Wirtschaftsrecht

Die Bitcoin Börse Mt. Gox löst sich auf

Die Bitcoin Börse Mt. Gox hat bei einem Gericht in Tokio ihre Auflösung beantragt. Das Unternehmen soll unter anderem darunter gelitten haben, dass die Treffen mit den Gläubigern zu schwer zu organisieren seien, da diese weltweit zerstreut seien. Zudem sehen sie keine realistische Chance das Unternehmen zu sanieren.

Mt. Gox war befand sich bereits im Februar in große Schwierigkeiten, als die Börse nach dem Verlust von 850.000 Bitcoins im Wert von rund einer halben Milliarde Dollar völlig zusammenbrach. Die Börse meldete Insolvenz an. In der Zwischenzeit wurden ca. 200.000 Bitcoins wiedergefunden, die jetzt in die Vermögensmasse einfliessen.

Die Mitarbeiter der Börse hoffen noch auf einen Investor. William Quigley, der Chef des Investors Clearstone Venture Partners, könnte ihre Rettung sein, denn er hat bereits Interesse an Mt. Gox gezeigt. Er erklärte sich bereit, die Bitcoin-Börse für den symbolischen Wert von einem Bitcoin zu übernehmen, um sie wiederzubeleben. Allerdings ist Mt. Gox mit mehreren Millionen US-Dollar verschuldet.

Zudem besteht einen hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass der Mt. Gox-Chef wegen Betrugs und Geldwäsche angeklagt wird. Die Börse soll an den Geschäften des Schwarzmarktes Silk Road beteiligt gewesen sein.

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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