Wirtschaftsrecht

EU-Kommission will Digitalwirtschaft fördern

EU-Kommissionschef José Manuel Barroso hat die Regierungen der EU-Länder dazu aufgefordert, sich für die Förderung der Digitalwirtschaft stärker einzusetzen.

Digitale Dienstleistungen und Telekommunikation seien in sämtlichen Wirtschaftszweigen wichtige Wachstums- und Produktivitätsmotoren, so Barroso in einem veröffentlichten Brief an die europäischen Staats- und Regierungschefs.

©-Victoria-Fotolia

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EU fällt zurück

Der EU-Kommissionschef sieht die Europäische Union vor allem bei wichtigen, schnell wachsenden Hochtechnologiemärkten im Rückstand. Das Potenzial der Binnenmarkt für Telekommunikations- und Online-Dienstleistungen würde nicht völlig ausgeschöpft werden. Die EU falle im internationalen Wettbewerb zurück.

Klaffende Unterschiede zwischen EU-Ländern

Im Bereich Forschung und Innovation der Digitalwirtschaft gebe es nach Analysen der EU-Kommission große Unterschiede zwischen den EU-Ländern. Einige Länder geraten ins Hintertreffen und können mit den Spitzenreitern nicht mehr Schritt halten. Die europäischen Unternehmen würden zudem im Vergleich zu internationalen Konkurrenten zu wenig Geld in Forschung und Entwicklung stecken. Europa hinke auf „wichtigen, schnell wachsenden Hochtechnologiemärkten“ hinterher.

Bei ihrem Gipfeltreffen am 24. und 25. Oktober in Brüssel wollen die Staats- und Regierungschefs auch über das Thema Digitalwirtschaft sprechen und „sehr konkrete Möglichkeiten“ zur Förderung der Branchen diskutieren.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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RSSKommentare (1)

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  1. Vomitorium sagt:

    Der Link zur entsprechenden Anlaufstelle ist „Creative Europe“:

    http://ec.europa.eu/programmes/creative-europe/index_en.htm

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