bleibt also spannend. Falls PayPal am Wochenende nicht reagiert, muss dass Unternehmen mit zahlreichen Nutzern rechnen, die sich ihr Geld erstreiten. UPDATE 18:09 Uhr: Laut EXPRESS scheint PayPal jetzt zu reagieren. Auf Anfrage erhielt der EXPRESS von PayPal folgende Antwort:

 „Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir uns zur Zeit darum kümmern, unsere Kunden über den technischen Fehler zu informieren und die 10 tatsächlichen Gewinner entsprechend in einer separaten E-Mail zu benachrichtigen. Gerne beantworten wir kommende Woche weitere Fragen.“

Sollte das Unternehmen tatsächlich nunmehr unverzüglich reagieren, kann der Anspruch auf die 500 Euro nicht mehr geltend gemacht werden. Wie die theoretische Möglichkeit, dass Nutzer das Geld schon ausgegeben haben, rechtlich zu beurteilen ist, habe ich weiter unten in den Kommentaren beantwortet. UPDATE 2 19:15 Uhr: PayPal hat soeben reagiert und die erste Mail offiziell angefochten. Damit sind Ansprüche für die vermeintlichen Gewinner nicht entstanden. Am Ende der Mail heißt es ausdrücklich:

Zur Klarstellung: Diese Mitteilung stellt eine Anfechtung der Email vom 7.6.2013 in Bezug auf das Gewinnspiel nach §§ 119, 120 BGB dar.“

Hier der Text der Mail:

Ungültige Mitteilung zum PayPal-Gewinnspiel
Guten Tag xxxxxxxxxx,heute haben wir Sie darüber informiert, dass Sie beim Gewinnspiel „Willste? Kriegste!“ gewonnen haben und eine Gutschrift auf Ihrem Konto erfolgt ist.Leider wurde diese Email aufgrund eines Fehlers und technischen Versehens versandt und ist daher ungültig. Auf ihrem PayPal-Konto wurde kein Geld gutgeschrieben. Wir bedauern diesen Fehler und entschuldigen uns für alle eventuell entstandenen Unannehmlichkeiten. Das Gewinnspiel läuft noch weitere 9 Wochen. Gewinner dieser Woche und aller folgenden Wochen erhalten eine Gutschrift auf Ihrem PayPal-Konto und werden separat per Email benachrichtigt. Wir entschuldigen uns nochmals für eventuelle Unannehmlichkeiten und bedanken uns für Ihr Verständnis.
Viele Grüße Ihr Team von PayPal
Zur Klarstellung: Diese Mitteilung stellt eine Anfechtung der Email vom 7.6.2013 in Bezug auf das Gewinnspiel nach §§ 119, 120 BGB dar.

UPDATE 08.06.2013: 11:16 Uhr: Der Kollege Jens Ferner weist in seinem Posting zum Thema PayPal Gewinnzusage darauf hin, dass eine Anfechtung bei Gewinnzusagen möglicherweise überhaupt nicht möglich ist. Diese Auffassung kann man vertreten, wenn man annimmt, dass eine Gewinnzusage keine Willenserklärung sondern eine geschäftsähnliche Handlung ist (vgl. Erman BGB Kommentar, §661a). Urteile zu diesem Thema gibt es noch nicht. Es wäre also an der Zeit für einen Musterprozess … 😉 Mehr zu diesem Thema habe ich unten in den Kommentaren gesagt.

 

UPDATE 13.06.2013 (als UPDATE Video):

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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RSSKommentare (369)

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  1. Tobias Müller sagt:

    Ich gehöre zu den Menschen die diese Email erhalten haben. Wenn also der Widerruf nicht kommt, werde ich gerne Mandant von euch.

    Wie ist denn die Sachlage sonst zu deuten, wenn ich nicht wüßte das es sich um einen Fehler seitens Paypal handelt und einfach mal 500€ ausgeben würde, weil ich davon ausgegangen bin das ich 500€ erhalten habe?

    • Wenn rechtzeitig angefochten wird, dann wäre dieser weitergehende „Schaden“ nicht zu ersetzen.

    • liewerson sagt:

      habe eben eine email mit diesem inhalt erhalten

      Ungültige Mitteilung zum PayPal-Gewinnspiel
      Guten Tag …….,

      heute haben wir Sie darüber informiert, dass Sie beim Gewinnspiel „Willste? Kriegste!“ gewonnen haben und eine Gutschrift auf Ihrem Konto erfolgt ist.

      Leider wurde diese Email aufgrund eines Fehlers und technischen Versehens versandt und ist daher ungültig. Auf ihrem PayPal-Konto wurde kein Geld gutgeschrieben. Wir bedauern diesen Fehler und entschuldigen uns für alle eventuell entstandenen Unannehmlichkeiten.

      Das Gewinnspiel läuft noch weitere 9 Wochen. Gewinner dieser Woche und aller folgenden Wochen erhalten eine Gutschrift auf Ihrem PayPal-Konto und werden separat per Email benachrichtigt.

      Wir entschuldigen uns nochmals für eventuelle Unannehmlichkeiten und bedanken uns für Ihr Verständnis.
      Viele Grüße
      Ihr Team von PayPal
      Zur Klarstellung: Diese Mitteilung stellt eine Anfechtung der Email vom 7.6.2013 in Bezug auf das Gewinnspiel nach
      §§ 119, 120 BGB dar.

      somit habe ich leider „Pech gehabt oder
      eingang der Gewinn email war 10:47

      • Ronald R. sagt:

        Hallo ich habe soeben auch die Mail erhalten, dass es sich um ein Versehen handelte. Die Anfechtung gem. §119 und 120 BGB ist meines Erachtens nach doch nichtig, denn die Nachricht kam zu spät. Paypal hat doch schon relativ früh auf Facebook veröffentlicht, dass es sich um ein Versehen handelt. Die Anfechtung kam aber ganze 8 Stunden nach der Gewinnbenachrichtigung. Zwischen der Facebook-Mitteilung und der Anfechtung liegen über 6 Stunden, somit ist die Anfechtung nicht unverzüglich erfolgt, oder sehe ich das Falsch?

        • Toraten J. sagt:

          Wenn ich nun kein Facebookmitglied bin? Wie soll ich denn dann diese Nachricht lesen?
          Mittlerweile steht auf meinem PayPalaccount folgende Nachricht: UNGÜLTIGE MITTEILUNG ZUM PAYPAL-GEWINNSPIEL. Auf Grund eines technischen Fehlers heben einige Kunden eine falsche Email erhalten. Wir haben weitere Informationen an ihre bei PayPal hinterlegte Emailadresse gesendet.

          Leider habe ich keine Email erhalten und denke jetzt an meine 500€! Falsch?

    • Meyer sagt:

      Hallo,

      wo finde ich denn jetz das Musterschreiben, was ich an Paypal senden kann? In dem Video wurde gesagt, dass ich es hier finden kann, aber leider sehe ich es nicht.

  2. Hallo Herr Solmecke!

    Das ist aber nicht nett, dass Sie Paypal die Sache mit der Anfechtung verraten haben. Da hätte man doch mal schön drei Wochen warten können. 😉
    Grüße PL

  3. L. Eckardt sagt:

    Sie schreiben, dass paypal sich unverzüglich nachdem der Irrtum bemerkt wurde, dies mit einer Anfechtungsmitteilung richtig stellen müsste, um aus der Sache heraus zu kommen.
    Also ich hab die Mail 10 Uhr bekommen, paypal hat seit mehreren Stunden Kenntnis darüber, dass es diese Mails irrtümlich verschickt hat. Eine Anfechtungsmitteilung habe ich bis jetzt nicht erhalten. Wenn Sie schreiben „unverzüglich“, dann verstehe ich nicht, warum sollen die über das ganze Wochenende Zeit haben, die Sache richtig zu stellen?

    • Unverzüglich heißt eigentlich „sofort“ also noch heute. Möglicherweise könnten die Gerichte größeren Unternehmen eine etwas längere Reaktionszeit zugestehen. Daher habe ich sicherheitshalber gesagt, dass das auch noch am Wochenende geschehen kann. Versuchen kann man es aber auch, wenn die Mail erst am Samstag kommt.

      • L. Eckardt sagt:

        Vielen Dank für Ihre Antwort.
        Gern würde ich mich noch einmal an Sie wenden, wenn ich über das Wochenende keine weitere Mail von paypal bekomme.

      • Chris sagt:

        Unverzüglich heißt nach § 121 I 1 BGB „ohne schuldhaftes Zögern“. Paypal darf also den Anfechtungsgrund prüfen und Rechtsrat einholen, muss folglich nicht „sofort“ anfechten.
        Ich habe in dem Vertrauen, die 500 € demnächst auf mein Konto zu buchen, beim örtlichen Einzelhändler heute zwischen der Gewinnmitteilung und der Anfechtungserklärung Waren im Wert von ca. 60 € gekauft.
        Liegt darin ein ersatzfähiger Schaden i.S.v. 122 I BGB oder § 280 I, 241 II BGB?
        Kann mir § 122 II BGB entgegengehalten werden, weil mir einige Tage im Vorhinein die Bedingungen des Gewinnspiels mitgeteilt worden sind und ich demnach hätte wissen können, dass ich am Gewinnspiel gar nicht teilgenommen habe?
        Vielen Dank für das informative Video!

  4. Jannik Iacobi sagt:

    Vielen Dank für diesen äußerst informativen Beitrag, genau das, was ich gesucht hatte, auf euch ist wie immer absoluter Verlass! Bin ich mal gespannt, ob ich meine 500 dann doch kriege 😉

  5. Payschweinerei sagt:

    Und was ist wenn man verwundert bei paypal angerufen hat und es an der Hotline erklärt wurde?

    • Wenn die Hotline persönlich und ausdrücklich die Anfechtung wegen Irrtums erklärt hat, dann könnte die Anfechtung möglicherweise wirksam sein. Diesen Umstand muss dann aber PayPal auch so beweisen.

    • TriciaMcMillian sagt:

      Mir wurde gestern an der Hotline sogar von einer Mitarbeiterin geraten, es doch mit dem Einklagen zu versuchen („ich an ihrer Stelle würde das auf jeden Fall versuchen – habe ja als Mitarbeiterin leider keine solche Mail erhalten“ ??!). Habe dann auf ihren Rat hin an den Kundenservice geschrieben und mich auf §661 BGB berufen, die „Anfechtungsmail“ habe ich dann erst danach bekommen.

      Macht das einen Unterschied – habe ja meine Ansprüche vor Erhalt der Anfechtung geäußert??

      Tut mir eigentlich echt Leid für PP, aber 500€ wären natürlich auch nicht schlecht…

  6. Manuel G sagt:

    Ach herje, ich bin nach der E-Mail gleich mal auf Shopping-Tour gegangen. Muss ich nun alles wieder zurückgeben? Eigl kann ich doch auf so einen Nachricht vertrauen…oder?

    • Das regelt § 122 BGB
      § 122 Schadensersatzpflicht des Anfechtenden

      (1) Ist eine Willenserklärung nach § 118 nichtig oder auf Grund der §§ 119, 120 angefochten, so hat der Erklärende, wenn die Erklärung einem anderen gegenüber abzugeben war, diesem, andernfalls jedem Dritten den Schaden zu ersetzen, den der andere oder der Dritte dadurch erleidet, dass er auf die Gültigkeit der Erklärung vertraut, jedoch nicht über den Betrag des Interesses hinaus, welches der andere oder der Dritte an der Gültigkeit der Erklärung hat.

      Sie also nichts von der Anfechtung wussten und das Geld schon ausgegeben haben, dann kann möglicherweise auch ein Ersatzanspruch bestehen. Das aber nur aus dem Bauch heraus. Im Fall der Fälle wäre das noch mal im Detail zu prüfen.

    • Axel sagt:

      Bin auch auf Shopping tour gegangen werde paypal verklagen wenn die Mäuse nicht rüber springen

  7. Thomas sagt:

    Die „Gewinner“ können sich gerne auf der Facebook Seite https://www.facebook.com/PayPal500EuroGewinnerhttps://www.facebook.com/PayPal500EuroGewinner austauschen und zu Sammelklagen absprechen!

    Gruß

    • Franzi sagt:

      Der Link zur Facebook-Seite funzt leider nicht. Dabei wäre ich auch an einer Klage interessiert – schon allein aus Prinzip!

  8. Peter Rupprecht sagt:

    Sehr geehrter Herr Solmecke,

    Vielen Dank für dieses aufschlußreiche Video! Auch ich gehöre zu den Empfängern dieser „Gewinner“-Mails. Ich habe meinen Anspruch gleich bei Paypal angemeldet, und bin sehr gespannt wie man dort reagiert.
    Ein Schelm, der etwas böses denkt… aber dieser „technische Defekt“ war zumindest eine schöne Werbung für das Gewinnspiel und Paypal selbt… 😉

    Mit freundlichen Grüßen
    Peter Rupprecht

      • Irgendwer... sagt:

        Also ich sehe es als Lockmittel von Paypal! Nichts anderes… die wollen doch sicher nur gucken, wer von den Kunden noch aktiv ist und wer nicht!

        Ich habe NOCH IMMER KEINE ANFECHTUNGSERKLÄRUNG erhalten!!! Und wer sagt, dass eine Email eben gerade bei Massenemails, nicht mal verloren geht oder so???

        Zumal muss Paypal ja nachweisen, dass ich eine solche Email erhalten habe!

        Aber was ist wenn ich so eine nicht erhalten habe???? Weil behaupten kann Paypal vieles! Beweisen müssen die es! Und wie wollen die eine angeblich versendete Email beweisen???

        • Die Beweislast, dass die Anfechtungsemail auch tatsächlich an deine E-Mail-Adresse gesendet wurde liegt ganz klar bei PayPal.
          PayPal müsste somit über das Serverprotoll den Beweis erbringen, dass die Anfechtungsmail auch tatsächlich an dich gesendet wurde.

  9. Stephan sagt:

    Falls die Anfechtungsmail „zu spät“ kommt, wann auch immer das genau ist, sind die Kosten für diesen Rechtsstreit (Anwaltkosten, Gerichtskosten etc.) nicht höher als der eigentlich zu erstreitende Wert für mich als Privatperson?

    Lieben Gruß
    Stephan

    • Ein außergerichtliches Schreiben eines Anwalt an PayPal mit der Aufforderung zur Zahlung kostet 80 Euro. Diese Kosten würden PayPal direkt auferlegt. Zahlt PayPal nicht und betreiben Sie die Sache nicht weiter, müssen Sie die 80 Euro an ihren Anwalt zahlen. Verklagen Sie PayPal, dann gilt: der Verlierer zahlt alles. Die Gesamtkosten incl. vorgerichtlicher Tätigkeit aller Anwälte liegen dann bei 385 Euro. Manche Menschen sind rechtsschutzversichert, die Versicherung dürfte einen solchen Streit bezahlen.

      • PayPal-Geschädigter sagt:

        Hallo,

        mir ist das 8o Euro Wert, über einen Antwalt Paypal zu verklagen.
        Hier geht es ums Prinzip – Paypal will seriös sein wie eine Bank und benimmt sich wie ein abgefrickeltes Kaffeefahrtunternehmen. Sowas geht nicht und das ist er wahre Skandal

  10. Raul sagt:

    PayPal schreibt bei Facebook, „Wir identifizieren gerade die Transaktionen unserer Kunden, die teilnahmeberechtigt sind.“ Dies erweckt den Eindruck, viele Empfänger der Gewinnbenachrichtigung können überhaupt nicht gewonnen haben, da sie nicht wirksam am Gewinnspiel teilgenommen hätten.

    In den Teilnahmebedingungen wird aber ausdrücklich erklärt, dass jeder Benutzer von PayPal automatisch am Gewinnspiel teilnimmt, sofern er irgendeine Zahlung seit dem 27. Mai 2013 mit PayPal durchgeführt hat. Es ist davon auszugehen, dass ein grosser Kreis der Angeschriebenen diese Bedingung erfüllt. Insofern ist die Darlegung, der Irrtum würde sich allein schon darauf begründen, dass die Angeschriebenen aufgrund Fehlens einer nicht näher spezifizierten Berechtigung zur Teilnahme ausgeschlossen seien, falsch.

    • PayPal will damit wohl nur sagen: gewonnen hat noch niemand, die Gewinner werden erst später ermittelt. Rechtlich hat das keine Bedeutung. Selbst wenn Menschen, die nicht PayPal Kunden sind, diese Gewinnzusage bekommen hätten, könnten sie den Gewinn einklagen (sofern PayPal nicht wirksam anfechtet).

  11. Jessica D. sagt:

    Ich habe diese E-Mail heute auch bekommen. Um 10:43 Uhr. Natürlich habe ich auch gleich mein PayPal Konto aufgerufen, aber von 500€ keine Spur. Ich habe mich dann hingesetzt und gegen 14 Uhr eine Mail an den Support geschrieben ob die Mitteilung real sei und wann dann mit den 500€ zu rechnen ist oder ob es sich um ein Fake bzw. Pishing-Versuch handelt. Da kam dann erstmal eine Automatisch generierte Antwort zurück mit Links zum Thema Pishing und dem Hinweis, wenn meine Frage noch nicht beantwortet sei, solle ich einfach auf die Mail antworten. Habe ich getan. Nun, zirka 4 Stunden später, habe auch ich noch keine Antwort erhalten. Ich kann mir gut vorstellen das PayPal gerade in Mails ertrinkt.

    Ich bin sehr gespannt wie diese Sache ausgeht. Zu 500€ würde ich ehrlich gesagt nicht Nein sagen. Ich wüsste auch bereits worin ich sie investieren würde. Teilnahmeberechtigt bin ich im übrigen, ich habe tatsächlich vorgestern etwas mit PayPal online gekauft und bezahlt.

    • Angeblich ist PayPal gerade dabei diejenigen, die vermeintlich gewonnen haben, darüber zu benachrichtigen, dass sie nicht gewonnen haben….

      • Jessica D. sagt:

        Ungültige Mitteilung zum PayPal-Gewinnspiel
        Guten Tag Jessica D.,

        heute haben wir Sie darüber informiert, dass Sie beim Gewinnspiel „Willste? Kriegste!“ gewonnen haben und eine Gutschrift auf Ihrem Konto erfolgt ist.

        Leider wurde diese Email aufgrund eines Fehlers und technischen Versehens versandt und ist daher ungültig. Auf ihrem PayPal-Konto wurde kein Geld gutgeschrieben. Wir bedauern diesen Fehler und entschuldigen uns für alle eventuell entstandenen Unannehmlichkeiten.

        Das Gewinnspiel läuft noch weitere 9 Wochen. Gewinner dieser Woche und aller folgenden Wochen erhalten eine Gutschrift auf Ihrem PayPal-Konto und werden separat per Email benachrichtigt.

        Wir entschuldigen uns nochmals für eventuelle Unannehmlichkeiten und bedanken uns für Ihr Verständnis.
        Viele Grüße
        Ihr Team von PayPal

        Nun ja, soviel dazu. 😉

      • Raul sagt:

        Ja, so ist es, die Mail kam gerade rein:

        Ungültige Mitteilung zum PayPal-Gewinnspiel

        Guten Tag Max Mustermann,

        heute haben wir Sie darüber informiert, dass Sie beim Gewinnspiel „Willste? Kriegste!“ gewonnen haben und eine Gutschrift auf Ihrem Konto erfolgt ist.

        Leider wurde diese Email aufgrund eines Fehlers und technischen Versehens versandt und ist daher ungültig. Auf ihrem PayPal-Konto wurde kein Geld gutgeschrieben. Wir bedauern diesen Fehler und entschuldigen uns für alle eventuell entstandenen Unannehmlichkeiten.

        Das Gewinnspiel läuft noch weitere 9 Wochen. Gewinner dieser Woche und aller folgenden Wochen erhalten eine Gutschrift auf Ihrem PayPal-Konto und werden separat per Email benachrichtigt.

        Wir entschuldigen uns nochmals für eventuelle Unannehmlichkeiten und bedanken uns für Ihr Verständnis.

        Viele Grüße
        Ihr Team von PayPal

        Zur Klarstellung: Diese Mitteilung stellt eine Anfechtung der Email vom 7.6.2013 in Bezug auf das Gewinnspiel nach
        §§ 119, 120 BGB dar.

      • Ich sagt:

        Ungültige Mitteilung zum PayPal-Gewinnspiel

        Guten Tag …,

        heute haben wir Sie darüber informiert, dass Sie beim Gewinnspiel „Willste? Kriegste!“ gewonnen haben und eine Gutschrift auf Ihrem Konto erfolgt ist.

        Leider wurde diese Email aufgrund eines Fehlers und technischen Versehens versandt und ist daher ungültig. Auf ihrem PayPal-Konto wurde kein Geld gutgeschrieben. Wir bedauern diesen Fehler und entschuldigen uns für alle eventuell entstandenen Unannehmlichkeiten.

        Das Gewinnspiel läuft noch weitere 9 Wochen. Gewinner dieser Woche und aller folgenden Wochen erhalten eine Gutschrift auf Ihrem PayPal-Konto und werden separat per Email benachrichtigt.

        Wir entschuldigen uns nochmals für eventuelle Unannehmlichkeiten und bedanken uns für Ihr Verständnis.

        Viele Grüße
        Ihr Team von PayPal

        Zur Klarstellung: Diese Mitteilung stellt eine Anfechtung der Email vom 7.6.2013 in Bezug auf das Gewinnspiel nach
        §§ 119, 120 BGB dar.
        ——————————-

        Das kam gerade per Mail.

  12. Dennis sagt:

    Jetzt kommen die Anfechtungs-Mails rein. Vielleicht hätte man Paypal nicht darauf aufmerksam machen sollen? 😉

  13. Peter sagt:

    Was Sie mir zu übersehen scheinen, Sinn und Zweck von § 661a BGB ist die Vermeidung des unlauteren Wettbewerbs. Man wird § 661a BGB also so verstehen müssen, dass die fahrlässige Gewinnmitteilung nicht erfasst ist.

    • Guter Einwand. Im Kommentar zu 661a BGB stand dazu nichts. Für den Verbraucher wäre das auch hart, da er dann immer beweisen müsste, dass die Gewinnmitteilung nicht fahrlässig war.

