Gestaltung von Medien mit Adult-Inhalten

Die am meisten besuchten Internetseiten beschäftigten sich mit sog. „Adult-Inhalten“. Adult-Inhalte haben regelmäßig einen pornographischen Bezug und sind als jugendgefährdend eingestuft. Entsprechende Internetseiten weisen oftmals hohe Klickzahlen auf und werden aufgrund hoher Werbeeinnahmen und weiterer Monetarisierungsformen betrieben.

Was bei der Gestaltung von Medien mit Adult-Inhalten beachtet werden muss

Im Zuge des Jugendschutzes muss der Zugang zu Internetseiten mit Adult-Inhalten reglementiert werden. Damit nur volljährige Personen Zugriff auf die angebotenen Inhalte haben, müssen entsprechende Hürden auf der Internetseite implementiert werden, die einen zuverlässigen Alters- oder Identifikationsnachweis ermöglichen.

Grenzen, die eingehalten werden müssen

Auch ein Adult-Inhalt darf nicht alles zeigen. Gesetzliche und strafrechtliche Vorgaben sind beim Betreiben von entsprechenden Internetseiten zu beachten. Die Bewertung des Inhaltes kann im Zweifelsfall schwierig sein. Um einer strafrechtlichen Inanspruchnahme als Verantwortlicher entgegen zu wirken, sollte Aufbau und System der Internetseite und der mögliche Content im Vorfeld der Tätigkeit in allen Einzelheiten juristisch bewertet werden. Auf das eigene subjektive Empfinden ist eine juristische Bewertung nicht sicher zu betreiben.

Ausländische Konkurrenten

Die hohen Vorgaben des Jugendschutzes in Deutschland gibt es nicht vielen anderen Ländern. Daher müssen Anbieter von Adult-Inhalten Inhalten im Ausland meist weniger strenge Vorgaben erfüllen und sind besser vor einer deutschen Strafverfolgung geschützt. Das Hosten einer Internetseite im Ausland kann eine sinnvolle Risikoverlagerung darstellen. Gerne beraten wir Sie im Einzelfall über die Vor- und Nachteile sowie anfallende Kosten.


Nur durch eine vorherige Prüfung lassen sich negativ Folgen vermeiden. Hierbei helfen wir Ihnen! Unser Expertenteam um Rechtsanwältin Rafaela Wilde steht Ihnen unter der Rufnummer 0221 / 951 563 0 (Beratung bundesweit) gerne für eine erste Einschätzung zur Verfügung.


Zurück zur Seite Jugendmedienschutz


Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

Gefällt Ihnen der Artikel? Bewerten Sie ihn jetzt:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

E-Mail-Adresse eingeben und immer auf dem Laufenden bleiben:
×