Coaching und Konfliktmanagement

Coaching

…ist in aller Munde. Die Angebote für Coaching sind vielfältig und zahlreich. Auch im Bereich der anwaltlichen Beratung kann ein Coaching Sinn machen. Warum, lesen Sie hier:

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Was ist Coaching?

Zielgruppe für Coaching sind Menschen, die sich in einer beruflichen Situation herausgefordert fühlen und diese Situation verbessern wollen.

Der Coach unterstützt den Klient darin, seine eigenen Probleme und deren Ursachen zu erkennen und zu benennen. Er bestärkt ihn darin, eigene Lösungen zu entwickeln und sein Verhalten in den für ihn maßgeblichen Punkten zu ändern.

So könnte der Coach Ihre Mitarbeiterin für ihre neue Führungsrolle vorbereiten, die Kompetenzen herausarbeiten, die für die Rolle wichtig sind. Er analysiert in welchen Bereichen und wie, die Mitarbeiterin Ihre Fähigkeiten erweitern und schulen müsste.

Was ist das Ziel?

Aufgabe des Coaches ist es, die Selbstwahrnehmung des Klienten zu fördern, so dass dieser idealerweise möglichst dauerhaft in die Lage versetzt wird, seine Probleme selbst zu lösen.

Wie lange dauert ein Coaching und was kostet es?

Das hängt wiederum von Ihnen ganz persönlich ab. Aber in der Regel sind nachhaltige Ergebnisse erst
ab 10 bis 12 Terminen zu erwarten. Es wird auf Stundenbasis abgerechnet.

Warum bieten wir Coaching an?

In unserer anwaltlichen Beratung-Praxis stellen wir immer wieder fest, dass – insbesondere bei jungen Unternehmen – viele tolle kreative Ideen da sind. Das Unternehmen wächst schnell und die Aufgaben auch. Da fällt es manchmal schwer mit den eigenen Kompetenzen Schritt zu halten. Aber auch bei
„alt-eingesessenen“ Unternehmen gibt es immer wieder Veränderungsprozesse, für die der Einzelne manchmal nicht so gut gerüstet ist. Wir erleben das hautnah mit, haben aber gleichzeitig auch den Blick von außen.
Wir beraten unsere Mandanten gern umfassend – nicht nur auf der rein rechtlichen Ebene.

Sprechen Sie uns daher gern an, wenn Sie weitere Fragen haben oder einen Beratungstermin wünschen. Frau Rafaela Wilde ist ausgebildeter Coach und steht Ihren mit Ihrer Expertise zur Verfügung.


Konfliktmanagement und Mediation

Auswege aus einem Konflikt – Was tun, wenn es knallt? Sie haben einen großen Auftrag erhalten, die Zeit drängt, Termine sind einzuhalten, aber zwischen Ihren Mitarbeitern herrscht Ärger. Die Zusammenarbeit funktioniert nicht effektiv. Daher werden Ziele nicht rechtzeitig erreicht. Es droht Verzug.

Oder: Zwischen Ihrem Regisseur und dem Produktionsleiter herrscht dicke Luft. Die kreativen Vorstellung und die budgetären Vorstellungen lassen sich nicht überein bringen. Die Konfrontation wirkt sich auf das ganze Team aus. Sie sind die Produktionsfirma und müssen das Feuer irgendwie und schnellstmöglich löschen.

Oder: Sie befinden sich im Streit mit einer anderen Firma. Es bestehen unterschiedliche Ansichten, ob die von Ihnen beauftragten Leistungen ordnungsgemäß erbracht worden sind. Die Beweislage ist schwierig. Das Auftragsvolumen ist erheblich. Bisher waren Sie auch immer zufrieden. Aber die Fronten verhärten sich zu­se­hends. Alle Beteiligten wollen die Angelegenheit schnell klären, auch um die künftige Zusammenarbeit nicht zu gefährden.

Dies sind nur einige Fälle aus der täglichen Praxis und die Liste ließe sich beliebig erweitern. In all diesen Fällen geht es nicht nur darum Recht zu haben, sondern vor allem darum, eine schnelle Lösung zu finden, die den Interessen aller Beteiligten möglichst gut gerecht zu werden.

Der traditionelle Weg über das Gericht ist hierfür nicht geeignet, da er zum einen zu lange dauert und zum anderen keinen Raum bietet, in einer geordneten und moderierten Diskussion, eine Lösung zu erarbeiten, die möglichst eine win-win-Lösung darstellt und damit besser ist als jeder Kompromiss.

Wie kann dies gelingen?

Es gibt hierfür seit einiger Zeit in Deutschland das Verfahren der Mediation.