      • Peter sagt:

        Nunja, ich denke, hier wird man die Beweislast durch eine Vermutung umkehren müssen, um dem entgegenzutreten.

        Nur man wird zu dem Ergebnis kommen müssen, dass § 661a BGB nicht durchgreift in solch einem Fall. Andernfalls wäre es nun von Paypal problematisch, die Anfechtungserklärung per E-Mail am Ende auch wirklich zu beweisen. Wenn sich also jemand auf den Standpunkt stellt, dass er keine E-Mail erhalten hat, wirds schwierig.

        Um das zu vermeiden, müsste Paypal nun 2,5mio (oder warens 3,5mio?) Einschreiben versenden. Das ist nur bedingt zumutbar. Eine Einschränkung von § 661a BGB mit einer Vermutung für den Vorsatz erscheint da interessengerechter.

        (Irgendwie hat das System den Kommentar erst unter den nächsten Kommentar geschoben?!)

  14. Lars B sagt:

    Folgendes kam soeben, 18:30 per Mail:

    Guten Tag Lars B.,

    heute haben wir Sie darüber informiert, dass Sie beim Gewinnspiel „Willste? Kriegste!“ gewonnen haben und eine Gutschrift auf Ihrem Konto erfolgt ist.

    Leider wurde diese Email aufgrund eines Fehlers und technischen Versehens versandt und ist daher ungültig. Auf ihrem PayPal-Konto wurde kein Geld gutgeschrieben. Wir bedauern diesen Fehler und entschuldigen uns für alle eventuell entstandenen Unannehmlichkeiten.

    Das Gewinnspiel läuft noch weitere 9 Wochen. Gewinner dieser Woche und aller folgenden Wochen erhalten eine Gutschrift auf Ihrem PayPal-Konto und werden separat per Email benachrichtigt.

    Wir entschuldigen uns nochmals für eventuelle Unannehmlichkeiten und bedanken uns für Ihr Verständnis.

    Viele Grüße
    Ihr Team von PayPal

    Zur Klarstellung: Diese Mitteilung stellt eine Anfechtung der Email vom 7.6.2013 in Bezug auf das Gewinnspiel nach
    §§ 119, 120 BGB dar.

  15. Hanno sagt:

    Eben kam eine mail von paypal

    Als Antwort auf die Anfrage vom Gewinn
    wie reagiert man nun verweisst man auf BGB §122 ?

    ——————————————————–

    Ungültige Mitteilung zum PayPal-Gewinnspiel
    Guten Tag Max Mustermann,

    heute haben wir Sie darüber informiert, dass Sie beim Gewinnspiel „Willste? Kriegste!“ gewonnen haben und eine Gutschrift auf Ihrem Konto erfolgt ist.

    Leider wurde diese Email aufgrund eines Fehlers und technischen Versehens versandt und ist daher ungültig. Auf ihrem PayPal-Konto wurde kein Geld gutgeschrieben. Wir bedauern diesen Fehler und entschuldigen uns für alle eventuell entstandenen Unannehmlichkeiten.

    Das Gewinnspiel läuft noch weitere 9 Wochen. Gewinner dieser Woche und aller folgenden Wochen erhalten eine Gutschrift auf Ihrem PayPal-Konto und werden separat per Email benachrichtigt.

    Wir entschuldigen uns nochmals für eventuelle Unannehmlichkeiten und bedanken uns für Ihr Verständnis.
    Viele Grüße
    Ihr Team von PayPal

    Zur Klarstellung: Diese Mitteilung stellt eine Anfechtung der Email vom 7.6.2013 in Bezug auf das Gewinnspiel nach
    §§ 119, 120 BGB dar.

  16. Tom K. sagt:

    hallo zusammen,

    ich habe so eine gewinnmitteilung bekommen, welche gerade eben via mail als ungültig deklariert wurde mit dem „freundlichen“ Hinweis:
    „…Zur Klarstellung: Diese Mitteilung stellt eine Anfechtung der Email vom 7.6.2013 in Bezug auf das Gewinnspiel nach
    §§ 119, 120 BGB dar…“

    ABER: kann man diese einfach so stehen lassen?
    wenn ich Erman BGB Kommentar, §661a nehme, handelt sich bei der gewinnmitteilung nicht um eine willenserklärung sondern um eine geschäftsähnliche handlung.

    damit wäre auch die „zur klarstellung“ hinfällig. wie sähe es nun aus?

    • Guter Hinweis. Habe ich zwar bislang noch nicht drüber nachgedacht, lässt sich aber sicherlich vertreten…

      • Peter sagt:

        Nunja, ich denke, hier wird man die Beweislast durch eine Vermutung umkehren müssen, um dem entgegenzutreten.

        Nur man wird zu dem Ergebnis kommen müssen, dass § 661a BGB nicht durchgreift in solch einem Fall. Andernfalls wäre es nun von Paypal problematisch, die Widerrufserklärung per E-Mail am Ende auch wirklich zu beweisen. Wenn sich also jemand auf den Standpunkt stellt, dass er keine E-Mail erhalten hat, wirds schwierig.

        Um das zu vermeiden, müsste Paypal nun 2,5mio (oder warens 3,5mio?) Einschreiben versenden. Das ist nur bedingt zumutbar. Eine Einschränkung von § 661a BGB mit einer Vermutung für den Vorsatz erscheint da interessengerechter.

        • Peter sagt:

          Pardon: Anfechtungs- und nicht Widerrufserklärung.

          • J.P. Hoffmann sagt:

            Der BGH hat in BGH, Urteil v. 06.12.1988 – XI ZR 81/88 (Hamm) bereits entschieden, dass der 119 BGB analoge Anwendung auf geschäftsähnliche Handlungen findet (im zu entscheidenden Fall ging es um eine Tilgungsbestimmung, aber an der Übertragbarkeit sollte das nichts ändern). Die Anfechtung dürfte also zulässig sein.

      • Christoph sagt:

        Ist es denn tatsächlich eine Willenserklärung, wenn gesagt wird „Schauen Sie gleich mal in Ihrem PayPal-Konto nach, denn dort haben wir Ihnen die 500 Euro gutgeschrieben.“ Der Wille, dort 500 Euro gutzuschreiben, wird ja nicht artikuliert. Handelt es sich eher um eine Mitteilung des Kontostandes?

      • Tom K. sagt:

        ich habe paypal damit konfrontiert…
        denke zwar nicht, dass die sich darauf melden werden, aber mal über das we abwarten. vielleicht könnte mein einwand noch spezifiziert und ausgelotet werden, ob dieses sogar ein weg für freundliche 500.- eur wäre 😉

        wäre ja sonst zu einfach für paypal…

      • Chris sagt:

        „Dabei entscheidet der BGH jetzt auch erstmals die dogmatische Einordnung von § 661a BGB: Nicht Rechtsgeschäft, sondern gesetzliches Schuldverhältnis aus geschäftsähnlicher Handlung (so bereits Lorenz NJW 2000, 3305, 3307).“

        „Eine Annahme der [Gewinn-]“Zusage“ ist nicht vonnöten. Es kommt nur darauf an, dass die dem Verbraucher zugegangene Zusendung eines Unternehmers – nach Inhalt und Gestaltung – abstrakt geeignet ist, bei einem durchschnittlichen Verbraucher in der Lage des Empfängers den Eindruck zu erwecken, er werde einen – bereits gewonnenen – Preis erhalten. Auf das subjektive Verständnis der Zusendung durch den Empfänger kommt es nicht an. Es ist nicht erforderlich, dass der Empfänger dem Schreiben tatsächlich Glauben schenkt. Auch der Verbraucher, der die Gewinnzusage als bloßes Werbemittel durchschaut oder durchschauen könnte, kann nach § 661a BGB die Leistung des (angeblich) gewonnenen Preises verlangen; § 116 Satz 2 BGB findet insoweit keine Anwendung. Letztlich geht es um die Haftung aus einem gesetzlichen Schuldverhältnis, das durch eine geschäftsähnliche Handlung, eben die Versendung der Gewinnzusage oder vergleichbaren Mitteilung an einen Verbraucher, begründet wurde (vgl. Senatsurteil vom 19. Februar 2004 – III ZR 226/03NJW 2004, 1652, 1653 m.w.N.; Lorenz NJW 2000, 3305, 3307 und IPRax 2002, 192, 193, 195; Lorenz/Unberath IPRax 2005, 219, 221, 223).“

        Quelle: http://lorenz.userweb.mwn.de/urteile/iiizr191_03.htm

        Was ist hiervon zu halten? Und was würde es im aktuellen Fall bedeuten, wenn die Gewinnzusage nach § 661a BGB keine Willenserklärung, sondern eine geschäftsähnliche Handlung darstellen würde?

        • Das ist sehr spannend. Damit werde ich mich in den kommenden Tagen intensiver beschäftigen! Rechtsprechung gibt es dazu noch nicht. Das würde aber bedeuten, dass Fehler bei Gewinnzusagen nie angefochten werden können…

          • Peter sagt:

            §§ 119 ff. analog, Problem gelöst (siehe MüKo) – aber es wird ohnehin auf eine teleologische Reduktion von § 661a BGB hinauslaufen.

          • Peter Parker sagt:

            Ein überhöhtes Tempo inkl Videobeweis kann ich doch damit anfechten in dem ich sage, das ich Ausversehen auf das Gaspedal gekommen bin.

          • Chris sagt:

            Nachdem ich mich nun selbst mal auf Internetrecherche begeben habe, sieht es (für mich als Laie) aktuell eindeutig so aus, dass es sich bei der Gewinnzusage um eine geschäftsähnliche Handlung handelt (BGH, 28.11.2002 – III ZR 102/02; BGH, 16.10.2003 – III ZR 106/03; BGH, 15.07.2004 – III ZR 315/03; BGH, 01.12.2005 – III ZR 191/03).

            @Peter: Zunächst war ich aufgrund BGH, 06.12.1988 – XI ZR 81/88 auch der Meinung, dass die §§ 119 ff. BGB (ausnahmslos) analog auf geschäftsähnliche Handlungen anwendbar sind, bis mich Herr Jens Ferner (Rechtsanwalt) darauf aufmerksam gemacht hat, dass – wie weiter unten bereits von mir zitiert – es auch Ausnahmen gebe. So sei für Erman/Jauernig §661a BGB eine solche Ausnahme (s. u.). Bezieht sich die analoge Anwendung der §§ 119 ff. im Münchener Kommentar allgemein auf geschäftsähnliche Handlungen oder explizit auf § 661a BGB?

    • Alexander V. sagt:

      Die geschäftsähnlichen Handlungen sind ja analog nach §§ 119, 120 BGB anfechtbar. Die Einhaltung der Anfechtungsfrist wäre mit wenigen Stunden auch eher zu bejahen….

      • Chris sagt:

        „Es handelt sich bei der Gewinnmitteilung um keine Willenserklärung sondern um eine geschäftsähnliche Handlung (so auch im Erman BGB Kommentar, §661a). Somit sind die auf Willenserklärungen bezogenen Anfechtungsregeln wenn, dann nur entsprechend anwendbar, wobei es zahlreiche Ausnahmen gibt. Eine solche Ausnahme sehe ich hier vorliegen, da die Intention des §661a BGB schlicht unterlaufen werden würde, wenn die spätere Anfechtung ermöglicht wird (so auch Ermann/Jauernig, im Palandt liest man dazu nichts).“

        Quelle: http://www.ferner-alsdorf.de/2013/06/paypal-und-der-500-euro-gewinn-so-schnell-gibts-kein-geld/

        • Das ist eine wirklich sehr spannende These. Leider gibt es dazu noch keine Urteile. Möglicherweise bietet sich dieser Fall hier an, um die schwierige Rechtsfrage zu klären. Die „Besitzer“ einer solchen Gewinnmail sollen die Mail also vorerst nicht löschen, ggfs war hier tatsächlich keine Anfechtung möglich. Aber wie gesagt, dass ist eine interessante aber ungeklärte Rechtsfrage.

  17. Joerg sagt:

    Mail mit Anfechtung kam gerade von paypal.
    Anfechtung schoen klein gedruckt…
    Schade 🙁

  18. Joerg sagt:

    Mail mit Anfechtung kam gerade von paypal.
    Anfechtung schoen klein gedruckt…
    Schade…

  19. Thomas Schneiders sagt:

    Habe gerade eine Mail von PayPal bekommen. Damit sind sie raus ausm Schneider, oder?

    „Ungültige Mitteilung zum PayPal-Gewinnspiel

    Guten Tag Thomas Schneiders,

    heute haben wir Sie darüber informiert, dass Sie beim Gewinnspiel „Willste? Kriegste!“ gewonnen haben und eine Gutschrift auf Ihrem Konto erfolgt ist.

    Leider wurde diese Email aufgrund eines Fehlers und technischen Versehens versandt und ist daher ungültig. Auf ihrem PayPal-Konto wurde kein Geld gutgeschrieben. Wir bedauern diesen Fehler und entschuldigen uns für alle eventuell entstandenen Unannehmlichkeiten.

    Das Gewinnspiel läuft noch weitere 9 Wochen. Gewinner dieser Woche und aller folgenden Wochen erhalten eine Gutschrift auf Ihrem PayPal-Konto und werden separat per Email benachrichtigt.

    Wir entschuldigen uns nochmals für eventuelle Unannehmlichkeiten und bedanken uns für Ihr Verständnis.

    Viele Grüße
    Ihr Team von PayPal

    Zur Klarstellung: Diese Mitteilung stellt eine Anfechtung der Email vom 7.6.2013 in Bezug auf das Gewinnspiel nach
    §§ 119, 120 BGB dar.“

    Alles in Anführungszeichen ist O-Ton Email.

  20. Yvonne sagt:

    Aufgrund der Tatsache, dass kein Guthaben auf meinem Paypal-Konto gutgeschrieben war, habe ich heute Nachmittag dummerweise eine Mail an PayPal geschickt und nachgefragt, ob es sich evtl. um eine Phishing-Mail handelt.

    Habe nun um 18:34h folgende e-Mail von PayPal erhalten:
    Ungültige Mitteilung zum PayPal-Gewinnspiel

    Guten Tag ,

    heute haben wir Sie darüber informiert, dass Sie beim Gewinnspiel „Willste? Kriegste!“ gewonnen haben und eine Gutschrift auf Ihrem Konto erfolgt ist.

    Leider wurde diese Email aufgrund eines Fehlers und technischen Versehens versandt und ist daher ungültig. Auf ihrem PayPal-Konto wurde kein Geld gutgeschrieben. Wir bedauern diesen Fehler und entschuldigen uns für alle eventuell entstandenen Unannehmlichkeiten.

    Das Gewinnspiel läuft noch weitere 9 Wochen. Gewinner dieser Woche und aller folgenden Wochen erhalten eine Gutschrift auf Ihrem PayPal-Konto und werden separat per Email benachrichtigt.

    Wir entschuldigen uns nochmals für eventuelle Unannehmlichkeiten und bedanken uns für Ihr Verständnis.

    Viele Grüße
    Ihr Team von PayPal

    Für mich hat sich die Sache dann wohl erledigt…schade 🙁 Hatte leider auch noch keine Bestellungen für 500€ getätigt bevor die E-Mail kam 🙂

  21. Lukas M. sagt:

    Ungültige Mitteilung zum PayPal-Gewinnspiel
    Guten Tag Max Mustermann,

    heute haben wir Sie darüber informiert, dass Sie beim Gewinnspiel „Willste? Kriegste!“ gewonnen haben und eine Gutschrift auf Ihrem Konto erfolgt ist.

    Leider wurde diese Email aufgrund eines Fehlers und technischen Versehens versandt und ist daher ungültig. Auf ihrem PayPal-Konto wurde kein Geld gutgeschrieben. Wir bedauern diesen Fehler und entschuldigen uns für alle eventuell entstandenen Unannehmlichkeiten.

    Das Gewinnspiel läuft noch weitere 9 Wochen. Gewinner dieser Woche und aller folgenden Wochen erhalten eine Gutschrift auf Ihrem PayPal-Konto und werden separat per Email benachrichtigt.

    Wir entschuldigen uns nochmals für eventuelle Unannehmlichkeiten und bedanken uns für Ihr Verständnis.
    Viele Grüße
    Ihr Team von PayPal

  22. Dirk sagt:

    Habe vor einigen Minuten eine Email von PayPal erhalten, in der sie erklären das ihre Gewinnmitteilung ungültig wäre und sich dafür entschuldigen.
    Sie weisen auf einen Fehler und ein technisches Versehen hin!
    Ausserdem wird im Kleingedruckten „klargestellt“, dass es sich mit dieser Email um eine Anfechtung handelt (nach §§ 119, 120 BGB).
    Ist PayPal damit aus dem Schneider?

    Viele Grüße und Danke für Ihre Hilfe.

    Dirk

  23. Patrick S. sagt:

    Soeben habe ich folgende Mail von PayPal erhalten, somit ist der Rechtsweg wohl wieder ausgeschlossen…

    Ungültige Mitteilung zum PayPal-Gewinnspiel

    Guten Tag XXX,

    heute haben wir Sie darüber informiert, dass Sie beim Gewinnspiel „Willste? Kriegste!“ gewonnen haben und eine Gutschrift auf Ihrem Konto erfolgt ist.

    Leider wurde diese Email aufgrund eines Fehlers und technischen Versehens versandt und ist daher ungültig. Auf ihrem PayPal-Konto wurde kein Geld gutgeschrieben. Wir bedauern diesen Fehler und entschuldigen uns für alle eventuell entstandenen Unannehmlichkeiten.

    Das Gewinnspiel läuft noch weitere 9 Wochen. Gewinner dieser Woche und aller folgenden Wochen erhalten eine Gutschrift auf Ihrem PayPal-Konto und werden separat per Email benachrichtigt.

    Wir entschuldigen uns nochmals für eventuelle Unannehmlichkeiten und bedanken uns für Ihr Verständnis.

    Viele Grüße
    Ihr Team von PayPal

  24. Michael Küppers sagt:

    Moin,
    bei mir kam gerade die Mail von PayPal:
    „Ungültige Mitteilung zum PayPal-Gewinnspiel“

    Damit dürfte es keinen Anspruch mehr geben, oder?

    Michael

  25. Peter Parker sagt:

    Da ist dass schreiben von PayPal.

    Ungültige Mitteilung zum PayPal-Gewinnspiel

    Guten Tag ******,

    heute haben wir Sie darüber informiert, dass Sie beim Gewinnspiel „Willste? Kriegste!“ gewonnen haben und eine Gutschrift auf Ihrem Konto erfolgt ist.

    Leider wurde diese Email aufgrund eines Fehlers und technischen Versehens versandt und ist daher ungültig. Auf ihrem PayPal-Konto wurde kein Geld gutgeschrieben. Wir bedauern diesen Fehler und entschuldigen uns für alle eventuell entstandenen Unannehmlichkeiten.

    Das Gewinnspiel läuft noch weitere 9 Wochen. Gewinner dieser Woche und aller folgenden Wochen erhalten eine Gutschrift auf Ihrem PayPal-Konto und werden separat per Email benachrichtigt.

    Wir entschuldigen uns nochmals für eventuelle Unannehmlichkeiten und bedanken uns für Ihr Verständnis.

    Viele Grüße
    Ihr Team von PayPal

    Zur Klarstellung: Diese Mitteilung stellt eine Anfechtung der Email vom 7.6.2013 in Bezug auf das Gewinnspiel nach
    §§ 119, 120 BGB dar.

  26. Asim W. sagt:

    Pay pal hat mich über die ungültigkeit der e-mail angeschrieben und das dies als eine anfechtung klargestellt. Nix mit dem gewinnn oder?

  27. Dennis Wambach sagt:

    Hallo miteinander,

    ich habe um 18:44 die „Widerrufs-Nachricht“, mit dem Betreff „Ungültige Mitteilung zum PayPal Gewinnspiel“ erhalten. Damit dürfte die Suppe ja gelöffelt sein, oder?

    Aber selbst wenn darf ich mich wahrscheinlich im nachhinein ärgern, da ich die Gewinnbenachrichtigung von heute morgen bereits gelöscht hatte, da ich sie als Spam ansah, da mir nicht bewusst war an einem Gewinnspiel teilgenommen zu haben.

    Vielleicht gewinne ich dann dann stattdessen den „Depp des Jahres“ Award 😉

    • Ja, Suppe ist gelöffelt. Siehe unser Update 2… ,-)

    • Josef sagt:

      Versuche sofort mit einem Undelet-Tool die Mail zu retten.

    • Gert Wi sagt:

      HALLO,Ich glaube dass Herr Solmecke recht hat und da nicht viel zumachen ist . Auch mit den „Depp des Jahres“Award stehen die Chancen für mich und dich nur 1 bezw.2 zu 3 500 000 .Das war anscheinend nur ein KAUFANREIZ UND WERBEGAG von Pay-Pal. Die haben sich nit der 2.mail abgesichert. Meint denn einer, ein solches Unternehmen (100% Ebay-Tochter hätte sich nicht mit einem Haufen von Anwälten abgesichert? Denen ist es doch egal ob sie tausende treue Kunde verarschen…..Dem Rest ist das wohl egal, mir nicht. Ab Montag für mich nur noch
      Amazon und TrustetShop….

  28. P.K. sagt:

    Hier ist sie nun auch, die Anfechtung:

    Ungültige Mitteilung zum PayPal-Gewinnspiel

    Guten Tag XXXXX,

    heute haben wir Sie darüber informiert, dass Sie beim Gewinnspiel „Willste? Kriegste!“ gewonnen haben und eine Gutschrift auf Ihrem Konto erfolgt ist.

    Leider wurde diese Email aufgrund eines Fehlers und technischen Versehens versandt und ist daher ungültig. Auf ihrem PayPal-Konto wurde kein Geld gutgeschrieben. Wir bedauern diesen Fehler und entschuldigen uns für alle eventuell entstandenen Unannehmlichkeiten.

    Das Gewinnspiel läuft noch weitere 9 Wochen. Gewinner dieser Woche und aller folgenden Wochen erhalten eine Gutschrift auf Ihrem PayPal-Konto und werden separat per Email benachrichtigt.

