Teil 1: Start-up Unternehmen – was verbirgt sich dahinter?

Heutzutage ist der Begriff des „Start-up Unternehmens“ in aller Munde. Doch was für ein Konzept sich genau dahinter verbirgt, ist vielen nur unzureichend bekannt.

In erster Linie zeichnen sich sogenannte „Start-up Unternehmen“ dadurch aus, dass ihnen innovative Geschäftsideen zugrunde liegen, die so bisher noch nicht auf dem Markt existieren. Zudem werden Start-up Unternehmen grundsätzlich mit dem Ziel gegründet schnell zu wachsen und am Ende gewinnbringend veräußert zu werden. Dabei bedienen die „Produkte“ ganz unterschiedliche Bereiche. Zu den bekanntesten und auch erfolgreichsten Start-up Unternehmen zählen dabei soziale Netzwerke, wie z.B. Facebook, Online-Versandhandel (Amazon, Zalando) sowie individuelle Anfertigungen, wie sie beispielsweise von MyMüsli angeboten werden.

Eine gute Idee allein reicht jedoch für den Erfolg noch nicht aus – was in der Theorie so einfach klingt, ist in der Praxis alles andere als leicht umsetzbar. Von der Idee hin zur Gründung, der Finanzierung und Umsetzung des Produktes bis letztlich zur gewinnbringenden Veräußerung sind viele Hürden zu bewältigen. Dies wird häufig unterschätzt, bzw. im Vorfeld nicht hinreichend durchdacht. Laut einer Statistik hat gerade mal 1 von 10 Start-up Unternehmen Erfolg. Die Gründe für ein Scheitern können dabei unterschiedlicher Natur sein. Hier kommt es neben guten Vorbereitung und Planung der Gründer auch auf die Frage der tatsächlichen Umsetzung des Produktes an und ob der Markt das Produkt überhaupt annimmt. Die Gründer müssen neben einer guten Planung also auch viel Flexibilität mitbringen und zu intensiven Arbeitseinsatz bereit sein.

Die folgende Serie zum Thema „Start-up Unternehmen“ soll über die Frage aufklären, was deren Gründer rechtlich wissen und beachten müssen, um sich erfolgreich am Markt etablieren zu können. So werden sich die folgenden Artikel u.a. mit den Themen der Gründung, Finanzierung und Förderung von Start-up Unternehmen befassen. Ebenso werden wir über die Problematiken der Haftung und sonstigen Fragen rund um die rechtlichen Fallstricke des „auf den Markt Bringens“ berichten. Allerdings ist dennoch bei einem konkreten Vorhaben eine vorherige, einzelfallbezogene anwaltliche Beratung dringend anzuraten, um eine umfassende rechtliche Absicherung zu gewährleisten.

Achtung: Wer sein Start Up Unternehmen durch Crowdfunding finanzieren möchte, sollte ein paar wichtige Hinweise beachten:

 

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

Gefällt Ihnen der Artikel? Bewerten Sie ihn jetzt:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

E-Mail-Adresse eingeben und immer auf dem Laufenden bleiben:
×