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Springer AG erzielt Rekordergebnis 2011 auch dank digitaler Medien

Auch 2011 konnte die Axel Springer AG ein Rekordergebnis erzielen. Gegenüber 2010 konnte das EBITDA um 16,2% auf 593,4 Millionen Euro gesteigert werden, der Konzernumsatz wuchs um 10,1% auf 3,18 Milliarden Euro.

Maßgeblich zu dem Ergebnis beigetragen haben die Segmente Digitale Medien und Print International, die beträchtliche Ergebnis- und Erlöszuwächse verzeichnen und so die leicht rückläufigen Erlöse bei den inländischen Printmedien kompensieren konnten. Insgesamt habe man die eigene Prognose leicht übertroffen. Angesichts des guten Ergebnis werde man auch eine gesteigerte Dividende von 1,70 Euro je Aktie (Vorjahr: 1,60 Euro) vorschlagen, so die Meldung der Axel Springer AG.

Im Segment Digitale Medien konnte die Axel Springer AG sowohl bei Inhalte-Portalen, Online-Marktplätzen und in der Online-Vermarktung ein profitables Wachstum verzeichnen. Vor allem die Etablierung von Bezahlinhalten im mobilen Internet habe man vorantreiben können, so die Meldung des Unternehmens.

Insgesamt stiegen die Erlöse dieses Segments 2011 35,2% auf 962,1 Millionen Euro (2010: 711,8 Millionen Euro). Die Pro-forma-Erlöse der digitalen Medien lagen mit einem Wachstum von 20,6% bei 994,2 Millionen Euro (2010: 824,7 Millionen Euro) nur knapp unter der Umsatzmilliarde. Die Werbeerlöse konnten sich um 41,5% verbessern.

Dr. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG sagte dazu: „Axel Springer steht heute bei Umsatz und Ergebnis auf mehreren sehr stabilen Säulen. Die konsequente Digitalisierung unseres Geschäftes im In- und Ausland bleibt der Schlüssel zum langfristigen Erfolg des Unternehmens. Wenn wir uns mit den börsennotierten europäischen Online-Unternehmen vergleichen, sind wir mit unseren Erlösen aus dem digitalen Geschäft mittlerweile auf den zweiten Platz vorgerückt, in der Kategorie der Medienunternehmen liegen wir bereits auf dem ersten Platz. Die zweistellige Rendite unserer digitalen Aktivitäten belegt, dass unser Online-Wachstum nicht Wachstum um des Wachstums Willen bedeutet, sondern der Profitabilität dient.“

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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