    Wir entschuldigen uns nochmals für eventuelle Unannehmlichkeiten und bedanken uns für Ihr Verständnis.

    Viele Grüße
    Ihr Team von PayPal

    Zur Klarstellung: Diese Mitteilung stellt eine Anfechtung der Email vom 7.6.2013 in Bezug auf das Gewinnspiel nach
    §§ 119, 120 BGB dar.

  29. Tobias Burkhard sagt:

    Gerade ist sie mir bei mir angekommen die Anfäschtung von PayPay gegenüber der Gewinnmitteilung von heute Morgen. Das heißt dann wohl das der Gewinn offiziell keiner mehr ist oder?

  30. Marcel sagt:

    Die Klarstellungsmail habe ich gerade bekommen.

    Was ich mich jedoch frage: Haben die § 119/120 überhaupt gültigkeit in diesem Fall (zumindest auf weiten Strecken)?

    Ich gehöre zu denjenigen, die im erforderlichen Zeitraum NICHT über Paypal eingekauft haben. Ich habe mich noch nicht einmal eingeloggt bis heute Mittag.

    Wie kann dies ein „Irrtum“ im Sinne des BGB sein (insbesondere durch die sehr strenge auslegung des §661 durch Kommentierungen und gefällten Urteilen), wenn ich nichtmal ansatzweise in den Kreis der berechtigten Falle?

    Ist nicht die Auslage des Irrtums nur dann möglich, wenn lediglich der Kundenkreis angeschrieben worden wäre, welcher die Bedingungen erfüllt? Hinzu kommt, wenn ich mir so einen Querschnitt der User im Internet anschaue, dass ein sehr großer Teil dieser E-Mails anscheinend an Besitzer von langzeit-inaktiven Konten gegangen ist.

    • jenni sagt:

      Dem kann ich zustimmen, an mein sehr altes, seit langem inaktives Konto kam nämlich die „Sie haben gewonnen“-Mail. An unser aktives -Familienkonto-das viel genutzt wird kam keine entsprechende Mail. Das kann doch eher kein zufall sein

  31. Veit sagt:

    Hallo Herr Solmecke,

    ich habe die besagte Mail auch bekommen. Sollte ich bis Morgen (oder doch Montag?) keine Anfechtungsmail erhalten, dann wende
    ich mich noch mal an Ihre Kanzlei?! Werden Sie erstmal sämtliche Anfragen sammeln und daraus eine Sammelklage einreichen, oder wie läuft das bei so einer Masse organisatorisch ab?

    VG

  32. dilbert sagt:

    Sehr geehrter Herr Solmecke,

    besteht nicht auch die Möglichkeit, dass der Anspruch gar nicht erst den rechtsgeschäftlichen Handlungen unterliegt? Unter anderem der Münchner Kommentar geht schwerpunktmäßig davon aus, dass der Anspruch nach Gewinnzusage ein deliktischer ist. Ich bin kein Praktiker, daher kann ich nicht einschätzen, wie die Gerichte diesen Anspruch ansehen, die dogmatische Einordnung scheint ja aber umstritten zu sein.

    Aber damit wäre eine Anfechtung seitens PayPal gar nicht möglich, oder?

    Vielen Dank.

  33. dasmaetthes sagt:

    Also 8 Stunden später ist für mich keine Unmittelbare Anfechtung.

    Und greift überhaupt §§ 119, 120 BGB
    Da sie ja diese Erklärung (also Benachrichtigung der Gewinner) abgeben wollten nur zu einem anderen Zeitpunkt und an maximal 10 Personen.

    Für mich ist das hier nicht gegeben und damit die Anfechtung unwirksam.

  34. hans sagt:

    Schon als ich das video gesehen habe, hatte ich sofort den Eindruck, das SIE „Herr Solmecke“ Paypal den Wink gegeben haben, so müsst ihr das angehen.
    Ich hätte damit gewartet.
    Ich bin nicht 100%ig davon überzeugt, dass Paypal da auch selber (so schnell) drauf gekommen wäre.

    Allein schon aus dem Grund weil Paypal sich mit der Reaktion sehr viel Zeit gelassen hat, obwohl es technisch sehr einfach wäre die Personen, die die erste Mail erhalten haben, zu selektierern und denen die zweite Mail mit Persönlicher Anrede zu schicken.
    Das ist ein Script für Leihen und sollte nicht Ansatzweise soviel Zeit in Anspruch nehmen.
    Ich könnte mir gut Vorstellen, dass PAYPAL jetzt sehr dankbar für die Lösung des Problems ist und Ihnen was zukommen lässt, ich wäre es jedenfalls und wurde es auch genauso handhaben.

    • t.held sagt:

      Du glaubst doch nicht allen ernstes, dass ein Milliarden schweres Unternehmen wie Paypal bei so was nicht umgehend seine Anwälte konsultiert und dass die nicht in der Lage sind den entsprechend Paragraph rauszusuchen? Ich verstehe zwar deinen Frust, aber die Vorstellung, dass Paypal erstmal verzweifelt nach Hilfe googelt ist doch etwas absurd 😉

  35. Für mich ist juristisch fraglich, inwieweit die in den Stellungnahmen von Paypal zitierten Paragraphen § 119, 120 BGB überhaupt einschlägig sind.
    Handelt es sich hier wirklich gem. § 119 BGB um eine fehlerhafte Willens-Äußerung (technischer Fehler)? Die Äußerung dürfte korrekt sein. Eine fehlerhafte Willens-Bildung setzt einen Motiv-Irrtum als endogene Ursache voraus oder eine Beeinflussung als exogene Ursache. Sollte es sich um einen Motiv-Irrtum handeln, so ist er regelmäßig ohne Belang, also juristisch nicht beachtlich. Eine Beeinflussung von außen dürfte auch ausscheiden.

    Eine fehlerhafte Übermittlung durch die übermittelnde Person oder Einrichtung gemäß § 120 BGB vermag ich auch nicht zu erkennen.

    Insofern stellt sich mir die Frage, inwieweit es sich überhaupt um einen juristisch erheblichen Irrtum handelt.

    Ist es nicht eher ein Fehlverhalten eines Mitarbeiters, welches sich das Unternehmen zurechnen lassen muss (§ 278 BGB)?

  36. Bernd Greb sagt:

    Hallo zusammen,

    ich habe diese mail auch bekommen und eine wiederrufsmail.
    aber sein kann sowas nicht und rechtlich ist das alles so legetim ?????
    um 10:45 sie haben gewonne um 19.00 leider haben sie nicht gewonnen ?

    Danke für die Antwort

  37. Yvonne Q. sagt:

    Das kann man doch so nicht akzeptieren.

    Da ich mich tatsächlich zum Gewinnspiel angemeldet habe und diese Mail heute morgen bekommen habe, hat mich PayPal über Stunden in dem Glauben gelassen ich hätte gewonnen.

    Mail kam um 10:38 Uhr und die Anfechtung um 18:33 Uhr obwohl PayPal schon seit 11 Uhr bescheid wusste oder sogar schon eher.

    Man kann doch jetzt nicht einfach sagen, diese Mitteilung ist ungültig.

    Den ganzen Tag in aller Munde, schön Werbung gemacht, die restlichen Leute die dort noch nicht registriert waren damit womöglich auch noch gelockt sich zu registrieren und nun „Tut uns Leid die Mail ist ungültig“

    Wozu haben die Versicherungen, das wurde versprochen und dann müssen die dafür grade stehen.

    Ich glaube nicht, dass ich das so mit dieser Anfechtung Mail jetzt beenden werden.

    ICH BIN STINK SAUER

    • Steve sagt:

      Ich stimme Ihnen zu 100% zu. Bin ich auch rechtsschutzversichert. die 50 Euro Selbstbeteiligung sind es mir wert!!!!

    • Meggi G.-L. sagt:

      Hallo Yvonne Q.,
      das PayPal schon gegen 11 Uhr oder schon früher bescheid wusste denke ich nicht, da meine Gewinnbenachrichtigung erst um 11.55 Uhr kam und die Anfechtung erst um 20.16 Uhr
      Ich bin sehr gespannt was dabei herauskommen wird…
      und drücke uns allen die Daumen 😉

  38. Bianca Bay sagt:

    Hallo zusammen,

    ich habe noch keine Anfechtungsmail von PayPal bekommen, habe aber auch nicht im Aktionszeitraum eingekauft, so dass meinerseits die Bedingungen eigentlich nicht erfüllt wären. Aber es ist trotzdem diese Gewinnspielnachricht vorhanden und im P. 661 steht ja nicht, dass eine Teilnahme Voraussetzung ist.

    Wie sieht es nun für mich aus???

  39. Jan sagt:

    Was geschieht denn, wenn ich diese Anfechtungsmail nicht erhalte?

    Behalte ich dann meinen Anspruch auf den Gewinn?

  40. Swanski sagt:

    Ich habe mir heute Abend gegen 19:00 ein iPad bestellt.
    Die E-Mail von PayPal kam gegen 19:30 rein.

    Wie ist die Rechtslage?
    Lohnt es sich den Gewinn einzufordern, evtl. zu klagen?

  41. Christin D. sagt:

    Wie ist es denn nun mit der tatsächlichen Wirksamkeit der Anfechtung von PayPal? Ist das jetzt unverzüglich genug gewesen? Was wäre, wenn jetzt trotzdem jemand klagen würde und gewinnt, müsste es dann automatisch an alle ausgezahlt werden oder muss jeder einzeln klagen?

  42. bier sagt:

    Ich habe mich schon drauf gefreut mal was gewonnen zu haben. weil es aber bis heute Nachmittag noch nicht auf meinem PayPal Konto war habe ich mal nachgefragt wo und wann mein Gewinn gebucht wird. Es kam bis eben noch nix, als ich dann zufällig unter Paypal gegoogelt habe habe ich das hier gefunden, das es wohl eiN Fehler war. Echt Blöd. gerade kommt von PayPal die Nachricht auf dem Großrechner das es ihnen leid tut, bla bla bla.

    soviel ich weiß ich doch der Satz die haben Gewonnen, der Satz das sie Zahlen müssen. ich meine da gibts doch Urteile zu oder irre ich da, bin mir allerdings auch nicht ganz sicher.

  43. Chris sagt:

    Die Gier der Leute ist einfach unfassbar.

    Da verschickt ein Unternehmen fälschlicherweise (!) eine Gewinnbenachrichtigung und entschuldigt sich im Anschluss direkt dafür, doch der allgemeine Gierlappen versucht das natürlich (!) wieder einmal zu seinem Vorteil auszunutzen, und würde dafür sogar vor gerichtlichen Maßnahmen nicht zurückschrecken.

    Einfach nur widerlich.

    • Helmut Szillus sagt:

      Wieso sollte die Gewinnnachricht fälschlich verschickt worden sein? Wenn ein Unternehmen mit den §119 & 120 so einfach aus der Nummer rauskommt, könnte es auch geplant sein. Just ab 14:00 drehte die Ebay-Aktie in ein deutliches Plus!

      Soviele Klicks, wie Paypal heute erhalten hat kann man für Geld nicht kaufen. Bei 3,5 Mio. Mitteilung dürfte man von 5-10 Mio Klicks ausgehen; nur um zu überprüfen, ob die 500 EUR schon auf dem Konto sind.

      Wenn dieses Paypal-Vorgehen so durchgeht, können wir uns auf ein ganz neues Marketing im Internet freuen.

      • CD sagt:

        Ja, das sehe ich ganz genauso. Dann kommt zukünftig von überallher eine Gewinnermail und dann die Anfechtung. Ein Auf und AB der Gefühle! Dann kann man das Gesetz, welches sagt, dass das Unternehmen den vermeintlichen Gewinn auch leisten müsse, streichen, denn es hat ja dann keinen Belang mehr!

    • Frank H. sagt:

      Im Prinzip haben Sie natürlich recht aber ist es Ihnen tatsächlich noch nicht widerfahren, dass Unternehmen versuchten (Internet, Telefon, Banken, Versicherungen etc.), genau mit einer solchen Vorgehensweise kapital aus einem Ihrer Fehler zu schlagen?
      Mit freundlichen Grüßen

    • jeanett müller sagt:

      gier , versetz dich bitte in die lage von uns dresdnern die gerade viel verloren haben wie gut das geld da gewesen wäre

    • Josef sagt:

      Du hast da etwas nicht richtig verstanden. Die Gier sitzt nicht bei den Leuten sondern bei paypal. Und wenn Du die Mails von paypal genau betrachtest merkst Du dass das eine abgerühte PR-Aktion von paypal ist.

  44. B.S. sagt:

    Ich gehöre auch zu den vermeintlich „glücklichen Gewinnern“. Ich habe die Gewinnnachricht um 11.44 Uhr erhalten. Da ich in letzter Zeit tatsächlich etwas via Paypal bezahlt hatte, bin ich tatsächlich von einer Gewinnmitteilung ausgegangen und hatte schon überlegt, für meinen Gewinn etwas zu bestellen. Da beim Einloggen jedoch kein Geld auf meinem Paypal-Konto war, habe ich kurz darauf bei Paypal angerufen.

    Dort wollte der „Servicemitarbeiter“ mit mir nicht über die Gewinnmitteilung sprechen, da es sich um eine „Rechtliche Angelegenheit“ handelt und er dafür nicht zuständig sei.

    Die Mail, dass es sich um einen technischen Fehler handelt, habe ich erst um 20h erhalten, obwohl Paypal schon längst davon gewußt hat. Unverzüglich ist für mich etwas anderes…

    Für ein so großes Unternehmen finde ich es schwach, sich nur mit so einer Mail abzuspatzen!

    • Andy Caspar sagt:

      Ich verstehe nicht, warum Paypal nicht unverzüglich auf der Loginseite und auf der Maske vom Kundenkonto einen Hinweis gesetzt hat.
      Technisch wäre das sehr einfach umzusetzen ,und fast jeder wäre umgehend informiert gewesen, da wohl jeder seine Gutschrift auf dem Konto sehen wollte.
      Das Geld bereits auszugeben bevor es Gutgeschrieben ist dürfte nicht gerade glücklich sein und schwer bis gar nicht Paypal haftbar gemacht werden können.
      Anders hätte es wohl ausgesehen, wenn der Betrag auf dem Konto sichtbar gewesen wäre und später wieder gelöscht worden wäre.

      Wenn Paypal jetzt einfach so weg kommen sollte ist auch Tür und Tor für Gewinnspielbetrüger weit offen. Diese werden dann auch technische Störungen angeben.

      Die Ursache der Störung könnte interessant werden. Es wurden ja nicht alle Kunden angeschrieben.

  45. Jens sagt:

    Kann Paypal dazu gezwungen werden eine rechtsverbindliche Erklärung abzugeben das dies keine beabsichtigte Werbeaktion war?

    Sollte es sich beweisen lassen das die Aktion beabsichtigte Werbung war, dann müsste Paypal an alle bezahlen, da dann §§ 119, 120 BGB nicht greifen würde?

  46. Karl Benske sagt:

    Hi Yvonne Q. ,

    ich werde es auch nicht dabei belassen, denn nachdem ich die Echtheit der Emailadresse geprüft habe, habe ich mir eine 64gb micro SD und die PS3 von meinem Kolegen gekauft, danach war ich in der Schischabar mit 4 Kollegen und hab und aus der Pezzeria gegeüber Essen kommen lassen.
    Dann komm ich nach Hause, erfahre nach weiteren ca. 1,5h erst dass ich nicht gewonnen habe, habe also Geld ausgegeben dass meine Fraundin und ich eigentlich zu Essen und Trinken bis Ende des Monats brauchen und bin um ca.440€ ärmer.

    Ich hoffe,dass ich wenigstens einen Teil des Geldes wiedersehe, denn meiner Meinung nach hätten die ruhig schneller reagieren können.

    • Pitt sagt:

      Die könne nafechten wie sie wollen haften nach 122 BGB SN des RA insoweit sehr schwach…

    • Robert Schmerlz sagt:

      Genau wie bei mir habe aus Ebaykleinanzeigen heute eine PS3 für 370 Euro+ Zubehör gekauft da ich heute morgen dachte ich bin 500 euro reicher ?! was passiert jetzt? hab ich da einen Anspruch drauf? ich meine ich habe eingekauft da ich ein Offizielles und Rechtmässiges gewinnspiel zu der zeit gewonnen habe im Wert von 500 ,-€

      Wie sieht das nun aus?

  47. tommez sagt:

    Aber hey seht es doch mal positiv!!! Paypal ist nu wieder in aller Munde ! ich für meinen Teil will mit diesem Verein nix mehr zu tun haben… erst sollst du als Verkäufer bei EBAY angebotsgebüren abdrücken(und das nicht zu knapp) und dann werden dir über eine Tochtergesellschaft nochmal Transaktinsgebühren abgezwackt !!! Nu noch diese Geschichte heut (Kostenlose WERBUNG) ….Wieviel wollen die eigentlich noch verdienen??? von mir nicht mehr !!!

  48. jenni sagt:

    Hallo,

    das heisst paypal konnte das jetzt alles toll vorbereiten? Also um ca.10:00 schicken sie die „sie haben gewonnen“-mail raus, um ca. 19:00 Uhr dann die Anfechtung und sie kommen damit einfach so durch und haben quasi noch ein tolle gratis Werbung, weil sie mit ihrem „Versehen“ in sämtlichen Medien landen?
    Und alle Leute, die diese Mail bekommen haben gehen leer aus?

  49. Helmut Szillus sagt:

    Sehr geehrter Herr Solmecke,

    um 10:46 ist die Gewinnmail auch bei mir eingegange. Es ist wohl nicht konstruiert zu behaupten, dass man sich darüber mehr als nur ein wenig freut.

    Erst um 18:39 (Serverstempel) habe ich die Nachricht erhalten, dass gem. §119 & § 120 die Gewinnmitteilung fehlerhaft und unbeabsichtigt war.

    Aus technischer Sicht ist es nicht nachvollziehbar, dass nahezu acht Stunden Zeit benötigt wird, dies festzustellen und entsprechende Nachrichten zu verschicken. Zumal schon ab 13:00 Uhr entsprechende Nachrichten über den Paypal-Facebook-Acount gepostet wurden.

    Um den juristischen Konjunktiv zu bedienen: Als Inhaber einer Werbeagentur (was ich in der Tat bin) könnte ich also meinen Kunden empfehlen, die Paypal-Vorgehensweise zu kopieren und gemäß dem Motto „Schlechtes Image ist besser als keins“ wettbewerbsrechtlich äußerst fragwürdig zu agieren? Der Ebay-Aktienkurs drehte heute ab 14:00 in ein deutliches Plus!

    Für mich stellt sich nun die Frage:

    Wann ist die erste Gewinnmail bei einem Kunden eingegangen und wann die letzte?

    Sollten die Zeitstempel z.B. zwischen 10:30 & 10:50 liegen, hätte nach meinem Verständnis die Widerrufsnachricht nach §§ 119 & 120 zwischen 13:00 & 13:20 Uhr liegen müssen und nicht erst 5 (!!!) Stunden später.

    Für mich persönlich erweckt die Paypal-Vorgehensweise ganz klar den Verdacht eines gezielten und geplanten „Marketing-Shitstorms“. Eine vergleiche Medienplanung würde in diesem Ausßmaß einen unkalkulierbaren Werbeetat erfordern.

    Ich sehe es auch so, dass dieses Thema noch lange nicht am Ende ist.

  50. Jan sagt:

    Scheint wieder ein Fall von „zwei Anwälte, drei Meinungen“ zu sein, denn bei Ferner-Alsdorf scheint man der Meinung zu sein, dass es sich bei der „Gewinnmitteilung um keine Willenserklärung sondern um eine geschäftsähnliche Handlung“ handle, bei der eine Anfechtung nach §119 BGB nicht möglich sei, und es wird auf den Erman BGB Kommentar zum §661a BGB verwiesen.

  51. Thommy sagt:

    Ich werde es trotzdem anfechten! Anders ist es doch nicht gerecht! Dann kann es demnächst jede große Firma so machen. Erst Gewinne Zusagen und anschließend wiederrufen!?

  52. Ge_ sagt:

    Ich habe die Gewinnmail auch erhalten. Insofern stellt sich die Frage wie lange ein Zeitraum dauern darf, angefechtet werden zu können, da PayPal ja schon mindestens seit nun 13 Stunden bescheid weiss.
    M.E: greift hier , wenn man seit Jahren Kunde ist und das Gewinnspiel tatsächlich ausgelobt wurde auch ein Vertrauensschutz neben natürlich § 122 Schadensersatzpflicht des Anfechtenden (Regelung seit 01.01.2002)

    (1) Ist eine Willenserklärung nach § 118 nichtig oder auf Grund der §§ 119, 120 angefochten, so hat der Erklärende, wenn die Erklärung einem anderen gegenüber abzugeben war, diesem, andernfalls jedem Dritten den Schaden zu ersetzen, den der andere oder der Dritte dadurch erleidet, dass er auf die Gültigkeit der Erklärung vertraut, jedoch nicht über den Betrag des Interesses hinaus, welches der andere oder der Dritte an der Gültigkeit der Erklärung hat.

    Denn anders als bei unseriösen Unbekannten Absendern darf man bei seinem langjährigen Geschäftspartner PayPal und einem in der Tat durchgeführten Gewinnspiel tatsächlich darauf hoffen, nicht betrogen/belogen zu werden.

    In den USA wäre PayPal jetzt pleite!

    Wie sehen Sie das alles Herr Solmecke?

    MFG

    • Wenn man einen solchen Vertrauensschutz annehmen möchte, dann gilt er nur für die Leute, die in den 13 Stunden das Geld ausgegeben haben. Problematisch könnte dabei sein, dass das Geld noch nicht auf dem Konto war.

      • Johannsen sagt:

        Durch die Mitteilung der ersten Email, dass das Geld schon auf dem Konto verbucht ist steht Paypal schlecht da. Man ist nicht verpflichtet die Buchung zu überprüfen. Nach überprüfung des Absenders auf Echtheit der Mail reicht hierbei völlig aus. Wer also danach innerhalb des Zeitraums bis zur „Anfechtungsmail“ hat meiner Ansicht nach anspruch auf Schadensersatz!