Was ist Mediation und wie läuft sie ab?

Die Mediation ist in der Regel ein außergerichtliches Verfahren zur Beilegung von Konflikten und Streitigkeiten. Die Besonderheit des Mediationsverfahrens ist, dass die Konfliktparteien unter Leitung und Vermittlung des Mediators oder der Mediatorin eine eigene Lösung ihrer Streitigkeit finden sollen.
Die Entscheidung, ob und wie der Konflikt gelöst werden soll, liegt in diesem Fall bei Ihnen gemeinsam – nicht beim Mediator, nicht beim Richter, nicht bei einem Schiedsrichter.

Zu Anfang wird Ihnen der Mediator oder die Mediatorin die Grundprinzipien einer Mediation und seine eigene Rolle als Vermittler erläutern. Die Konfliktparteien beschreiben dann unter Leitung und Vermittlung des Mediators oder der Mediatorin zunächst den Sachverhalt und die Konfliktsituation aus ihrer Sicht. Danach kommt einer der wichtigsten Bestandteile der Mediation. Unter Anleitung des Mediators geht es darum herauszuarbeiten, welche Aspekte in einer Lösung enthalten sein müssen, damit sie den Interessen aller Beteiligten gerecht wird.

Können sich die Parteien auf eine Lösung verständigen, wird diese in Form einer Vereinbarung dokumentiert und von den Beteiligten unterschrieben.

Wie lange dauert das Verfahren und was kostet es?

Die Dauer des Verfahrens liegt zum großen Teil in den Händen der beteiligten Konfliktparteien.
Sie entscheiden, ob Sie einen Konflikt in all seiner Tiefe bearbeiten wollen (dann dauert es länger)
oder ob Sie nur bestimmte Punkte herausgreifen wollen, mit denen aus Ihrer Sicht eine Lösung gelingen kann. Es gibt Konflikte, die sich in drei bis fünf Stunden lösen lassen, aber auch Fälle, in denen man länger braucht. Abgerechnet wird in der Regel auf Stundenbasis. Die Parteien müssen sich einig werden, wer die Kosten des Mediators trägt. Oft einigt man sich darauf, die Kosten gleichmäßig aufzuteilen.

Für welche Fälle eignet sich Mediation?

Das Verfahren der Mediation ist vielfältig einsetzbar. Es eignet sich für innerbetriebliche Konflikte (Konflikte zwischen Mitarbeitern, zwischen Geschäftsführung und Mitarbeitern, zwischen Geschäftsleitung und Betriebsräten), zwischen Unternehmen (z.B. wettbewerbsrechtliche Konflikte), Konflikte bei Dreharbeiten am Set, zwischen Produktionsunternehmen und Sender. Einen Mehrwert bietet die Mediation immer dann, wenn alle Beteiligten auf eine gute Zusammenarbeit angewiesen sind oder wenn eine schnelle Lösung wichtig ist und daher ein Gerichtsverfahren nicht in Frage kommt.

Wir sind bereits bei Gericht. Können wir trotzdem in eine Mediation gehen?

In Köln gibt es das Projekt der sogenannten gerichtsnahen Mediation. Wenn sich die Parteien einig sind, kann der Richter das Verfahren aussetzen, damit die Parteien ein Mediationsverfahren durchführen können.

Geht es auch „kleiner“? – Konfliktmanagement

Nicht immer ist ein Fall so gelagert, dass dafür gleich ein Mediationsverfahren einzuleiten wäre.
Oft gibt es auch kleinere Konflikte. Die Elemente der Mediation lassen sich aber auch in solchen Fällen gut anwenden und können direkt und umgehend vor Ort zur Lösung und Deeskalation beitragen.

Manchmal stellt sich dann auch heraus, dass Konfliktsituation nachhaltig nur verbessert werden können, wenn die Kompetenzen einzelner Mitarbeiter gestärkt werden. Ein solches Coaching kann begleitend zu einer Mediation durchgeführt werden oder aber auch als losgelöste Einzelmaßnahme.

Sprechen Sie uns gern an, wenn Sie weitere Fragen haben oder sich in einem Konflikt befinden. Wir
besprechen mit Ihnen gemeinsam, welche nächsten Schritte sich anbieten, um zu einer guten Lösung zu kommen.


Sie haben Fragen oder möchten wissen, was wir für Sie tun können? Wir helfen Ihnen gerne!

Das Expertenteam um Rafaela Wilde steht Ihnen gerne Rede und Antwort für Ihre Fragen. Rufen Sie uns unter der Rufnummer 0221 / 951 563 0 (Beratung bundesweit) an!

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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