Internetrecht

Dürfen Fernsehsender eine gemeinsame Online-Videothek betreiben?

Die privaten TV-Sender RTL sowie Pro Sieben SAT 1 wollten eine gemeinsame Online-Videothek betreiben. Jetzt hat in dieser Sache das Kartellamt entschieden.


Die Mediengruppe RTL und Pro Sieben Sat 1 wollten eine Online-Plattform für Fernsehsendungen aufbauen. Dort sollten alle Fernsehsender – also auch ARD und ZDF- die Möglichkeit haben die Inhalte ihrer Sendungen online zu stellen.

Doch daraus wird voraussichtlich nichts, weil das Kartellamt jetzt den Betrieb dieser Plattform untersagt hat. Diese Entscheidung wird von den Fernsehsendern kritisiert, weil sie Einbußen bei den Werbeerlösen im Internet befürchten.

Derzeit beabsichtigen die beiden Sender gegen die Entscheidung des Kartellamtes gerichtlich vorzugehen. Hierzu müssen sie innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe der Entscheidung eine Beschwerde beim Oberlandesgericht Düsseldorf einlegen.

 

Nähere Informationen finden Sie unter den folgenden Links:

http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:rueckschlag-kartellamt-verbietet-tv-sendern-onlinevideothek/60027337.html

http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hfU-38C5d_i6uwyYMQ3d9F42GfDw?docId=CNG.74bfe1521e46590acaa07f4f5959f4c8.291

http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article12633187/Privatsender-geraten-ins-Visier-des-Kartellamts.html

 

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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