  53. Michael Darchinger sagt:

    Ich finde auch, dass das nicht einfach mit einer simplen Mail abgegolten sein kann. War das denn überhaupt unverzüglich ? Fast 8 Stunden im Glauben, dass das alles seine Richtigkeit hat ? Da verliert man doch den Glauben in die Menschen !!! Jeder kleine ottonormalbürger muss für seine Fehler gerade stehen; nur so eine gesch… Unternehmen kann einfach mal so sagen: Sorry, fehler passieren. Gibt es wirklich keine Möglichkeit ? Die gehören allesamt verklagt!!!

  54. matthias sagt:

    Hi,
    ist es denn zulässig, die Erklärung wegen Irrtum und falscher Übermittlung gleichzeitig anzufechten? § 119 BGB besagt doch, dass man sich geirrt hat, § 120 BGB sagt doch, dass es zu einem Fehler in der Übermittlung gekommen ist. Oder nicht?

  55. Jan sagt:

    Moin Moin,

    Ich habe immernoch keine Anfechtungsmail von PayPal bekommen.
    Behalte ich dann meine. Anspruch,falls heute keine mehr rein kommt?

    Oder wie ist da die Rechtslage?

    MfG
    Jan

  56. Simon sagt:

    Naja. Fehler können auch dem Vorsichtigsten passieren.und da PayPal sicher längere Entscheidungswege hat kann ich verstehen dass die direkte Ansprache etwas dauert. Und dass PayPal pleite geht muss ja auch nicht sein. Aber eine Blamage ist das für PayPal in jedem Fall. Denn wenn diese bei Buchungen genau so vorsichtig sind, sollten alle ggf einen anderen Dienst nutzen.

  57. Anna sagt:

    Unverzüglich ist für mich auch etwa anderes.
    Das kann doch für die nicht so einfach sein.
    Hab mich den ganzen Tag gefreut und abends dann sowas 🙁
    Hab mal ne Mail zurückgeschrieben, mal sehen, was kommt…..

  58. Maike Putz sagt:

    Ich frag mich da nur: Wenn die damit durchkommen, wie viele Gewinnbenachrichtigungen und „Ätschibätsch – aus Versehen passiert“ habe ich dann ab morgen in meinem Briefkasten? Das kann ja lustig werden! Danke für diesen Fall! Aber auch Danke womöglich für die ausgezeichnet coole Werbeaktions-Idee!

  59. Markus Müller sagt:

    Habe Geld von PayPal erhalten!

    Danke Ebay. Bin zwar kein Gewinner und habe keine 500€ bekommen, aber hartnäckig bleiben im Support hat 5 Minuten „Arbeit“ gekostet und 15€ gebracht. Geld ist auch schon auf meinem PayPal-Konto sichtbar 😉

    Reicht für ein bescheidens Abendessen.

    In diesem Sinne:

    MAHLZEIT Paypal

  60. Matthias S. sagt:

    Das Gewinnspiel läuft noch weitere 9 Wochen. Gewinner dieser Woche und aller folgenden Wochen erhalten eine Gutschrift auf Ihrem PayPal-Konto und werden separat per Email benachrichtigt.

    Ihrem??? Da es Großgeschrieben ist bezieht es sich ja wohl eindeutig auf mein eigenes Konto, d.h. im Klartext alle Gewinne auch wenn ich nicht der Gewinner bin werden meinem Konto gutgeschrieben.

  61. Frank H. sagt:

    Ich seh das ganz nüchtern.

    Ich habe mit einer Paypal-Zahlung am Gewinnspiel teilgenommen (01.06.13).

    Mit der ordentlichen Gewinnbenachrichtigung besteht, nach meiner rechtlichen Auffassung, ein tatsäclicher Anspruch auf den Gewinn. Nun habe ich, so wie sicher auch alle anderen, die Anfechtung erhalten.

    Dieser Anfechtung steht aber nun der §§ 661a BGB entgegen.
    Eine Anfechtung nach §§ 119, 120 BGB dürfte nach meiner Auffassung hier nicht greifen.

    Die Frage ist, gibt es hierfür bereits vergleichbare Urteile (die natürlich für kein Gericht bindend sind) an denen man sich orientieren kann?

    Vorsorglich habe ich Paypal nun mitgeteilt, das ich die Anfechtung nicht akzeptiere und auf meinen Gewinn bestehe. Nun lehne ich mich zurück und beobachte die weitere Entwicklung.

    Ich sehe, ehrlich gesagt, wenig Chancen – aber man weiß ja nie…

    Vielleicht springt letztendlich doch eine Kleinigkeit (z.B. ene kleine Gutschrift oder Ähnliches) heraus.

    So oder so – bis hierher gibt es nichts zu verlieren und sollte es sich wider erwarten abzeichnen, dass eventuell doch Mehr geht, werde ich darüber nachdenken.

  62. Haimerl Franz sagt:

    Ich bin sehr enttäuscht von Paypal und überlege mir ernsthaft ob ich diesen Dienst weiter nutzen soll.
    Für mich ist dieses email einfach nur kontraproduktiv

  63. Thorsten sagt:

    was ist wenn ich morgens die mail gelesen habe und mich gefreut hab wie ein schneekönig , und dann eine bestellung in einem laden gemacht habe wo die rückgabe nicht möglich ist ! und da es nun wochenende ist, ich auch nicht stonieren kann ?
    der wert der wahre ist 240 euro

    muss paypal dann den schaden bezahlen ? geht das schnell hab eigentlich nicht das geld dafür !

  64. Mole sagt:

    Ein Traum, ich habe 500 EUR gutgeschrieben bekommen! Das wird ein super Wochenende 🙂

  65. Salvo sagt:

    Moinsen ich bin gerade etwas verwirrt????

    Also hab ich keine Chance das Geld zu bekommem trotz Anfechtungsmail?

    Paragragh BGB 661a sagt:
    Ein Unternehmer, der Gewinnzusagen oder vergleichbare Mitteilungen an Verbraucher sendet und durch die Gestaltung dieser Zusendungen den Eindruck erweckt, dass der Verbraucher einen Preis gewonnen hat, hat dem Verbraucher diesen Preis zu leisten.

    Ich will diesen Gewinn unbedigt haben ohne wenn und aber wenn nicht das ist Paypal für mich gestorben unswar entgültig.

    • Das kann ich gut verstehen. Allerdings gibt es die Anfechtung genau für den Fall, dass man sich bei der Abgabe einer Willenserklärung „vertan“ hat:
      § 119 BGB
      Anfechtbarkeit wegen Irrtums
      (1) Wer bei der Abgabe einer Willenserklärung über deren Inhalt im Irrtum war oder eine Erklärung dieses Inhalts überhaupt nicht abgeben wollte, kann die Erklärung anfechten, wenn anzunehmen ist, dass er sie bei Kenntnis der Sachlage und bei verständiger Würdigung des Falles nicht abgegeben haben würde.
      […]

      • Johannsen sagt:

        Ich sehe hier keine Willenserklärung sondern durch den Hinweis in der ersten Mail, dass das Geld gut geschrieben wurde als „geschäftliche abgeschlossene Handlung“!

        Demnach greift P119 P120 BGB nicht.

        Als Unternehmen das mit Vertrauen und Sicherheit wirb, muss man sich auf solche zusagen verlassen können, wodurch ein Vertrauensschutz bestehen würde.

        Ausserdem ist Paypal bei Anfechtung verpflichtet genauere Angaben anzugeben, als nur „technisches versehen“ zu nennen!

        Auch der Aufbau der 2. Email ist meiner Ansicht nach nicht als rechtlich gütlige Anfechtung zu sehen!

        Es wird im Kleingedruckten in der letzten Zeile darauf hingewiesen! Was meiner Meinung nach bereits als Betreff, oder Textüberschrift zu vermerken werden müsste!

        Paypal ist auch verpflichtet die Zahlungen zu leisten, wenn ein Mitarbeiter den falschen Verteiler der Mails angeklickt haben sollte!

        http://dejure.org/gesetze/BGB/278.html

      • Thorsten sagt:

        § 119 sag ich nur unwissenheit schützt vor strafe nicht !
        § 120 haftet dann nicht die person für den schaden die die mail rausgeschickt hat ? warum die firma ?

      • Salvo sagt:

        Also ist der Fall somit zu den Akten gelegt?
        Und ich muss das einfach so hin nehmen Herr Solmecke?

  66. Daniel H. sagt:

    Wenn wir Bürger ausersehen 10-20km zu schnell auf der Autobahn fahren und geblitzt werden..können wir auch nicht sagen das war ausversehen wir müssen trotzdem zahlen..

    das sehe ich genauso wie bei paypal..
    Ich habe bei paypal mind. 600-700€ gebühren da gelassen

    LG Denny

  67. Jochen sagt:

    Nachdem ich die Gewinnmitteilung bekommen hatte, habe ich über ein extra Fenster des Browsers aufs Konto geschaut – kein Eingang. Also habe ich die Mail an spoof@paypal.com weitergeleitet. Am Abend kam dann die Widerrufs-Mail.
    Und nun, um 1:17 Uhr, folgende Antwort von spoof:

    Hello xxx,
    Thanks for forwarding that suspicious-looking email. You’re right – it was a phishing attempt, and we’re working on stopping the fraud. …

    Na dann 🙂

  68. Michael W. sagt:

    Habe um 11 Uhr die Mail mit 500 € Gutschrift bekommen. Habe sie mir ausgedruckt und bin los Geld ausgeben. Komme 24Uhr nach Hause und muss lesen das Paypal 18:30 Uhr mir den Gewinn absagt. Jetzt hab i die Kohle verkloppt und nun? Schöner mist jetzt kann man nicht mal solchen Mega Konzernen vertrauen.Hier wird man nur noch von allen seiten nach Strich und Faden verarscht. Im Endeffekt hat das ganze bestimmt einen großen Finanziellen Effekt gehabt auf kosten Ihrer Kundschaft Ich muss diesen Monat jetzt mit 470 € weniger auskommen. Vielen Dank Paypal hauptsache für die die eh schon genug haben hat es sich gelohnt. Warum dauert eine absage 7.5h ? Und dieser Rechtsstaat der schon lange kein Rechtsstaat mehr ist schaut zu und kassiert Spendengelder.
    Mit genügend Geld darf man hier alles und dem kleinen wird es förmlich aus der Tasche gezogen. Würde ich sowas machen geh ich als Betrüger in den Bau aber Paypal darf das und kommt ungeschoren davon. Recht haben und Recht bekommen ist zu einer frage des Geldes geworden und nicht der Gerechtigkeit. Da verliert man den glauben in dieses Rechtssystem bzw. Rechtsstaat. Paypal kommt aus dem lachen nicht mehr raus. Ich unterstütze diese Betrüger nicht mehr wenn die sowas mit Ihren Kunden machen um sich noch mehr an Ihren Kunden zu bereichern.

  69. Michael sagt:

    Guten Tag,

    auch ich habe die Meldung über den 500€ Gewinn bekommen. 10:59

    Darauf habe ich diese an die Pishing Stelle bei PayPal weitergesandt mit der Frage, ob das real oder ein Fake ist. Eine Antwort (in englisch) wird automatisch kommen, steht auf der Website dazu 13:29

    Dann bekomme ich die Email „Ungültige Mitteilung zum PayPal-Gewinnspiel“ 18:55

    Trotzdem bitte ich um Auszahlung, man weiss ja nie 20:12

    Um 22:24 bekomme ich die Meldung von Paypal (spoof@paypal.com) auf meine Real/Fake Anfrage, in der mir mitgeteilt wird, „Thanks for taking an active role by reporting suspicious-looking emails.
    Although we’ve determined that the email you forwarded to us is not a phishing attempt, our security team is grateful for your concern.“

    Ist jetzt der Anspruch wieder da?

    M

  70. Franziska sagt:

    Hallo, ich habe noch eine Frage: ich habe gestern die Gewinnmitteilung per Email bekommen, bisher jedoch keine Rücknahme-/Anfechtungsemail. In meinem Paypal-Account steht lediglich ein Hinweisfeld, dass ich nähere Informationen per Email zur Ungültigkeit erhalte. Diese Information kann man auch nicht anklicken.
    Was habe ich in diesem Fall davon zu halten?
    Danke schonmal für die Antwort und viele Grüße 🙂

  71. Gesli sagt:

    Furchtbar diese Gierhälse….mein gott, Menschen machen Fehler…klar ist es vielleicht ärgerlich…sie haben sich entschuldigt, den Irrtum aufgeklärt und basta!!! Jetzt kommt mal wieder auf den Teppich…typisch deutsch…blind vor gier. ..macht nur alle eure Klage. ..verliert am ende und hockt auf den kosten…dann habt ihr wenigstens die deutsche wirtschaft angekurbelt^^
    Die Leute die jetzt drohen ihr konto zu löschen…dann machts eben und greift wieder auf unsichere, langsame Bezahlmethoden zurück!!! Ich kann paypal verstehen. ..man kann nich einfach aufgrund eines technischen fehlers oder menschliches versagen milliarden verschleudern nur um alle nutzer zu befriedigen! Ich finde das waere unzumutbar! Also stellt eure gier ein und findet euch eben, wie ich auch damit ab und nehmt es eben so hin!

  72. Sebastian sagt:

    Was ist denn wenn die Anfechtungsmail nie ankommt?

  73. Florian w. sagt:

    Sehr geehrter Herr Solmecke,
    Ist Paypal eigentlich dazu verpflichtet zu beweisen das es sich hierbei um einen technischen Fehler handelt?

    Mit freundlichen Grüßen, Florian W.

    • Theoretisch schon. Letztlich liegt das aber wohl auf der Hand. Außerdem spielt es keine Rolle, ob es technisches Versagen oder ein Fehler eines PayPal Mitarbeiters war. Beides berechtigt gleichermaßen zur Anfechtung.

      • florian.w sagt:

        Wenn hier allerdings ein system verwendet wird, welches nicht fehlerfrei läuft muss paypal doch hierfür eigentlich grade stehen oder?
        Zumal es sich ehr nach einer marketing strategie verhält, paypal wäre Ja eigentlich nach meinem rechtsempfinden bis zur „richtigstellung“ der msil in der pflicht gewesen zu zahlen.

        Ich habe ebenfalls wie es jemand zuvor geschrieben hatte mein altes Notebook veräußert um mir vom Gewinn ein neues zu kaufen.
        Nun sitz ich hier ohne Notebook, aber mit einer „vielen dank für ihr verständnis“ Mail von PayPal.
        Besteht in diesem Falle der mögliche als auch erfolgreiche weg auf Schadensersatz?

        Mit freundlichen Grüßen, Florian W.

  74. Klaus S sagt:

    Was ist eigentlich, wenn man so tut, als habe man die Anfechtungsmail nicht erhalten? Ist eine Anfechtung per email überhaupt rechtsgültig?

    • Ja, die ist auch per Mail gültig. Sagt man, man habe die Mail nicht erhalten, ist das ein strafbarer Betrug.

      • Thorsten sagt:

        aber den betrug die mail bekommen zu haben und dann gelöscht zu haben , und nun zu behaupten man hätte keine bekommen muss nun doch paypal nachweisen oder nicht ?

        dann ist dies auch kein betrug sondern ein technischer fehler meinerseits der dazu führen könne das ich mich dann auch mit dem irrtums paragraphen rausrede ^^

  75. Jörg sagt:

    Ich frage mich wie oben schon gelesen, jemand vor der Erklärung schon gutgläubig etwas unwiderruflich gekauft hat, sowie sein Altgerät verpflichtend verkauft. In unserem Fall hat meine schwangere Frau (Risikoschwangerschaft) ein neues Notebook geordert und Ihr Altes etwas unter Wert verkauft um sich das Neue leisten zu können. Nun sind wir echt in der bedrullie denn der Verkäufer will nicht vom Kauf zurück treten, und der Käufer des alten Notebooks will auch nicht darauf verzichten, hat das Geld schon überwiesen. Wir sind echt verzweifelt, meine Frau hat im Moment ein Insolvenz Verfahren am Hals und sollten wir das nicht zahlen können, wird das aufgrund wohlverhaltensphase platzen.

    • Jens Richard sagt:

      Tja Jörg,
      da haste wohl nun die Kacke am dampfen, wenn deine verschuldete Ehefrau weiter in den Schulden bleibt, nur weil sie sich vor der Bezahlung Ihrer Schulden drückt… Sie sollte lieber bezahlen und sich nicht in die Insolvenz reinschleichen! Ich hoffe das Inso platzt!! Zumal hat sie die Ware erhalten usw. und nun in die Inso… geht garnicht… schämen Sie sich! Frechheit sowas…

  76. Kathleen sagt:

    ich habe gestern gegen 10 uhr genau die gleiche Email bekommen. Habe auch Paypal angeschrieben, dass ich das Geld noch nicht gutgeschrieben bekommen habe, aber bis heute nichts zurück erhalten. Steht mit der Gewinn zu????

  77. Hannelore R. sagt:

    Hallo, ich habe ebenfalls „gewonnen“
    halte dies für einen Betrug , da fast ausschließlich Kunden die über längere Zeit nicht eingekauft haben oder bedeutend weniger Umsatz machten angeschrieben wurden
    Bitte meldet euch und sagt was ihr von dieser art Werbung haltet und ob ihr auch betroffen seid

    • Josef sagt:

      Ich fand die Gewinnbenachrichtigung auch merkwürding da ich paypal im letzter Zeit nicht benutzt habe. ABER paypal kann jedem schenken was er will.

  78. Markus W sagt:

    @Matthias S. : Ja ist ziemlich verwirrend…

    An alle anderen: „Unverzüglich“ kann nun mal unter gewissen Umständen weitläufig ausgelegt werden. Das die 2. eMail (siehe im Beitrag Update 2) durchaus unverzüglich verschickt wurde wird IMHO alleine dadurch bewiesen, dass die Korrekturleser und hausinternen Rechtsverdreher die eMail nur kurz überflogen haben müssen – bei den Rechtschreibfehlern und der nach gegebener Formulierung entstehenden Interpretations- und Sichtweise.

  79. Eberhard Horbach sagt:

    Sehr geehrter Herr Solmecke,

    nach der Gewinnmitteilung habe ich mein Paypal-Konto geöffnet und mich überzeugt, daß kein Guthaben gutgeschrieben worden war. Daraufhin habe ich bei Paypal angerufen und um Aufklärung gebeten. Nach zweimaliger Rücksprache hat mich der Servicemitarbeiter informiert, daß die Gewinnbenachrichtigung rechtens wäre und das Geld wohl später gutgeschrieben würde. Nun erhielt ich allerdings kein Geld, sondern einen Widerruf.
    Das Gespräch mit Paypal hat ein Geschäftspartner mitgehört und das Gespräch ist auch aufgezeichnet worden, zumindest habe ich die Zustimmung dazu gegeben.
    Deshalb habe gestern noch dem Widerruf widersprochen und auf meinem Gewinnanspruch bestanden.
    Wie sind meine Chancen?

  80. Matthias sagt:

    Hi,
    so ging es mir auch. Ich bin sehr inaktiv bei Paypal und zahle darüber nur, wenn es nötig ist. Daher scheint es eine Marketing-Strategie zu sein. Es wird nicht versehentlich eine Gewinn-Email an sämtliche inaktiven Kunden geschickt, ohne, dass dort ein Sicherheitsmechanismus das versehentliche Versenden unterbindet.

    Daher doch unlauterer Wettbewerb? Schon auffällig, oder? Und Paypal hat jetzt so viel Aktivität wie nie….

  81. Jan sagt:

    Hallo Herr Solmecke,
    Zu was würden Sie raten, um überhaupt eine Chance bei diesem Thema haben?
    Der Ungültigkeitserklärung zu wiedersprechen. Wenn ja wie?
    Oder einfach die Sonne genießen?

    Beste Grüße

  82. Be Bo sagt:

    Guten Tag,
    mir ging es wie vielen anderen.Ich habe gleich nach der Gweinnbenachrichtigung eine Mail an Paypal gesendet mit der Frage ob diese Mail echt ist.Ich bekam Mittags eine Mail das es die Sicherheitsabteilung sich bedankt und mitteilt das es keine Pishing Mail ist.Der Jubel war groß…bis ich dann am Abend die Mail kam das alles ein Versehen war.
    Ich fühl mich vollkommen verschauket.Hab mich so gefreut aber zum Glück nichts ausgegeben…

  83. Harald sagt:

    ja, diesen Verdacht hatte ich auch schon. Wir haben 6 Accounts in der Familie, haben aber nur eine Gewinnmitteilung erhalten und dies auch nur auf einem Konto, dass seit einigen Monaten nicht benutzt wurde. Die anderen Konten sind entweder aktiv oder schon länger nicht benutzt worden.

    Vielleicht wollte man mir wirklich sagen: „Hey, du hast schon lange mit dem Konto nichts bezahlt… und kannst so leider auch nicht gewinnen… also schnell wieder aktivieren….“

  84. Oliver E. sagt:

    Das Ganze sieht in der Tat etwas merkwürdig aus. An einen technischen Fehler mag man glauben oder auch nicht. Interessant wäre dort dann letztlich das statement von paypal zu den wirklichen Ursachen der E-Mails.

    Offenbar wurden viele Kunden angeschrieben, welche von dem Gewinnspiel nicht einmal wussten – und auch gar nicht teilnahmeberechtigt gewesen sind. Das spricht eher für eine PR-Maßnahme 😉

    Die Anfechtungsgründe wird paypal ohnehin noch genauer darzulegen haben, was sicher noch geschehen wird. Wer also am Ball bleibt, kann da möglicherweise was „raushandeln“, wenn einem die Zeit dazu nicht zu schade sein sollte. 😉

    Im Übrigen:
    Zur Anfechtung gilt als rechtzeitig erfolgt, wenn die Erklärung unverzüglich abgesandt wurde. Wenn die also verspätet ankommt, dann reicht das zur Anfechtung dennoch, § 121 BGB. Sie muss nur halt irgendwann zugehen. Es darf sich also gegebenenfalls freuen, wer ein besonders volles Postfach hat *g

    Selbst die Anfechtung entbindet paypal jedoch nicht von jedwedem ausgelösten Vertrauensschaden, denn diesen wird paypal ersetzen müssen, § 122 BGB. Die Geltendmachung eines Vertrauensschadens ist jedoch oftmals nicht besonders einfach.

