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FFA fordert EU-Kommission zur Anpassung der Wettbewerbsregeln auf

Die Filmförderungsanstalt (FFA) hat, gemeinsam mit der französische Filmförderung CNC, die Europäische Kommission dazu aufgefordert, die bisherigen gesetzlichen Rahmenbedingungen in Bezug auf die territoriale Bindung von Fördermitteln bis zum Erhalt einer einvernehmlichen Lösung beizubehalten, so die Meldung der FFA.

Die Wettbewerbsregeln müssten den Bedürfnissen der Filmindustrie angepasst werden und nicht umgekehrt, so FFA-Vorstans Peter Dinges. Es sei wichtig, eine Lösung zu erarbeiten, die keine negativen Auswirkungen auf die europäische Filmindustrie habe. Dinges und sein französischer Kollege Eric Garandeau vom CNC boten ihre Unterstützung an, um zügig eine Lösung zu finden, so die Meldung der FFA weiter.

Die strenge Anwendung der EU-Wettbewerbsregeln dürfe nicht automatisch auf den Kulturbereich übertragen werden, eine Beschränkung und Harmonisierung der Förderinstrumente durch die EU würde die kulturelle Vielfalt nicht fördern, sondern die nationalen und europäischen Förderziele in Frage stellen, so die Meldung weiter. Es gehe darum, die Zukunft der regionalen und nationalen Filmförderungen die Qualität und Vielfalt der europäischen Filmproduktion zu sichern.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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