  85. Fritz sagt:

    Hallo,
    ich habe die Gewinnmitteilung am 07.06.2013 um 11:08 Uhr
    erhalten und die Anfechtung am 07.06.2013 um 19:07 Uhr.
    Die 500 Euro habe ich auch nicht bekommen.

    Ich verstehe die PayPal-Kunden nicht, die diesen Gewinn schon
    zum Teil oder ganz ausgegeben haben.
    Man gibt doch doch kein Geld aus,welches man noch gar nicht
    bekommen hat.

    Ich lasse mich mal überraschen, was aus der Sache wird.

  86. Fritz sagt:

    Anmerkung:

    Wer noch keine Anfechtung per Mail erhalten hat, schaut doch
    mal bitte bei Eurem E-Mail Anbieter im Spam-Ordner nach.

  87. David sagt:

    Hallo Zusammen,

    also ich habe die Gewinnmitteilung um 11:01 bekommen. Um 14:00 Uhr habe ich mich bei PayPal eingeloggt und bekam keinerlei Info, dass es sich dabei um einen Fehler handelt. Allerdings war das Geld nicht gut geschrieben. Hotline mehrfach versucht, aber log. kein Durchkommen. Der Widerspruch kam bei mir persönlich um 19 Uhr!! Ob das rechtzeitig ist, wenn PP das bereits seit 13 Uhr wusste, kann ich nicht beurteilen, finde ich aber zumindest seltsam…
    Hinzu kommt, dass ich nicht mal Gewinnspiel berechtigt war, weil ich seit Nov. 2012 nicht eine Transaktion getätigt habe.

    Ich werde auf jeden Fall erstmal widersprechen und „meinen Gewinn“ einfordern, denn im § 661a BGB heißt es:

    Zitat: „Ein Unternehmer, der Gewinn-Zusagen oder vergleichbare Mitteilungen an Verbraucher sendet und durch die Gestaltung dieser Zusendungen den Eindruck erweckt, dass der Verbraucher einen Preis gewonnen hat, hat dem Verbraucher diesen Preis zu leisten.“

    Denn auch nach dieser „Anfechtung“, ist PP m. E. nach verpflichtet, dann Schadensersatz zu leisten!

    Ich bin Rechtsschutz versichert und bin ehrlich gesagt weniger hinter diesen 500€ her, viel wichtiger ist mir, dass ein Konzern hier nicht so einfach davon kommen darf.

    Man darf schon berechtigte Zweifel haben, ob hier nicht aktiv „Bauern-Fängerei“ betrieben wird. Das Ganze entpuppt sich doch bei genauerem hinsehen eher als Marketing-Clow mit nem fetten Umsatzplus (u.a. allein Websiteklicks im Millionenbereich, inaktive User („Karteileichen“)kommen in Scharen zurück, zusätzl. Umsatzst durch Käufer die vermeintlichen Gewinn einlösen, das Unternehmen in aller Munde und ganz nebenbei legt die Aktie der „Mama-AG“ noch 1,5% Punkte zu)

    http://www.finanzen.net/aktien/eBay-Aktie

    Vorallem aber stellt sich doch die Frage, warum sich in Zukunft nicht jeder einer „einfachen“ Anfechtung bedienen sollte, falls drohe, sich wegen eines Verstoßes gegen § 661a BGB verantworten zu müssen?

    Müssen wir uns auf eine neue, dreiste und nervende Masche von Internet-Marketing einstellen? Man bekommt von vermeintlich seriösen Unternehmen suggeriert, Direkt-Geld gewonnen zu haben, die dann nur ein paar Stunden später, wegen „technischen Fehlern“ anuliert werden können.

    Werde auf jeden Fall widersprechen und auf Zahlung bestehen.

    Grüße
    David

    • Fritz sagt:

      Ich glaube nicht an eine „Bauern-Fängerei“ von PayPal,
      ich glaube für diese „Gewinnmitteilung“ sind mehrere
      Mitarbeiter des Unternehmes verantwortlich. Ich kann mir
      ehrlich nicht vorstellen, dass nur ein Mitarbeiter solch
      eine E-Mail versenden kann.
      Aber solch ein „Fehler schützt vor Strafe nicht“.

      Ich werde der „Anfechtungs E-Mail“ gleich auch widersprechen.

      Ich schließe mich hier auch gerne einer Sammelklage an.

  88. Josef sagt:

    Mich würde interessieren was ggf. EU-Recht zu diesem Vorfall meint?

    • Fritz sagt:

      Ist doch ganz einfach, in einer Suchmaschine im Internet
      „EU-Recht Gewinnmitteilungen“ eingeben.

      Gruß Fritz

  89. Helmut Szillus sagt:

    Sehr geehrter Herr Solmecke,

    vielen Dank für Ihre Antwort.

    Beide Mails, die die Kunden via E-Mail erhalten haben (Gewinn und Widerruf), können nach wie vor auf dem Paypal-Server
    (https://view.paypal-communication.com/w/52ARE03/TUH8SM/KN4WMED/SL0LF2/1/6650852cb9c595ce825f/)
    gelesen werden.

    „Hallo Helmut Szillus,

    herzlichen Glückwunsch, Sie gehören zu den glücklichen Gewinnern! Schauen Sie gleich mal in Ihrem PayPal-Konto nach, denn dort haben wir Ihnen die 500 Euro gutgeschrieben.

    Sie können Ihren Gewinn ab sofort einlösen. Übrigens haben wir noch viele weitere tolle Ideen, die Ihren Sommer noch schöner machen:
    Zu den sommerangeboten
    Viel Spaß bei Ihrem nächsten Einkauf wünscht
    Ihr Team von PayPal“

    Diese Formulierung (Tempus Plusquamperfekt!)lässt den §122(1) BGB aus meiner Sicht sehr bedeutsam werden.

    Die Kunden werden ja dazu aufgefordert, das Geld sofort auszugeben – zumal explizit darauf hingewiesen wird, dass eine Barauszahlung des bereits vorhandenen Geldes) nicht möglich sei. In der Mail ist ebenfalls ein Link zu den „Sommerangeboten“ Paypals angeboten.

    „…Sie können Ihren Gewinn ab sofort einlösen. Übrigens haben wir noch viele weitere tolle Ideen, die Ihren Sommer noch schöner machen:
    Zu den sommerangeboten…“ (Ab sofort heißt in meinem Fall 10:45 am 07.06.2013)

    Exempel: Ich habe in den letzten 4 Monaten gut und gerne 50 Transaktionen über Paypal abgewickelt und kenne Paypal und den Ablauf (Vertrauensbasis liegt definitiv vor). Da ich das gewonnene Geld nicht auszahlen kann, bestelle ich um 11:20 einen Artikel, den ich eh kaufen wollte für sagen wir 529 EUR bei Ebay.
    Ich habe 10 EUR Guthaben von letzer Woche wissentlich auf meinem Paypal-Konto. Weiß also nun, dass ich 19 EUR von meinem Bankkonto oder meiner Kreditkarte abbuchen lassen muss (10 + 500 EUR = 510)

    Wieso sollte es fahrlässig sein, vorher noch zu überprüfen, ob das Geld schon auf dem Konto ist? In der Kaufabwicklung wird angezeigt, Bezahlung erfolgt aus Guthaben UND durch Abbuchung vom Bankkonto.

    Schadensersatzpflicht wäre für mich gar keine Frage mehr, sofern der Käufer auch von der Facebook-Nachricht keine Kenntnis hatte. (gem. §122 (2)) Selbst bei Kenntnis ist der Nachweis seitens Paypal schwierig bis unmöglich.


    Den Widerruf gem. §119 & §120 anzufechten ist sicherlich nicht ganz leicht, aber mich würde da einmal eine Gutachter-Meinung interessieren.

    Seit wann ist es möglich, in einem Rutsch (ein Klick oder eine Bestätigung) 3,5 Mio E-Mails (telefonische Auskunft durch Paypal) versehentlich zu verschicken? Mit einem einzelnen Fehler ist das überhaupt nicht erklärbar.

    Ein Mailserver ist eigentlich mit Schutzfunktionen versehen, die ein Spamming (versehentlich, durch Hack oder auch absichtlich) verhindern sollen. Irgenjemand muss es angeordnet haben, irgendjemand muss es geschrieben haben (wenn die Gewinnziehung ja noch gar nicht geschehen ist).
    Mailings dieser Größenordnung laufen eigenlich in Cluster-Blöcken ab. Wir reden hier nicht von einer E-Mail an den Anwalt, wo wir versehentlich den Anhang vergessen haben. Selbst wenn diese Mails nicht gewollt waren (wovon ich allerdings nicht ausgehe), ist ein solcher „ungewollter“ Versand technisch grob fahrlässig.

    Wie schon zuvor angemerkt, bringt dieses Szenario einen irrwitzigen Marketing-Umsatz für Ebay/ Paypal:

    Gem. Preisliste Ebay vom Sept. 2010 (http://www.ebayadvertising.com/documents/de/eBay_Advertising_Preisliste.pdf)
    gehen die TKPs (Tausenderkontaktpreise) bis zu 40 EUR hoch. 3.500.000 / 1000 = 3.500
    3500 x 40 EUR = 105.000 EUR
    Gehen wir davon aus, dass die „Gewinner“ drei mal die Seite ansteuern, reden wir von 315.000 EUR TKP Umsatz auf einer Kalkulationsbasis von 2010 – die Preise für die großen Internetseiten wie Amazon, Ebay und Co. steigen weiterhin seit Jahren.

    Das kostenlose Multi-Milllionen Shit-Strom-Marketing kommt noch dazu. Die Klickumsätze durch die öffentliche Berichterstattung werden den Umsatz nochmals vervielfachen.

    Es geht hier nicht um Gier – es ist ethisch außerst verwerflich, Kunden etwas zu versprechen und erst acht Stunden später zu widerrufen. Der einzelne Kunde weiß nichts von einem (möglicherweise) Fehler.
    Er glaubt zu Recht, sich etwas gutes gönnen zu können, da er das Geld ja sogar ausgeben muss!
    Was ist mit der alleinerziehenden Mutter, die den Tag über glaubt, endlich mal ein paar tolle Geschenke für die Kinder kaufen zu können? Wenn Sie einen Polizisten beleidigen, sind Sie schnell 500 EUR los.
    Schmerzensgeld! Sie glauben, Polizisten hören das doch jeden Tag, das müssen die vertragen können?

    Ich kann das, was Paypal hier gezeigt, hat nur schwerlich tolerieren.

    Schadensersatzpflicht dürfte ganz klar zu bejahen sein. Wie (grob) fahrlässig das Handeln Ebays/Paypals war, sollen die Gutachter & Gerichte festlegen.

  90. niklas sagt:

    Guten Tag,

    10:48 kam die Gewinnbenachrichtigung, 18:42 die Anfechtung.
    Meiner Meinung nach nicht wie gefordert „sofort“.

    Besteht eine Chance auf das Geld?
    Wenn es eine Sammelklage von Ihnen gibt, schließe ich mich auch gerne an.

  91. Dominic sagt:

    Hallo.

    Habe bis jetzt keine Anfechtung erhalten. Was soll ich tun?

    MFG

  92. Gerhard Mißling sagt:

    Hat schon jemand darüber nachgedacht, der Anfechtungserklärung zu widersprechen, weil sie nicht erklärt, wessen und welche Willenserklärung angefochten wird und worin konkret welcher Irrtum liegen soll (Inhalts- oder Erklärungsirrtum, oder vielleicht doch ein Motivirrtum, weil ein Werbegag aus dem Ruder gelaufen ist)? Darüber hinaus ist die Anfechtungserklärung wegen § 174 Satz 1 BGB zurückzuweisen und wird dadurch unwirksam.

  93. oliver sagt:

    Ich habe mir gleich zwei nexus 7 gekauft da meine Kinder diesen nächsten Monat geburtstag haben und sich diese wünschten. Da ich die mail bekam und an ein gewinn geglaubt hatte dachte ich mir kannste gfleich online kaufen. Heute kam die Anfechtungsmail.ich habe gesten abend schon gelesen das dies ein versehen war. ich haben nun Paypal geschrieben das ich nicht damit einverstanden bin sonder darum biete da ich das 400 Euro aufgrund des Gewinnes ausgegeben habe. Nun ist meine Frage reicht das oder muss ich offiezel irgendwie die Anfechtung anfechten???

  94. Martin sagt:

    Ich habe auch beide Mails erhalten. Die Gewinnmail, nach dee Ich mich gefreut habe und auch die Irrtums-Mail. Ich würde mich auch über 500€ freuen, aber ich würde mir wünschen, dass wir als Gesellschaft fair bleiben sollten. Und jetzt nicht nach Löchern zu suchen, wie wir ein Unternehmen verklagen, welches wir fast alle regelmässig nutzen, brauchen und sehr viel verdanken. Meine Rechtsschutzversicherung bleibt im Schrank und wir sollten uns überlegen ob wir einem Unternehmen was uns viel ermöglicht eins reinwürgen sollen bzw. wollen.

  95. Marc sagt:

    Wie sieht es denn aus, wenn man sich auf die offizielle Email verlassen hat, außerdem den Hinweis ernst genommen hat, dass das Geld gutgeschrieben wurde und man dann auf eine Shopping-Tour gegangen ist?
    Klar, man kann eine Willenserklärung, wie es PayPal getan hat, anfechten. Jedoch müsste doch dann PayPal für den entstandenen Schaden aufkommen, der bis zur Anfechtung entstanden ist, oder etwa nicht?
    Mir ist jetzt ein Schaden in Höhe von über 250 Euro entstanden!
    Daher bin ich der Meinung, dass PayPal Schadensersatzpflichtig ist. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, zu dem der Kunde die Anfechtung gelesen hat.

  96. Philipp sagt:

    Ich habe schon seit Jahren kein Paypal mehr benutzt und habe auch die 500Euro-Mail bekommen. Habe mich deshalb das erste Mal seit über 5 Jahren bei Paypal eingeloggt…
    Abends kam dann das Ätschibätsch.
    Von einem seriösen Unternehmen erwarte ich anderes. Ganz besonders wenn dieses über meine Kontodaten und somit über mein vollstes Vertrauen verfügt. Wenn die nichteinmal adäquat Emails versenden können, was kann bei denen noch alles schief gehen?

  97. Jan sagt:

    Sehr geehrter Herr Solmecke,

    ich gehe fest davon aus, dass Sie im Laufe der nächsten Tage sicherlich entsprechendes Mandat bekommen werden, um einen Präzedenzfall zu schaffen.

    Wäre es ggf. sinnvoll, potentiellen Mandanten eine Anleitung an die Hand zu geben, um Vorkehrungen zu treffen? Sicherlich sollte doch zumindest der Anfechtung von PayPal in rechtssicherere Form widersprochen werden?

    Bitte ergänzen Sie meinen Gedankengang:

    1. Email mit Gewinnmitteilung sichern / nicht löschen
    2. Email mit Anfechtung von PayPal sichern / nicht löschen
    3. Der Anfechtung von PayPal widersprechen und Prüfung von Rechtsmitteln anzeigen.
    4. Kontaktaufnahme mit Ihrer Kanzlei

    Wie wäre es, hierfür eine dedizierte Mailingliste zu erstellen?

    Es gibt sicherlich viele potentielle Mandanten, die auf Grund von Kosten und Risiko noch zögern, bei ersten Erfolgen aber sicherlich ein Mandat vergeben würden.

    Über Ihre Antwort hierzu würde ich mich sehr freuen.

    • Ja, wir haben ca. 20 Fälle hier und ich gehe davon aus, dass es nicht zu einer außergerichtlichen Einigung kommt. Wir werden hier im Blog laufend über das Verfahren berichten. Ihre beschriebene Vorgehensweise kann man genau so machen. Über diesen Thread hier können sich alle austauschen.

  98. Max P. sagt:

    Das ist kaum auszuhalten hier.

    Jeder Mensch macht Fehler. Auch Mitarbeiter von Paypal gehören dazu. Da bekommt ihr eine Gewinnbenachrichtigung von Paypal, in dem euch 500€ versprochen werden, und schon drehen alle durch. Es ist oftmals angebracht, rational zu bleiben und auch dementsprechend zu handeln. Solange nichts auf eurem Paypal-Konto gutgeschrieben wurde, verfügt ihr auch folgerichtig über kein Geld, das ihr einfach so ausgeben könntet, wie es einige scheinbar bereits getan haben. Paypal ist ein technischer Fehler unterlaufen, hat sich dafür entschuldigt und die Gewinnzusage für nichtig erklärt. Das sollte doch reichen.

    Anmerkung: Ich bin selber Paypal-Kunde und habe auch beide Emails bekommen.

  99. Dominic sagt:

    Hallo.

    Habe noch keine Anfechtung erhalten. Was soll ich tun?

    Gruß

  100. rentzy sagt:

    Hat PayPal den Gerichtsstand in Deutschland oder Luxemburg?

  101. Paul sagt:

    PayPal ist doch kein deutsches Unternehmen?
    In der Mail steht auch:

    Copyright © 1999-2013 PayPal. Alle Rechte vorbehalten.

    PayPal (Europe) S.à r.l. & Cie, S.C.A.
    Société en Commandite par Actions
    Sitz: 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxemburg
    RCS Luxemburg B 118 349

    demzufolge müsste ich das Geld doch in Luxemburg einklagen, oder?
    Hier kann doch das BGB garnicht greifen oder irre ich mich da?

    • Luiz sagt:

      >demzufolge müsste ich das Geld doch in Luxemburg >einklagen, oder?
      >Hier kann doch das BGB garnicht greifen oder irre ich >mich da?

      Die Rechtsanwälte wären ja schön dumm, das hier zu verraten. 🙂

  102. Sebastian sagt:

    Wird es eine Sammelklage durch Ihre Kanzlei oder der des Herrn Ferner geben? Ich wäre bereit mich anzuschließen.

  103. Maria Messinger sagt:

    Sehr geehrter Herr Solmecke,

    ich habe mir hier die Kommentare teilweise durchgelesen. Sie haben gesagt, dass sich die Juristen jetzt streiten, ob die §§ 119 und 120 BGB überhaupt Anwendung finden, sprich ob man so einfach eine Gewinnbenachrichtigung rückgängig wegen angeblicher technischer Probleme rückgängig machen kann. Es gebe ja über so einen Fall noch keine Urteile.

    Jetzt ist meine Frage: Wenn ich versuchen will meinen Gewinnanspruch rechtens zu machen, obwohl ich eine Widerrufsmail bekommen habe, muss ich sofort klagen oder kann ich erstmal warten bis es die ersten Urteile gibt, von Personen die geklagt haben?

    Mit freundlichen Grüßen
    Maria Messinger

  104. Manuela sagt:

    wie sieht es aus hat mann denn nun eine Chance sein gewinn zu bekommen

  105. Meff sagt:

    Habe auch sone feine Maik bekommen! Wie verhalte ich mich denn jetz??

  106. Frank Klahr sagt:

    Hallo, habe auch so eine Mail über den Gewinn von 500,-€ um am 07.06.2013 10.57 Uhr erhalten. Konto geprüft, nix mit 500,- €. Um 18.54 Uhr Mail erhalten das dieses eine Ungültige Mail währe. Was soll man davon halten ? Wenn ich an dieser besagten Verlosung wirklich gewonnen habe und nun ich nichts bekomme ist das für mich ein Betrug erster Klasse. Ich habe die GEWINN Mail auf ein Sternchen mit einem entsprechenden Zusatz geprüft und nichts gefunden. Ich muss dazu sagen das ich Selbstständig bin, wenn ich eine Zusage schriftlich mache so muss ich mich daran halten. Wenn nicht bekomme ich Ärger. Also Paypal zahlt mal bitte schön die Gewinne aus. Wenn nicht würde ich vorschlagen eine Sammelklage gegen diesen Betrieb zu erwirken. Kann ich Paypal überhaut dann noch trauen. Ein gewaltiger Imageschaden wird so entstehen und es wird dem Betrieb immer wieder hinterherlaufen. Gruß Frank

  107. Johannes sagt:

    Hallo Herr Solmecke,

    ich habe am 7.6. 10:49 die Gewinnbenachrichtigung erhalten.
    Daraufhin habe ich am 7.6. um 12:11 eine Bestellung für 179€ getätigt, die ich ohne den unverhofften Gewinn nicht getätigt hätte.
    Am 7.6. um 12:43 habe ich dann die bekannte Email mit der Anfechtungserklärung erhalten.

    Eine Schadensersatzpflicht nach § 122 liegt somit meiner Meinung unproblematisch vor.
    Wie schätzen Sie die Rechtslage ein?

    Mit freundlichen Grüßen

    Johannes Richter

    • Chris sagt:

      @Johannes: Sie haben am 7.6. bereits um 12:43 Uhr die E-Mail mit dem Betreff „Ungültige Mitteilung zum PayPal-Gewinnspiel“ und dem entsprechenden Verweis auf die §§ 119, 120 BGB von PayPal erhalten?

      • Johannes sagt:

        Ja, das ist korrekt!

        • Chris sagt:

          @Herr Solmecke: Könnte diese Information für Sie im Hinblick auf § 121 BGB nicht evtl. interessant sein? Die Frage ist doch, warum PayPal dem oben stehenden Kommentarersteller bereits ca. 2 Stunden nach der angeblich versehentlichen Gewinnbenachrichtigung, dem Großteil der Betroffenen aber erst weitere 6 Stunden später die Anfechtungsmail (mit gleichem Wortlaut!) zugesandt hat. Und warum hat man die Gewinnzusage nicht schon in der offiziellen Stellungnahme auf Facebook, die ja erst nach Versand der Anfechtungsmail an den angesprochenen Kommentarersteller erfolgte, rechtlich angefochten?!

          • Wenn eine Anfechtung noch am gleichen Tag erfolgt ist, dann wird das wohl ziemlich sicher ohne schuldhaftes Zögern (so wie es § 121 BGB verlangt) passiert sein. Da wird es nicht viel dran zu rütteln geben. Die Gerichte lassen teilweise viel längere Zeiträume zu.

  108. 15:41 sagt:

    Hallo,
    wenn ich das richtig verstanden habe, kam die 1. Stellungnahme von PP schon am Freitag um ca. 13:00 Uhr.
    Warum bekam ich dann meine Gewinnbenachrichtigung erst um 15:41 Uhr? Ich finde das schon sehr merkwürdig.

    • Chris sagt:

      @15:41: Wirklich sehr merkwürdig. Vor allem auch im Hinblick darauf, dass der Kommentarersteller vor Ihnen laut eigenen Aussagen die bekannte Anfechtungsmail bereits um 12:43 Uhr des selben Tages erhalten habe. Das könnte wohl wirklich für einen technischen Fehler sprechen, der allerdings spätestens bis zur ersten offiziellen Stellungsnahme von PayPal auf Facebook (um ca. 13 Uhr) hätte behoben sein müssen, es sei denn, man hätte in der Stellungnahme gleichzeitig darauf verwiesen, dass eventuell im Laufe des Tages weitere Nutzer davon betroffen werden könnten. Im Enddeffekt gilt es m. E. von Seiten PayPals aufzuklären, um was für einen technischen Fehler es sich gehandelt haben soll.

      • esco sagt:

        @15:41,
        ich hatte die erste Mail auch erst um 13:50 ERHALTEN, bei genauerem begutachten der Mail im HTML-Format steht aber 11:00 gesendet. ich schätze bei Ihnen wird ein ähnlicher Fall vorliegen, dass die Mail bei der übermittlung auf irgendeinerm Server „im Stau stand“. Meine Widerrufsmail wurde auch gegen 18:55 versendet, ist bei mir aber auch erst am Samstag morgen um 00:10 eingetroffen.

  109. marocyassin sagt:

    Jeden Satz denn ich hier gelesen habe hoert sich fuer mich so an
    bla bla bla zeitverschwendung im leben gibts nix umsonst also wacht alle auf ,
    das war nur ein trick von paypal mehr auch nicht 500 euro geschenkt das ich nicht lache geht arbeiten verdient euer geld ehrlich und verschwendet eure kostbare zeit nicht mit so ein mist
    auf der welt gibt es 6 milliarden menschen bestimmt hat jeder eine mail bekommen
    500 euro mal 6 milliarden menschen und was kommt raus viel viel geld das paypal niemals auszahlt
    und alle die sagen sie haben geld ausgegeben das sie nicht haben da sag ich nur dummgelaufen von paypal gibt es kein schadensersatz und tschuess ich muss zur arbeit geld verdienen.

  110. Rudi sagt:

    Hallo,

    auch ich habe beide Mails bekommen, Gewinnzusage und Widerruf. Was mich wundert und hier nebenbei schon häufiger erwähnt wurde, es scheint nur mehr oder weniger inaktive PayPal-Konten zu betreffen. Ich habe drei verschiedene Konten, ein privates und zwei für berufliche Zwecke, eines davon wurde seit langem nicht mehr genutzt, jetzt ratet mal, auf welchem diese Nachricht angekommen ist. Genau, auf dem quasi Inaktiven. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt …
    Hat PayPal sich eigentlich schon irgendwo erklärt, wie dieser Fehler zustande kam? Die Auswahl der Konten scheint nicht zufällig.

  111. Marco sagt:

    Ich habe zwei PayPal-Konten.

    Für das seit Monaten unbenutze Konto habe ich die streitbare Gewinnmitteilung erhalten, für das andere, noch vor Kurzem genutzte jedoch nicht…

    Wenn ich jetzt die Kommentare hier und auf anderen Seiten lese, drängt sich auch mir der Verdacht auf, daß es sich um einen scheinbaren (nicht anscheinenden) Irrtum seitens PayPal handelt zum Zwecke einer PR-Maßnahme: Quasi-inaktive PayPal-Konten sollen reanimiert werden.

    Dies würde auch erklären, warum man sich zur Überprüfung des Gewinneinganges zunächst einloggen müsse.

    Ein echte Gutschrift wird doch schon allein immer in einer Benachrichtigungsmail für sich explizit ausgewiesen.

    Wäre das nicht ein prüfungswerter Ansatz für eine andere Bewertung dieser mutmaßlich von vornherein gezielt eingesetzten Gewinnzusage die dann planmäßig als Irrtum abgetarnt wurde?

  112. Markus W sagt:

    Hallo.

    Ich habe die E-Mail mit dem 500,- Euro Gewinn am Freitag um 10:51 Uhr bekommen. Daraufhin habe ich mich bei meinem Paypal-Account eingeloggt um zu schauen ob die 500,- Euro schon da sind.
    Nachdem ich gesehen habe das das Geld nicht auf dem Konto sind, habe ich versucht beim Paypal Kundendienst anzurufen. Nach ca. 15 Versuchen und immer nur Besetzt, habe ich eine E-Mail an den Kundendienst geschrieben was mit dem Geld wäre.

    Da mein Sohn sich zu seinem Geburtstag am 30.06. einen Artikel aus den USA für 260,- Euro wünscht (und ich mir den bei meinem Gehalt leider nicht leisten kann), habe ich mir gedacht das ich ihm diesen Wunsch ja mit dem Geld erfüllen kann. Also habe ich am Freitag Nachmittag mit meinem Sohn im Internet nach diesem Artikel geschaut und ihn schonmal in den Warenkorb getan, damit die Ware bezahlt werden kann sobald das Geld auf meinem Paypal-Konto eingegangen ist.

    Jetzt kam dann am Samstag um 15:47 Uhr eine E-Mail von Paypal, das es sich um einen Fehler handelt und ich nicht gewonnen habe.

    Kann ich da irgendetwas machen das Paypal bezahlen muß?
    Mir zerreißt es jetzt schon das Herz meinem Sohn erzählen zu müssen, daß er den Wrestling Gürtel den er sich seit Jahren wünscht nun doch nicht bekommt.

    Ich bedanke mich jetzt schonmal für die Hilfe.

  113. Martin sagt:

    Wohin will PayPal überhaupt wissen, ob die E-Mail mit der Anfechtung des Gewinnes überhaupt beim Nutzer angekommen ist? Reicht hier eine E-Mail rechtlich überhaupt aus? Muss das nicht schriftlich auf dem Postwege erfolgen? (Einschreiben)

  114. Heiko sagt:

    Ich habe gestern auch diese Gewinn-Mail bekommen.
    Kontostand bei Paypal war aber 0. 🙁
    Also sofort die Hotline angerufen, dort wurde mir gesagt, und es wurde auch von Paypal aufgezeichnet, dass die 10 „richtigen“ Gewinner schon ermittelt seien und die auch schon das Geld auf Ihren Paypal Konto zur Verfügung hätten.
    Also verteilt Paypal selbst widersprüchliche Angaben, wenn sie behaupten die Gewinner seien noch gar nicht ermittelt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Heiko

  115. Stefan sagt:

    Hallo,
    es kommt noch besser….
    zum Thema: Anfechtung
    zitat_on
    Das Gewinnspiel läuft noch weitere 9 Wochen. Gewinner dieser Woche und aller folgenden Wochen erhalten eine Gutschrift auf Ihrem PayPal-Konto und werden separat per Email benachrichtigt.
    Zitat_off

    Heisst das ich alle Gewinne auf mein Konto bekomme, schliesslich wurde von „Ihrem“ (soll heissen meinem) und nicht von „ihrem“ (dem der Gewinner) gesprochen.

    Ich habe auf jeden Fall mal der Anfechtung wegen der unklaren Rechtslage widersprochen und eine Frist für die Gutschrift gesetzt.

    VG
    Stefan

  116. Michelin sagt:

    Hallo Herr Solmecke,

    inwieweit wäre Paypal bei einer Klage verpflichtet zu beweisen, dass die Anfechtungsmail vom Empfänger erhalten oder gelesen wurde? Oder reicht der technische Nachweis eines elektronisch erfolgreichen Versendens aus?

  117. Michael D. sagt:

    Nach eingehender Prüfung werde ich auch heute noch höchst vorsorglich Widerspruch gegen diese Anfechtung einlegen, da:

    1. nicht „ohne schuldhaftes Zögern“,
    2. §661 BGB meines Erachtens somit als zu erfüllen gilt und
    3. Paypal in der Beweispflicht ist.

  118. norman sagt:

    wie sieht es mit wiederspruch gegen die anfechtung aus?
    eu-recht?
    sammelklage?

    gruß norman

    • Ob die Anfechtung wirksam war, kann nur mit Hilfe eines Prozesses herausgefunden werden. Urteile zu dieser schwierigen Rechtsfrage liegen noch nicht vor. Fragen Sie bitte Ihre Rechtsschutzversicherung, ob diese die Kosten eines solchen Verfahrens übernimmt.

  119. Hans sagt:

    Juhuuuu habe das Geld bekommen.
    Mann muss nur hartnäckig sein.

  120. mopperle sagt:

    Hallo!
    Wie ist denn nun der neueste Stand der Dinge? ich bin nämlich auch „betroffen“ nund sehr daran interssiert, mehr zu erfahren, ob mir der Gewinn nun zusteht oder nicht.

    Vielen Dank!

  121. Franz sagt:

    Hallo,

    ich habe auch diese Gewinnzusage erhalten aber bis zur Stunde keine Anfechtung. Wie seiht es denn nun aus. Habe ich ein Anrecht auf den Gewinn ?

  122. Michael H. sagt:

    Guten Morgen,
    Wie verhalte ich mich denn jetzt?
    Ich habe bis jetzt keine Anfechtungsemail erhalten.
    Wie soll ich vorgehen?
    Bitte um Antwort per e-mail.
    Danke

  123. Guten Tag, ich bin Rentnerin, bezahle bei ebay und anderen Internetgeschäften grundsätzlich mit PayPal. Wie groß war meine Freude über diese Gewinnmitteilung, wie schade ist es, dass alles ein Versehen ist.
    Auf meine Anfrage habe ich auch diesen Widerruf bekommen. Da habe ich jetzt wohl keine Chance mehr?

  124. Aktiv-Anwalt sagt:

    Die Anfechtung bekommt man mit einer Zurückweisung gem. § 174 BGB aus der Welt: „Die Anfechtung weise ich zurück. Eine Vollmacht der Handelnden ist nicht ersichtlich. Eine Original-Vollmachtsurkunde war nicht beigefügt.“ Damit verliert die Anfechtung ihre Rechtswirkung. Wenn Paypal dann die Anfechtung nochmal formwirksam erklärt, ist das nicht mehr unverzüglich.
    Die Anfechtung kann erklärt werden an jede Paypal-Adresse, am besten an alle in Frage kommenden, Antwort-Button nutzen, cc an service@papyal.de. Wer ganz sicher gehen will, schreibt über die Hilfefunktion „Schreiben Sie uns eine E-Mail“ und füllt ein Beschwerdeformular aus. Dann wird sogar der Eingang bestätigt.

  125. Gerben sagt:

    Sehr geehrter Herr Solmecke,

    Ist eine Anfechtung tatsächlich so kinderleicht?
    Den PayPal schreibt nur „aufgrund eines Fehlers und technischen Versehens“, ohne weiteren Kommentar.
    Könnte also auch von (grobe) Fahrlässigkeit die Rede sein.

    Und was bringt §661a wenn bereits ein „oops, Fehler“ genügt? Damit wäre es für jede Person / jedes Unternehmen ein sehr leichte Ausrede, ins Besondere wenn kein weitere Erklärung erforderlich ist.

    Danke.

  126. V.Becker sagt:

    Hallo Herr Solmecke,

    Ihren Ausführungen zu der Fragestellung, ob § 661a BGB eine Willenserklärung oder eine geschäftsähnliche Handlung bezeichnet, stimme ich voll und ganz zu.
    Fraglich erscheint mir jedoch, ob das BGB überhaupt Anwendung findet (Stichwort EGBGB, Rom II), da PayPal kein deutsches Unternehmen hat. Meiner Meinung nach gelangt man über die AGB von PayPal zu englischem Recht. Sollte § 661a BGB nicht auf einer Richtlinie beruhen bzw sollte es diesen Paragraphen nicht im englischen Recht geben, dürfte der Anspruch ausgeschlossen sein.

  127. Nolting sagt:

    Also Mein Anwalt hat mir heute morgen versichert das wir das leicht schaukeln

    Insgesamt haben die leute die wirklich teilgenommen haben (alle anforderungen und teilnahme bedingungen erfüllt sowie getätigte transaktionen in dem zeit raum)definitiv die chance auf ihr geld

    Denn im schlimmsten fall muss paypal die wirklich berechtigten leute auszahlen ,komplett abwenden schaffen auch die nicht

  128. Gast sagt:

    Ich befürchte es ist kein deutsches sondern nur englisches Recht anwendbar. Über Rom II VO gelangt man durch den Vertrag den jeder Nutzer mit Paypal hat zu deren Agb, wonach englisches Recht vereinbart wird. Gibt es eine Norm wie 661a auch im englischen Recht?

    • 661a BGB schützt doch nicht nur PayPal Kunden sondern jeden, der eine solche Mittelung bekommt.

      • Gast sagt:

        ja natürlich aber deutsches Recht muss ja erstmal Anwendung finden. Und da Paypal im Ausland sitzt hat man einen Sachverhalt mit Auslandsbezug. Somit führt der Weg nicht am EGBGB vorbei. Wird auch in vielen Lehrbüchern vertreten.

        • Gerben sagt:

          Es gelten hier nicht die AGBs, sondern die Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel „Der PayPal-Unterschied“.
          Und darin steht: „9. Es ausschließlich gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen ungültig sein oder werden, so bleibt die Gültigkeit der übrigen Bedingungen hiervon unberührt.“

          Vielleicht erst den Sachverhalt nachgehen, bevor man sein Lehrbücher greift…

  129. Gast sagt:

    Hallo Herr Solmecke,

    heute habe ich den Tipp gelesen diese Mail an Paypal zusenden:

    Betrifft: Ihre Gewinnzusage vom 7. Juni 2013 – Wir gratulieren – 500 Euro Einkaufsguthaben sind jetzt auf Ihrem PayPal-Konto

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    die Anfechtung weise ich zurück. Eine Vollmacht der Handelnden ist nicht ersichtlich. Eine Original-Vollmachtsurkunde war nicht beigefügt.

    Die von Ihnen gesendete Korrektur-Email und der darin enthaltene Inhalt verliert somit seine Rechtswirkung, gem. § 174 BGB.

    Ich bitte um die Gutschrift des gewonnenen Betrages innerhalb von 7 Werktagen und behalte mir den Rechtsweg vor.

    Nun lese ich aber auch das man diese Mail ignorieren sollte da Paypal nicht nachweisen könne ob diese Mail wirklich gelesen wurde. Nur ein Einschreiben würde gültig sein. Was stimmt den hier nun?

    Vielen Dank

  130. Mathias sagt:

    Ich habe diese PayPal- Gewinn-Mail auch letzten Freitag bekommen, aber KEINE Mail bekommen über den Widerruf.Geld ist auch nicht auf dem Konto 🙁
    Ich habe zwar nicht an der „Verlosung“ teilgenommen, aber es bleibt doch eine Gewinnzusage, oder?

  131. Anja sagt:

    Hallo, ich verfolge es nun seit Freitag, da auch ich betroffen bin. Ich habe beide Mails erhalten und habe nun der Anfechtungs e-mail wiedersprochen mit folgendem Text:

    Hiermit beziehe ich mich auf Ihre E-mail über die ungültige Gewinnmitteilung.

    Die Anfechtung weise ich gem. § 174 BGB zurück. Eine Vollmacht der Handelnden ist nicht ersichtlich. Eine Original-Vollmachtsurkunde war nicht beigefügt.” Damit verliert die Anfechtung ihre Rechtswirkung.

    Ich berufe mich weiterhin auf den § 661a Gewinnzusagen:

    Ein Unternehmer, der Gewinnzusagen oder vergleichbare Mitteilungen an Verbraucher sendet und durch die Gestaltung dieser Zusendungen den Eindruck erweckt, dass der Verbraucher einen Preis gewonnen hat, hat dem Verbraucher diesen Preis zu leisten.

    Ihre Anfechtung nach §§ 119, 120 BGB weise ich somit zurück, da diese nicht anwendbar sind, denn eine Gewinnzusage ist keine Willenserklärung, sondern eine geschäftsähnliche Handlung. (vgl. Erman BGB Kommentar, §661a).

    Laut des Telefonates am 07.06.2013 teilte mir die Mitarbeiterin mit das ein Paypal Mitarbeiter dieses zu verschulden hat. Somit ergibt sich eher ein Fehlverhalten eines Mitarbeiters, welches sich das Unternehmen zurechnen lassen muss nach § 278BGB.

    Das Telefonat wurde mit meiner Zustimmung aufgezeichnet und müsste Ihnen vorliegen. Mein Mann hat auch mit der guten Dame am Telefon gesprochen.

    Um eine schnelle Abwicklung wird gebeten.

    Mit freundlichen Grüßen

    War das so in Ordnung? Könnte ich mich ggf. auch noch an Sie wenden?

    Mit freundlichen grüßen
    Anja

  132. Angy sagt:

    Hallo,
    ich habe mir nun fleißig alles durchgelesen, erstmal bin ich froh, noch so viel dazu gelernt zu haben und nun mehr mit so vielen §§en mehr um mich schmeißen kann. Ich denke es wird interessant und schwierig zu gleich. Denn ich denke die Gerichte werden, ganz entgegen dem Recht der Gesetze, dennoch in diesem bislang „Einzelfall“ zugunsten von Paypal entscheiden. Dennoch kann man dies nie genau wissen, denn es würde wirklich Betrügern die Türen öffnen und das Gesetz 661 a BGB somit größten teils außer Gefecht setzen und unser eh schon wackeliges, politisches Rechtssystem wieder mal in Frage stellen. Ob so oder so, bleibt dahin gestellt, aber dennoch nicht genügend ausdiskutiert. Es ist und bleibt eine erneute Grauzone, in denen man nur abwarten kann, wie die ersten Prozesse laufen werden. PayPal wird einige Kunden bedienen um Ihre Glaubwürdigkeit wieder herzustellen, andere werden nicht mal eine Antwort bekommen.
    Ganz am Anfang dieser Berichte haben einige gegen Rechtsanwalt Christian Solmecke gewettert, der angeblich Antworten geliefert hat. Ich schließe mich einem meiner Vorredner an, dass ein Millionen Konzern wohl selber genug Anwälte hat, die §§en schmeißen und sogar damit jonglieren können, also bitte: Es ist lächerlich zu behaupten das Antworten vom hiesigen Anwalt geliefert wurden. Ein hoch auf Google aber es gibt auch noch UNI´s und Studierte lol.
    Weiter denke ich dennoch, das es trotzdem in diesem Fall auch die Masse macht, die Klagen sollte- berechtigt oder nicht- es hat zum teil mit Gier zu tun, wie angeprangert wurde, aber zum Teil auch nur mit ethischen Wertvorstellungen, nachdem sich mittlerweile viele wieder sehnen in der heutigen Zeit. Und auch das ist völlig normal.
    Selbst wenn- sind wir doch alle mal ehrlich. Wer von uns hätte sich nicht auch eine ungenutzte Gesetzeslücke gewünscht und diese ausgenutzt, nur um es ein wenig leichter zu haben. Gier??? Nein, die meisten Kleinbürger sagen aus gutem Grund: “ Geld macht nicht glücklich, aber es erleichtert ungemein. “ Soviel dazu.
    Wie so oft schon in all den Berichten erfragt und schon beantwortet, sei es ob Anfechtungs-email bekommen oder nicht: Am besten eine E-mail mit ausdrücklicher nicht Akzeptanz der Anfechtungs email, sowie der Aufforderung der Auszahlung des Gewinns schicken und dann den weiteren Verlauf abwarten. Begründung wegen ungeklärter Rechtslage und dann den Verlauf weiter beobachten. Im gegebenen Fall warten und dann doch klagen. Mehr als auf Musterprozesse und Fallbeispiele zu warten kann eh keiner machen. Außer wir wollen uns noch ein wenig Luft verschaffen und ein wenig rauslassen, was in dem Fall vollkommen klar ist.

    Persönliche Meinung:
    Ich muss noch hinzufügen, das ich von PayPal gut finde, das sie von Anfang an zu Ihrem Fehler stehen (ob geplant oder nicht). Kommt heutzutage leider nicht mehr oft vor, dennoch habe auch ich die Meinung, das man zu viele böse Möglichkeiten und Tore öffnen würde, wenn dies unbeeinflusst und unbestraft bleiben würde. Von daher schließe ich mich an mit den Worten, mit denen auch ich aufgewachsen bin: „Dummheit schützt vor Strafe nicht“ Lg Angy

  133. Juliane Garcia nunez sagt:

    hallo,
    ich halte §174 BGB für nicht einschlägig. Die Anfechtungsemail, sowie Gewinnemail kamen vom gleichen Absender: PayPal Luxembourg.
    Es hat also kein Bevollmächtigter im Sinne des § 174 BGB gehandelt (vgl Palandt §174 Rn 1b) . Eine Zurückweisung ist also sinfrei. Aber es nütz PayPal denn die können nun beweissicher darlegen, dass die Anfechtung zugegangen ist. ist das nicht ein fehler? ich bitte um aufklärung.
    vg

  134. Catrin sagt:

    Hallo zusammen,

    ich hatte mich zunächst sehr geärgert über diese “ Gewinnmitteilung“ von PayPal.

    Allerdings war mit innerhalb weniger Sekunden klar: Dies ist mal wieder Abzocke. Die Mail war so aufgebaut, dass man( ist man vorsichtig und nicht allzu naiv) erst mal auf sein PayPal – Konto geschaut hat. Hier war sofort die Meldung zu lesen, dass es sich um einen Irrtum handelt.Diese Meldung war dort bereits“ voreingestellt“.

    In meinen Augen war das jedoch kein Irrtum, sondern reine Berechnung. Für alle die gierigen, etwas hinterm Mond lebenden, die gleich auf “ zu den Sommerangeboten“ geklickt haben, statt sich von der Richtigkeit zu überzeugen. Habt Ihr nicht schon tausendmal so’n Schwachsinn erhalten, teilweise sogar per Post?!

    Ich denke, da PayPal bereits in der persönlichen Kontoübersicht auf den Fehler hingewiesen hat, sind sie wohl auch rechtlich aus dem Schneider!

    Also fürs nächste Mal: Nicht jeden Käse glauben, denn wer verschenkt schon was, zumal wenn Ihr an gar keinem Gewinnspiel teilgenommen habt?!

    Gruß Catrin

    • Nolten sagt:

      Hmm Komisch daran ist das bei 3499999 leuten diese meldung nach dem einloggen erst nach 7uhr da war(abends)

      und zwar nach der rundummail mit der anfechtung 😉 also immer erst erkundigen und dann schreiben mfg

  135. Lady sagt:

    Gewinnmitteilung
    Freitag 07.06.2013 11:02:51

    Hallo Xxxxx Xxxxx,

    herzlichen Glückwunsch, Sie gehören zu den glücklichen Gewinnern! Schauen Sie gleich mal in Ihrem PayPal-Konto nach, denn dort haben wir Ihnen die 500 Euro gutgeschrieben.

    Sie können Ihren Gewinn ab sofort einlösen. Übrigens haben wir noch viele weitere tolle Ideen, die Ihren Sommer noch schöner machen:

    Meine Reklamation bezgl. der Gutschrift:
    Freitag 07.06.2013 18:09:53

    Guten Tag, 7 Stunden später ist immer noch kein Guthaben vorhanden? Ich bitte um Überprüfung.

    MfG

    Ungültige Mitteilungzum PayPal Gewinnspiel:
    Freitag 07.06.2013 18:59:42

    Ungültige Mitteilung zum PayPal-Gewinnspiel

    Guten Tag Xxxxx Xxxxxx,

    heute haben wir Sie darüber informiert, dass Sie beim Gewinnspiel „Willste? Kriegste!“ gewonnen haben und eine Gutschrift auf Ihrem Konto erfolgt ist.

    Leider wurde diese Email aufgrund eines Fehlers und technischen Versehens versandt und ist daher ungültig. Auf ihrem PayPal-Konto wurde kein Geld gutgeschrieben. Wir bedauern diesen Fehler und entschuldigen uns für alle eventuell entstandenen Unannehmlichkeiten.

    Das Gewinnspiel läuft noch weitere 9 Wochen. Gewinner dieser Woche und aller folgenden Wochen erhalten eine Gutschrift auf Ihrem PayPal-Konto und werden separat per Email benachrichtigt.

    Wir entschuldigen uns nochmals für eventuelle Unannehmlichkeiten und bedanken uns für Ihr Verständnis.

    Viele Grüße
    Ihr Team von PayPal

    Zur Klarstellung: Diese Mitteilung stellt eine Anfechtung der Email vom 7.6.2013 in Bezug auf das Gewinnspiel nach
    §§ 119, 120 BGB dar.

  136. Gast2 sagt:

    Kann man bedenkenlos das Schreiben von Anja kopieren, um selbst zu widerrufen? Oder reicht dieses nicht aus?. Sollte man denn überhaupt widerrufen oder abwarten, bis genauere Information bekannt werden?

    Vielen Dank

  137. Chris K. sagt:

    Hallo habe am Freitag die Benachrichtigung bekommen das ich 500 euro gewonnen hätte.
    Eine 2. mail habe ich nicht bekommen.
    Sollte ich mit einer klage noch warten.

    Wie hoch sind im allgemeinen die anwaltskosten, oder gibt es sogar sammelklagen.

  138. Jürgen Rappold sagt:

    Hallo Herr Solmecke,
    falls, wie in einigen Kommentaren zu lesen ist, an eine Sammelklage in Sachen „Gewinnspiel“ gedacht ist, bitte ich
    um entsprechende Mitteilung. Ich würde mich der Klage dann
    anschließen.

    Schöne Grüße aus Speyer
    Jürgen Rappold

  139. Marco sagt:

    Eine Frage habe ich noch für den Fall eines Gerichtsverfahrens: Falls die korpoltierten 3 – 3,5 Millionen
    PayPal-Nutzer oder eine ähnliche Größenordnung zutreffend sind, in wie weit spielt es noch eine Rolle, daß es in Deutschland flächendeckend kaum noch unbefangene Richter geben wird…(schließlich werden einige von ihnen auch so eine E-Mail erhalten haben)?

  140. emillo sagt:

    Hallo Herr Solmecke,

    Ich habe eine Privat-Rechtschutzversicherung(Deurag AG) ohne Selbstbeteiligungund mit freier Rechtsanwaltwahl.
    Nun wollte ich abklären ob die Rechtsschutzversicherung die die Kosten eines Verfahrens gegen Paypal übernimmt.
    Ein Mitarbeiter in der Hotline sagte zu mir, dass dies unter den Risikoausschluss fällt, die Gewinnspiele mit einschließt.
    Muß ich das so hinnehmen? Mir kommt es vor als ob man im vorhinein Aufwand und Kosten seitens der Deurag AG scheuen will.

    Vielen Dank im voraus für Ihre Info.

    • Leider haben viele Rechtsschutzversicherungen genau diesen Sachverhalt ausgeklammert. Der Hintergrund ist, dass in der Vergangenheit etliche Leute versucht haben, die Millionensummen, die in den puren SPAM Nachrichten enthalten sind, einzuklagen. Dadurch sind den Rechtsschutzversicherungen immense Kosten entstanden. Ärgerlich natürlich, wenn man die RSV benötigt und sie dann nicht zahlt…

  141. Nina Kunz sagt:

    Hallo,
    ich habe auch die Gewinnmitteilung und die Absage von Pay Pal erhalten. Außerdem hat meine Mutter die Gewinnbenachrichtigung erhalten. Sie hat die Absage nicht per Mail bekommen. Lediglich ein Hinweis beim Öffnen ihres Pay Pal Accounts hat sie aufgeklärt. Hat sie nun Anspruch auf den Gewinn?
    Vielen Dank!

  142. René Rynders sagt:

    Guten Tag Herr Solmecke,
    wie ist denn der derzeitige Stand der Dinge? Ich habe ehrlich gesagt das Gefühl, das es sich um einen PR-Gag handelt und nur die das Geld bekommen, die es wirklich versuchen einzuklagen. So denke ich wird versucht, an diesen „Werbekosten“ noch zu sparen.
    Macht eine Klage nun Sinn oder nicht?

    Gruß aus Berlin
    René Rynders

  143. Michael Darchinger sagt:

    Sehr geehrter Herr Solmecke,

    ich schließe mich hiermit meinem Vorredner an und würde mich auch an einer Sammelklage beteiligen, wenn eine solche zu Stande kommen sollte.

    Gruß,

    Michael Darchinger

  144. Thorsten sagt:

    Gibt es schon was neues ? wie stehen die chancen ?

  145. Adnan sagt:

    Bin definitiv auch dabei wenns um die Sammelklage geht!

  146. Manuel sagt:

    Sollte es zur Sammelklage kommen, dann bin ich auch dabei! 🙂

  147. Sebastian sagt:

    Ich habe auch folgenden Text zu Paypal gesendet:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    die Anfechtung weise ich zurück. Eine Vollmacht der Handelnden ist nicht ersichtlich. Eine Original-Vollmachtsurkunde war nicht beigefügt.

    Die von Ihnen gesendete Korrektur-Email und der darin enthaltene Inhalt verliert somit seine Rechtswirkung, gem. § 174 BGB.

    Ich bitte um die Gutschrift des gewonnenen Betrages innerhalb von 7 Werktagen und behalte mir den Rechtsweg vor.

    __________________

    Daraufhin kam 1 zu 1 der Text von der Mail „Ungültige Mitteilung zum PayPal-Gewinnspiel“ zurück… Ist ja schon ein wenig dreißt wenn man bedenkt, das die netmal nachlesen was ich denen geschrieben habe und stattdessen quasi per copy und paste die gleiche Email senden, die ich ja gerade angefochten habe … Muss ich es nun nochmal senden bis die richtig darauf antworten oder erstmal abwarten?

  148. Alexander sagt:

    Bei einer realistischen Chance das Geld nachher auch zu bekommen, wäre ich auch interessiert,von Ihnen vertreten zu werden.

  149. Dirk sagt:

    Ich würde mich auch beteiligen.
    Aber mal eine andere Frage. In Ihrem Video sagen sie, dass man vorher bei der Rechtschutzversicherung anfragen soll.
    Was, wenn ich nicht Rechtschutz versichert bin?
    Viele Grüße und lieben Dank für die Aufklärung

  150. Gökhan sagt:

    Hallo,

    Wie lange kann ich warten, bis mein Anspruch verfällt – bis wann kann ich klagen? Würde nämlich gerne erstmal einen Musterprozess abwarten, weil ich kein rechtsschutz habe.
    Und wo ist denn der Musterbrief ??

  151. Dirk sagt:

    Hallo,
    ich habe Gestern eine e-Mail an PayPal geschickt. Dafür habe ich den Text von Anja hier aus den Kommentaren kopiert.
    Gerade eben habe ich von PayPal nochmal die selbe e-Mail bekommen wie letzte Woche schon, das diese Irrtümlich verschickt wurde.
    Es scheint so, als würde PayPal diese e-Mail nur kopieren und sich nicht die Mühe machen eine vernünftige Antwort zu schreiben.

    • Ja, davon haben auch andere Nutzer hier berichtet. Das Unternehmen wird offenbar mit Nutzeranfragen so überschüttet, dass es sich nicht mehr anders zu helfen weiß….

      • Alexander sagt:

        und wenn man beim Kundenservice anruft und denen schildert, dass man gar keine 2.Mail bekommen hat, dann verweisen die von Paypal nur auf das Recht einen Anwalt einzuschalten.Mehr kommt von Paypal nicht.

        • Kai sagt:

          Das nenn ich ja mal…also wenn es tatsächlich eine Sammelklage gibt bin ich dabei. Große Konzerne denken doch sie können sich alles erlauben – sowas als (meiner persönlichen Meinung nach möglicherweise) PR Gag abzuziehn ich hoffe wirklich, dass die in vielen Prozessen zu vielen Millionen Gewinnausschüttung verurteilt werden.

  152. Zupisak sagt:

    Nach rum telefonierne und etlichen emails haben die mir 100 euro angeboten…. wenn die von alleine schon zustimmen werden die wissen das sie die 500 zahlen müssen habe danken abgelehnt und die frist auf 5 tage gesetzt

  153. Marco sagt:

    Habe eine Anfechtung von PayPal erhalten. Auf Empfehlung von RA Imanuel Schulz aus Berlin, habe ich eine Zurückweisung der Anfechtung nach § 174 BGB an PayPal geschickt mit Folgende Formulierung:

    „Gemäß §174 BGB weise ich Ihre Anfechtung des Gewinnversprechens im Sinne des §661a BGB zurück. Es liegt keine Originalvollmacht in Ihrer Anfechtungserklärung vor. Es ist auch nicht erkennbar bei wem es sich bei „Team von PayPal“ handeln soll. Ich bitte um Bestätigung der Zurückweisung“

    Heute kamm die Folgende Rückantwort per E-mail.

    Guten Tag XXXX XXXXX

    Heute haben wir Sie darüber informiert, dass Sie beim Gewinnspiel
    „Willste? Kriegste!“ gewonnen haben und eine Gutschrift auf Ihrem Konto
    erfolgt ist.

    Leider wurde diese Email aufgrund eines Fehlers und technischen
    Versehens versandt und ist daher ungültig. Auf ihrem PayPal-Konto wurde
    kein Geld gutgeschrieben. Wir bedauern diesen Fehler und entschuldigen
    uns für alle eventuell entstandenen Unannehmlichkeiten.

    Das Gewinnspiel läuft noch weitere 9 Wochen. Gewinner dieser Woche und
    aller folgenden Wochen erhalten eine Gutschrift auf Ihrem PayPal-Konto
    und werden separat per Email benachrichtigt.

    Wir entschuldigen uns nochmals für eventuelle Unannehmlichkeiten und
    bedanken uns für Ihr Verständnis.

    Viele Grüße,
    Ihr Team von PayPal

    Zur Klarstellung: diese Mitteilung stellt eine Anfechtung der Email vom
    7.6.2013 in Bezug auf das Gewinnspiel nach §§ 119, 120 BGB dar.

  154. Jan Paetzel sagt:

    Hallo

    Darf ich den Text von Anja auf meinen Blog veröffentlichen?

    Mit freundlichen Grüßen

  155. Rainer sagt:

    Hallo Herr Solmecke,
    möchten/können oder dürfen Sie mir auf meine Frage nicht antworten?lf
    Paypal reagiert auf Anfragen nur noch mit sendung der Anfechtungsmail…

  156. Elke sagt:

    Hallo Her Solmecke,
    auch ich habe die „besagten“ Mails von PayPal bekommen.
    Ich habe sofort eine Antwort gesendet, dass ich mit dem Wideruf nicht einverstanden bin, da es sich hier ja um eine „Personenbezogenen“ Gewinnzusage handelt. Natürlich habe ich keine Antwort bekommen, also habe ich dort angerufen. Eine sehr nette Dame erklärte mir, dass PayPal schon dabei sei, diese Angelegenheit juristisch zu prüfen, sie sei aber davon überzeugt, dass PayPal positiv entscheiden würde. Na ja, wir werden sehen.
    Sollte hier ihrerseits in Bezug auf „Sammelklage“ etwas in die Wege geleitet werden – ich bin dabei (habe eine „ältere Rechtschutz).
    Gruß Elke

  157. Fritz sagt:

    Anwort von PayPal auf meine Beschwerde vom 12.06.2013 15:09:

    12 Juni 2013

    RE: Bearbeitungsnummer XXXXXX

    Guten Tag XXXXXXXXXX

    Vielen Dank für Ihre E-Mail.

    Die E-Mail betrifft ein Gewinnspiel, welches aktive PayPal-Kunden, die kürzlich eine Transaktion durchgeführt haben, automatisch beteiligt. Die Gewinner werden nach Zufallsprinzip ausgewählt und über den Gewinn informiert.

    In diesem Fall wurden 10 Gewinner richtig ausgewählt und informiert, aber eine E-Mail wurde aufgrund eines technischen Versehens an eine größere Anzahl von PayPal-Kunden versendet. Es wurde dann umgehend eine Korrektur-E-Mail an alle betroffenen Kunden versendet, die diese E-Mail irrtümlich erhalten haben.

    Wir entschuldigen uns ausdrücklich für diesen Zwischenfall und alle hierdurch entstandenen Unannehmlichkeiten. Wir bestätigen hiermit, dass die E-Mail aufgrund eines Fehlers und technischen Versehens versendet wurde und somit ungültig ist.

    Bitte beachten Sie, dass wir diese E-Mail noch am selben Tag wegen Irrtums angefochten haben. Aus diesem Grunde ist eine Gutschrift oder Haftung unsererseits in diesem Fall leider ausgeschlossen.

    Sollten Sie in Bezug auf die obigen Informationen noch weitere Fragen haben, senden Sie diese bitte per Antwort auf diese E-Mail, mit der gleichen Betreff-Zeile.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Andre Lund
    Complaints Management
    PayPal

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    PayPal (Europe) S.à r.l. & Cie, S.C.A.
    Société en Commandite par Actions
    Registered Office: 5th Floor 22-24 Boulevard Royal L-2449, Luxembourg
    RCS Luxembourg B 118 349

    Meine Antwort auf obige E-Mail von Heute 13:34:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    hiermit bitte ich Sie mir den Gewinn gutzuschreiben, da ich eine Gewinnmitteilung von Ihnen bekommen habe.
    Ich berufe mich auf § 661a des BGB.
    Ihre Anfechtung, per Korrektur-E-Mail weise ich auch zurück. Eine Vollmacht der Handelnden ist nicht ersichtlich.
    Eine original Vollmachtsurkunde war nicht beigefügt.
    Die von Ihnen gesendete Korrektur-E-Mail und der darin enthaltene Inhalt verliert somit seine Rechtswirkung, gem. § 174 des BGB.
    Ich bitte um die Gutschrift des gewonnenen Betrages innerhalb von 7 Werktagen und behalte mir den Rechtsweg vor.

    Mit freundlichen Grüßen
    XXXXXX
    ________________________________________

    Dann wieder Anwort von PayPal von Heute 15:59:

    Guten Tag XXXXXXXXX

    Heute haben wir Sie darüber informiert, dass Sie beim Gewinnspiel
    „Willste? Kriegste!“ gewonnen haben und eine Gutschrift auf Ihrem Konto
    erfolgt ist.

    Leider wurde diese Email aufgrund eines Fehlers und technischen
    Versehens versandt und ist daher ungültig. Auf ihrem PayPal-Konto wurde
    kein Geld gutgeschrieben. Wir bedauern diesen Fehler und entschuldigen
    uns für alle eventuell entstandenen Unannehmlichkeiten.

    Das Gewinnspiel läuft noch weitere 9 Wochen. Gewinner dieser Woche und
    aller folgenden Wochen erhalten eine Gutschrift auf Ihrem PayPal-Konto
    und werden separat per Email benachrichtigt.

    Wir entschuldigen uns nochmals für eventuelle Unannehmlichkeiten und
    bedanken uns für Ihr Verständnis.

    Viele Grüße,
    Ihr Team von PayPal

    Zur Klarstellung: diese Mitteilung stellt eine Anfechtung der Email vom
    7.6.2013 in Bezug auf das Gewinnspiel nach §§ 119, 120 BGB dar.

    Meine Antwort auf obige E-Mail von Heute 16:28:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ihre Anfechtung weise ich nochmals zurück. Eine Vollmacht der Handelnden ist nicht ersichtlich. Eine original Vollmachtsurkunde war nicht beigefügt.
    Die von Ihnen gesendete Anfechtungl und der darin enthaltene Inhalt verliert somit seine Rechtswirkung, gem. § 174 des BGB.
    § 174
    Einseitiges Rechtsgeschäft eines Bevollmächtigten

    Ein einseitiges Rechtsgeschäft, das ein Bevollmächtigter einem anderen gegenüber vornimmt, ist unwirksam, wenn der Bevollmächtigte eine Vollmachtsurkunde nicht vorlegt und der andere das Rechtsgeschäft aus diesem Grunde unverzüglich zurückweist. Die Zurückweisung ist ausgeschlossen, wenn der Vollmachtgeber den anderen von der Bevollmächtigung in Kenntnis gesetzt hatte.

    Hiermit bitte ich Sie mir den Gewinn gutzuschreiben, da ich eine Gewinnmitteilung von Ihnen bekommen habe. Ich berufe mich auf § 661a des BGB.
    § 661a
    Gewinnzusagen

    Ein Unternehmer, der Gewinnzusagen oder vergleichbare Mitteilungen an Verbraucher sendet und durch die Gestaltung dieser Zusendungen den Eindruck erweckt, dass der Verbraucher einen Preis gewonnen hat, hat dem Verbraucher diesen Preis zu leisten.
    Ich bitte um die Gutschrift des gewonnenen Betrages innerhalb von 7 Werktagen und behalte mir den Rechtsweg vor.

    Mit freundlichen Grüßen
    XXXXXXXXX
    _______________________________________

    Ich hoffe, ich habe alles richtig gemacht ?!?
    Mal sehen, wie lange das so weiter geht.

    Gruß an alle

    • Elke sagt:

      Hallo Fritz,
      gebe uns doch mal die e-mail bekannt an die diese Schreiben gesandt wurden. Ist sicher für alle interessant, man könnte diese kopieren und hunderte Male an PayPal senden.

      Gruß Elke

  158. Johannes sagt:

    Wurde zwar schon gefragt, interessiert mich aber aus naheliegenden Gründen dennoch:

    Ist denn eigentlich der Anfechtungsgrund fahrlässig unbekannt i.S.d. § 122 II BGB geblieben, wenn man die Teilnahmebedingungen nicht gelesen hat ?

    Wäre ja interessant, wenn man zwar zwischen Gewinnmitteilung und Anfechtungserklärung nachweislich etwas gekauft hat, weil man ja auf einmal Geld hatte, aber während des Gewinnspielzeitraumes nichts mit Paypal bezahlt hat.

    Wenn ich mir die Gewinnmitteilung so ansehe, muss ich feststellen, dass dort keinerlei Hinweis auf die Teilnahmebedingungen des Gewinnspiels erfolgt. Handele ich also wirklich fahrlässig, wenn ich mich nicht selbst auf die Suche mache um die Teilnahmebedingungen im Internet ausfindig zu machen ?

  159. Fritz sagt:

    LOL
    Habe jetzt zum zweiten mal die Anfechtungs E-Mail von PayPal
    als Antwort erhalten. Da ich keine Beschwerde bei denen mehr
    abschicken kann, habe ich denen über meinen PP-Account jetzt
    diese E-Mail geschickt:

    Thema: Alles rund umm ein Geld
    Grund: Guthaben abfragen

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    meine Anfechtung bleibt, zwecks meiner Beschwerde mit der Referenznummer 318409,
    bestehen. Näheres entnehmen Sie bitte meinen vorausgegangenen E-Mails.
    Unterlassen Sie es bitte sofort auf meine E-Mails mit einer, von Ihnen automatsich
    generierten Spam-E-Mail zu Antworten.

    Mein Guthaben stimmt nicht. Wo bleibt mein Gweinn von 500 Euro ???

    Mit freundlichen Grüßen
    XXXXX XXXXXXXX

    • Dirk sagt:

      Also ich habe gerade auch mit einem freundlichen jungen Mann vom Kundenservice gesprochen.
      Er meinte, dass die Gewinnspiel E-Mail nicht nur an tausenden, sondern an Millionen Nutzern (Von Millionen falsch verschickten E-mails hatte ich bis dato nicht gewusst) geschickt wurde und PayPal deswegen nicht auf Kulanz einfach den Gewinn auszahlen kann.
      Er meinte man kann gerne den Rechtsweg auswählen, die Erfolgschance sei aber sehr gering, weil man mit der zweiten E-Mail das Gewinnspiel angefochten wurde, da es sich um einen technischen Fehler gehandelt habe.

      Ich bin ja mal gespannt, was da dann irgendwann noch herauskommt.

      Ach ja, er sagte nochwas davon das er von der Rechtsabteilung gehört habe, das Sammelklagen garnicht zulässig sind und jeder selbst über einen Anwalt klagen müsste.

      • Nolte sagt:

        klar sagen die du hast keine chance xD

        und nich einfach nur schreiben sondern auch mal lesen 3,5 millionen nutzer sind betroffen was oben auch steht wenn jeder einfach nur schreibt ohne zu lesen ist das hier immer am anfang…

        Fakt ist Pazpal sollte zahlen und deren Anfechtungsmail ist ungueltig und noch dazu falsch da es eine geschaeftliche handlung ist und keine willenserklaerung

        Fragt eure Rechtschutz ob die es uebernehmen oder erkundigt euch bei eurem anwalt was da fuer kosten auf euch zu kommen koennten und dann waehlt selbst ob ihr so viel locker habt oder nicht

        Achja ja! an die Hartz 4 empfaenger unter euch….

        geht zur verbraucher zentrale dort bekommt ihr nen brief das das per anwalt erledigt werden muss *da beratungshilfe euch immer erst mit geschaeftlichen sachen dahin schickt( damit bekommt ihr nen beratungshilfe schein und der rest macht der anwalt mfg

  160. Michael D sagt:

    Also ich habe am 11.06.2013 um 10:49 meinen Widerspruch (§ gem. 174 BGB ). 661a BGB habe ich jetzt nicht nochmal erwähnt, da ich davon ausgehe, dass er ja schon in meinen vorigen Mails erwähnt wurde. oder hätte ich ihn nochmal erwähnen sollen ? Ich habe zumindest zu meinem Widerspruch bislang noch KEINE (auch keine standardmail wie andere hier) bekommen. Heißt das dann auch, wenn sie nach einer gewissen Zeit nicht antworten, dass mein Widerspruch akzeptiert wird ?

    GESCHICKT an service@paypal.de und als Beschwerde über das Paypalsystem mit Bestätigung des Eingangs meiner Mail.

    kopie meiner mail: (Ist die so in Ordnung?)

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    die Anfechtung weise ich zurück. Eine Vollmacht der Handelnden ist nicht ersichtlich. Eine Original-Vollmachtsurkunde war nicht beigefügt.

    Die von Ihnen gesendete Korrektur-Email und der darin enthaltene Inhalt verliert somit seine Rechtswirkung, gem. § 174 BGB.

    Ich bitte um die Gutschrift des gewonnenen Betrages innerhalb von 7 Werktagen und behalte mir den Rechtsweg vor.

    mit freundlichen Grüßen,

    Michael D

  161. Dennis Berghäuser sagt:

    Wo finde ich den denn Mustertext den sie im Video beschrieben haben Herr Solmecke

    Gruß
    Dennis Berghäuser

  162. Günter sagt:

    Mal sehen wie das ausgeht habe bei einer Staatsanwaltschaft klage erhoben , (Strafanzeige ) wegen Betrug und noch einige § mal sehen ob die es annimmt und was payPal sagt man kann nicht ein Fehler machen ,welchen auch immer , und dann sagen wollte ich garnicht -tut mir leid – In Deutschland hat man für seine fehler einzugestehen

  163. Heike sagt:

    Ich lese hier eine Menge juristischer Spitzfindigkeiten, die uns aber auch nicht weiterhelfen werden. Sehen wir mal der Realität ins Auge. Niemand wird hier die versprochenen 500,00 EUR bekommen, auch nicht bei einer Klage oder Sammelklage. Die Rechtslage ist eben nicht klar und eindeutig. Und das Gericht, das zugunsten der Anspruchsteller entscheiden würde, dürfte es in Deutschland nicht geben. Das würde mich doch sehr wundern. Dazu ist die rechtliche Situation nicht eindeutig genug. Auch der Vorwurf oder die Annahme, dass diese Aktion von Paypal der Eigenwerbung dienen sollte, ist nicht bewiesen. Ich gehe sicher davon aus, dass Paypal am Ende nicht zur Zahlung verurteilt wird, so dass die Anspruchsteller bzw. Kläger nicht nur die 500,00 EUR nicht erhalten werden, sondern auch noch die Kosten des Verfahrens zu tragen haben. Für mich ist das erledigt, ich stecke meine Energie nicht länger in solche abenteuerlichen Geschichten, die keine Aussicht auf Erfolg haben, und erst recht nicht mein Geld.

    Allen anderen viel Glück!

    • Alter sagt:

      Vor allem bei der Menge der Kläger und der Summe, die da zusammen käme. Eigenwerbung ist es sicher auch nicht gewesen. Ich denke, dass das dem Unternehmen eher geschadet haben wird.

  164. Dieter sagt:

    Hallo Herr Solmecke,

    ich habe am 07.06. ebenfalls eine solche Gewinn-Email von Paypal bekommen und am selben abend gegen 19Uhr die Anfechtung erhalten.
    Nun habe ich seitdem mehrere Mails an Paypal gesendet, in denen ich deren Anfechtung unter Berufung auf §§174, 661a zurückweise. Als Antwort bekam ich bisher entweder gar keine Mail, oder nur die automatische Antwort, die bisher ja auch andere User hier gepostet haben.

    Da ich keine Rechtsschutzversicherung habe, würde ich vor einer Klage lieber erstmal auf erste Prozesseregebnisse warten.
    Reichen die von mir gesendeten Emails aus, um auf darauf warten zu können, auch wenn Paypal sie wahrscheinlich nicht richtig zu Kenntniss genommen hat?

  165. Norbert Bargel sagt:

    Auch ich habe eine Gewinnmitteilung bekommen, mit anschließender Anfechtung 8 Stunden später. Bei mir gibt es aber eine Besonderheit, denn ich habe in dem Zeitraum nichts über Paypal bezahlt. Damit dürfte sich für mich der Gewinn erledigt haben oder nicht?

    • Nolt sagt:

      Laut mein Anwalt würde der richter evt die entscheidung treffen die die wirklich gewinnberechtigt sind auszuzahlen und denrest garnichts bis zu nem kleine entschädigung zahlen wird da paypal riesieg is und keiner ne insolvenz will!

  166. Eveline Schröter sagt:

    Ich habe eine E-Mail an PayPal gesendet,und gefragt wann die 500,Euro überwiesen werden.Erst daraufhin kam eine Mail das ich nicht gewonnen habe.Wie ist denn da die Rechtslage?Ich habe Sie ja erst aufmerksam gemacht,oder?Ich habe mir alles ausgedruckt,und möchte gegen an gehen.

  167. uwe müller sagt:

    Hallo

    ich habe die Anfechtungsmail erst 10 TAGE später bekommen, nachdem ich nach dem vermeintlichen Gewinn gefragt habe. ??

    Vorteil ???

  168. Attila sagt:

    paypal hat mich schon mal beschissen. vor jahren hab ich bei ebay was bestellt und bezahlt aber ware kam nie bei mir an. verkäufer war in kanada. ich hatte per paypal bezahlt aber paypal sagte: wir können ihnen das geld nicht zurückerstatten, weil der verkäufer sein bankkonto aufgelöst hat! also kein zugriff mehr. NA UND? IST DAS MEIN PROBLEM??? IHR HABTS DOCH VERSICHERT!! Nach ca. 50 Mails bekam ich nach ca. 2 Jahren mein Geld komplett zurück(warn so 30 eur ca.) weil eine mitarbeiterin bei paypal sich erbarmt hat bzw. persönlich das ungerecht fand. DAS IST DIE POLITIK VON PAYPAL. Klagt Leute, auch ich mach das wenn meine emails jetzt nicht greifen. hab nämlich auch so ne gewinnmail bekomemn. DIE HABENS NICHT ANDERS VERDIENT! Übrigens: Das Kaffeefahrturteil könnte auch helfen: http://www.bild.de/news/vermischtes/lindner/hausfrau-bekommt-euro-7283788.bild.html Gewinn ist Gewinn sagte das Gericht!

  169. Hartmann sagt:

    Hallo zusammen,

    ich habe mich immer als stiller Leser an diesem Forum beteiligt. Ich habe ebenfalls die Gewinnmitteilung erhalten und nach guten 8 Stunden auch den Widerruf.
    Ich habe auch wie es hier in dem Forum empfohlen wird, eine Mail an das Beschwerdemanagement gesendet und den Widerruf quasi widerrufen.

    Aufgrund dieser E-Mail wurde ich nun gerade telefonisch kontaktiert von der Nummer +35314369004.
    Die Mitarbeiterin teilte mir mit, Sie wöllte sich telefonisch bei mir entschuldigen für die Umstände, bevor Sie mir die vorgefertigte Ablehnung zukommen lässt (genau die Worte hat Sie gewählt).
    Ich wäre zwar nicht berechtigt an dem Gewinnspiel teilzunehmen – bin ich sehr wohl, wusste Sie nur nicht!,
    Ihr Angebot ist, dass Sie mich weitere 4 Wochen im Lostopf lassen würden, wenn Ihrer Meinung nach auch unberechtigt.

    Ich bin sehr verwundert, dass ich mich in Schriftform an die Beschwerdestelle wende und das ich dann telefonisch von einer Dame kontaktiert werde, die nicht mal den Namen Paypal korrekt aussprechen kann.
    Ich habe Sie gebeten mir dies per Mail zu senden.

    Wie soll ich mich weiter verhalten?
    Bis jetzt ist keine Mail da.

  170. Michael D sagt:

    Sehr geehrter Herr Solmecke,

    mein Widerspruch wurde heute nun auch völlig lapidar mit einer Standardmail beantwortet. Was habe ich als Student für Möglichkeiten, der sich so einen Prozess nur schwerlich leisten kann? Gibt es da Wege und Möglichkeiten, über die sogar ein Student in Deutschland an sein Recht kommen kann oder muss ich das jetzt einfach so akzeptieren, weil ich nicht „geldig“ genug für dieses Land bin?
    Danke schon jetzt für Ihre Antwort.

    Michael D

  171. Thorsten sagt:

    und nun müste doch bekannt sein ob es möglich ist das geld zu bekommen . könnte einer mal sagen ob es was neues gibt !

  172. Olaf Wiechmann sagt:

    Hallo Herr Solmecke,

    ich war bis eben auch stiller Mitleser, weil auch E-mail-Empfänger der Gewinnbenachrichtigung.

    Ich wäre dankbar für die Auskunft, wie die korrekte Anschrift + Name des Vertretungsberechtigten/ Vorstandsvorsitzenden von paypal ist.
    (Ich weiß dass es Google gibt aber dort gibt es widersprüchliche Angaben.)

    Da ich bisher durchweg positiven Erfahrungen bei der Durchsetzung meiner privaten Forderungen selbst gegenüber Banken mit „www.online-mahnantrag.de“ gemacht habe, möchte ich diesen zeitnah beantragen aber den KORREKTEN Adressaten benennen. Nichts ist peinlicher, als sich da zu vertun.

    Paypal wurde meinerseits bereits eine Zahlungsfrist von 7 Tagen gesetzt, diese ist verstrichen. Und Jammern allein bringt ja auch niemanden weiter.

    In Erwartung einer hilfreichen Antwort bedanke ich mich bereits jetzt bei Ihnen (oder einem anderen wissenden Mitlesende).

    Mit freundlichen Grüßen,
    Olaf Wiechmann

    PS: Ich finde es außerordentlich gut, dass auf Ihrer Seite diese öffentliche und informative Diskussion geführt werden kann.

    • Olaf Wiechmann sagt:

      PS: Danke für Ihre Email, Herr Solmecke, und dass das kleine Missverständnis spontan ausgeräumt werden konnte.

  173. Olaf Wiechmann sagt:

    Ich habe soeben einen Mahnantrag an mein Amtsgericht geschickt.

  174. Norman sagt:

    gibt es schon etwas neues?hat schon jemand klage eingereicht?
    wie stehen die chancen mit dem mahnantrag?

  175. Jan leddin sagt:

    Ich muss auh mal anführen, dass die Erstellung, Bearbeitung und Pflege solch einer Verbraucherorientierten Seite Super ist! Es gib wenig Menschen die ihr Wissen und ihre Fähigkeiten heute in dieser Form anderen zur Verfügung stellen.
    Klasse und weiter so!

    Mich würde zudem auch interessieren ob ein Mahnbescheid hier ein geeignetes mittel ist.

    Würde mich über eine Antwort freuen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Jan Leddin

  176. Thorsten sagt:

    Gibt es kein Update mehr ? Ich Klage nur wenn ich hier weis das ich auch ne chance habe darum beobachte ich das hier , aber hier tut sich ja garnichts !

  177. Jill [Mobile] sagt:

    Habe auch eine solche Email erhalten allerdings bis heute keine Anfechtungsmail.
    Ich habe bereits meinen Gewinn per Mail eingefordert allerdings auch hierauf keine Rückmeldung erhalten.
    Wie sehen denn die Chancen aus?

  178. Jill [Mobile] sagt:

    Hallo,
    Ich habe bis heute keine Anfechtungsmail erhalten obwohl ich bei paypal sogar nach meinem Gewinn nachgefragt habe?!
    Gibt es denn schon was neues von paypal diesbezüglich oder warten die ab bis tatsächlich jemand klagt?

  179. Jan sagt:

    Guten Tag.

    Könnten Sie bitte nochmal den Vorduck zum Widerspruch auf die „Ungültige Mitteilung… mail“ posten? Ich finde sie nicht.

    Vielen Dank!

  180. Nico sagt:

    Guten Tag Herr Solmecke,

    auf meine Gewinnzusage von PayPal habe ich nun schon mehrfach folgende Email über die Antwort-Funktion an folgende Email-Adressen:
    noreply@e.paypal.de
    CC: paypal@e.paypal.de
    CC: service@papyal.de
    versandt:

    ———————————————–

    Betreff: Ihre Gewinnzusage vom 07.07.2013 „Wir gratulieren – 500 Euro Einkaufsguthaben sind jetzt auf Ihrem PayPal-Konto“

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    bis zum heutigen Tage konnte ich keine Gewinngutschrift (500 Euro Einkaufsguthaben) auf meinem PayPayl Konto (email@gmx.de) feststellen. Seit Ihrer Gewinnzusage sind mittlerweile 3 Wochen vergangen. Daher fordere ich Sie hiermit auf, mir die 500 Euro Einkaufsguthaben innerhalb der nächsten 14 Tage meinem PayPal Konto gutzuschreiben.

    Ich berufe mich auf § 661a des BGB und nehme Sie auf Erfüllung in Anspruch.

    BGB § 661a – Gewinnzusagen:
    Ein Unternehmer, der Gewinnzusagen oder vergleichbare Mitteilungen an Verbraucher sendet und durch die Gestaltung dieser Zusendungen den Eindruck erweckt, dass der Verbraucher einen Preis gewonnen hat, hat dem Verbraucher diesen Preis zu leisten.

    Da meine Rechtsschutzversicherung bei der Einklagung solch einer Gewinnzusage Rechtsschutzdeckung gewährt, behalte mir den Rechtsweg vor.

    Mit freundlichen Grüßen

    ……

    ———————————————

    Ebenfalls habe ich den selben Text über die Email-Funktion der PayPal-Website als Beschwerde versandt.
    Bisher wurde mir nicht auf eine einzige Email geantwortet!
    Gibt es irgendwelche Neuigkeiten zum Fall PayPal?

    MfG

    Nico

  181. Tine sagt:

    Ja schade, dass es keine aktuellen Infos mehr gibt!

    Wenn es Aussicht auf Erfolg hat, würde ich mich auch den hier erwähnten vielen Betroffenen, die klagewillig sind, anschleßen, die Sie vertreten, und mich einer Klage anschließen.

    Herr Solmecke, wären Sie so freundlich und würden einmal ein update posten? Wie gehen Sie weiter vor? Oder ist das mittlerweile ausdiskutiert und eine Klage nicht mehr sinnvoll?

  182. norman sagt:

    auch ich habe email von paypal wiedersprochen und habe die standart ablehnungs mail bekommen.habe dieser erneut wiedersprochen mit fristsetzung darauf keine weitere antwort erhalten.laut meiner kenntniss wäre nächsterschritt eine mahnung oder?
    vielen dank

  183. Jill1207 sagt:

    Hallo,
    Gibt es hier irgendwelche News? Wie ist der Stand der Dinge?

  184. Thorsten sagt:

    Es ist schon lustig , erst hier eine riesen Welle machen und nun kommt garnichts mehr . Was ist nun mit den 500 Euro bekomme ich die jetzt? Was gibt es für ergebnisse ? Wie weit seid ihr ? Was muss man machen , und wie stehen die chancen ? es währe mal Zeit für ein Update und eine zusammenfassung .

    • Elke sagt:

      Tja, das stimmt was Sie sagen, erst riesiger Wirbel und dann hört man nichts mehr. Alle Betroffenen „hängen“ in der Luft und Hr. RA. Solmecke hat sich das letzte Mal am 17.06.13 zu der Angelegenheit geäußert, das ist nicht sehr schön.
      Solche Institutionen wie „PayPal“ wissen wohl genau, dass solche Aufstände wie Seifenblasen zerplatzen und deshalb interessiert es „PayPal“ auch nicht, wenn sich „Otto Normal“ belagt“.
      Ich habe auch angeboten, mich an einer Sammelklage zu beteiligen, meine Versicherung hatte auch schon das O.K. gegeben.
      Sollte man sich hier zu sehr aus dem „Fenster gehangen“ haben – schade eigentlich und ganz schön blöd, wenn dies alles nur „Werbung“ war.

  185. MarvinK sagt:

    Wo finde ich den Mustertext?

  186. Thorsten sagt:

    Echt peinlich hier nichts mehr zu posten, mal sehen wielange es dauert bis sich hier der sogenannte spitzenanwalt mal wieder meldet !

  187. Tine sagt:

    Hallo Herr Solmecke,
    es ist wirklich sehr schade, dass Sie hier nicht mehr antworten. Was ist denn zum Beispiel mit den 40-50 Musterklagen, die Sie führen? (Stand Juni)?

    Eine kurze Nachricht hier wäre wirklich nett, denn ansonsten entsteht leicht der Eindruck, dass auch Sie eigentlich nur Werbung für Ihre Kanzlei machen wollten und den „Fall“ Paypal hierfür nur benutzt haben. Nix für ungut, aber so sieht es für mich jetzt aus.

    Wenn Sie wirklich ernsthaft dran (interessiert) sind, könnten Sie doch mal einen Zwischenstand posten, meine ich.

  188. Nico sagt:

    Evt. wurde ja einigen Anwälten ein überaus großzügiges Angebot von PayPal unterbreitet, wenn sie diesen Fall ruhen lassen…

  189. nickname sagt:

    ich denke wenn jemand so viel lärm macht, dann muss auch was folgen, andernfalls ist diese Kanzlei nur heisse luft, mehr nicht. das ist eine Sache der Seriösität. bellende hunde beissen nicht …. Ich hätte mich auch gefreut, wenn ich meine 500 € bekommen hätte, aber wie man sieht nur geplänkel. Schade, dass nach dem ganzen tamtam die grosse Enttäuschung folgen musste. Man soll nicht lauthals etwas versprechen was nicht gehalten wird.

  190. Ben sagt:

    Also gibts immer noch nichts neues? Wer geklagt hat bitte mal einen Zwischenstand Hier posten! Danke

  191. Thorsten sagt:

    alles verarsche sry aber warum wird hier nix mehr zu dem thema geschrieben ? also so einen anwalt braucht kein mensch !

  192. Flo sagt:

    Hallo,

    angenommen, dass die Musterverfahren erfolgreich verlaufen. Wie weit im Nachhinein kann ich dann meine Ansprüche noch geltend machen?

    Beste Grüße

    Flo

  193. Andreas sagt:

    Hallo Herr Solmecke,

    gibt es bereits weitere Fortschritte, Neuigkeiten oder gar ein Ergebnis im Verfahren?

  194. Thorsten sagt:

    einige monate sind nun um ! bekomme ich nun mein geld? was muss ich angeben um es zu bekommen ?

  195. Thorsten sagt:

    immer noch nix ?

  196. […] Christian Solmecke erklärte, dass PayPal es sich mit der Facebook-Mitteilung zu einfach mache. Das Gewinnversprechen sei mit […]

  197. Tine sagt:

    Hallo Herr Solmecke,

    nun sind weitere 7 Monate um seit Klageerhebung.

    Es ist wirklich sehr schade, dass hier nichts mehr an Informationen von Ihnen kommt.

    Auch wenn noch keine Entscheidung da sein sollte, können Sie ja mal einen kurzen Zwischenstand geben.

    Vielen Dank im Voraus!

  198. Read Much more

    PayPal 500 Euro Gewinnbenachrichtigung – Nutzer können klagen

  199. Tine sagt:

    Es hat wohl wenig Zweck, hier nochmal nachzufragen, was denn aus den angeblichen 40 oder 50 Musterklagen geworden ist? Es bleibt ein schales Gefühl – so kann man auch in die Medien kommen. Was bleibt? Viel Gerede, viele Ankündigungen, und nix dahinter, scheint mir.

    Das war nicht sachlich, ich weiß, aber es braucht nicht noch mehr Zeit, damit Betroffene merken, dass sie erst medienwirksam angeheizt werden, um dann einfach so stehen gelassen werden, wenn der Medienrummel zum Thema vorbei ist.

    Das war ja wohl auch Sinn und Zweck der ganzen Aktion hier: Medienrummel, Reklame für die Kanzlei, und wirklich nix dahinter. Wenigstens nicht für die Betroffenen. Aber für ein paar Videos und Berichtersttungen hat es ja gereicht.Nicht gereicht hat es dagegen, den Betroffenen mal ein Feedback zu geben und ehrlich zu sagen: Leute, da ist nichts zu machen, ich habe mich geirrt. DAS wär anständig gewesen.

    Ich würde sagen, das ist – genau geommen – mal richtig nach hinten losgegangen!

    Saure Grüße!

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