Wirtschaftsrecht

Abzocke am Geldautomaten durch Cash-Trapping

Wenn der Geldautomat beim Abheben plötzlich defekt scheint und einfach kein Geld ausgibt, sollten Sie aufpassen. Ansonsten werden Sie das Opfer von dreisten Ganoven, die sich auf Cash-Trapping spezialisiert haben.


Das Abheben von Barem am Geldautomaten kann schon eine gefährliche Sache sein. Sie müssen zwar normalerweise nicht mit einem Überfall oder anderen Formen der Gewaltkriminalität rechnen. Sie werden aber leicht das Opfer von skrupellosen Verbrechern, die durch Manipulationen am Geldautomaten an Ihr Geld kommen.

Dies geschieht nicht nur etwa durch das heimliche Auslesen der Magnetkarte und dem anschließenden Plündern des Kontos in Form des sogenannten Skimming. Neuerdings warnt die Polizei vor einer neuen Masche, dem sogenannten Cash-Trapping.

Dabei wird der Geldausgabeschacht des Geldautomaten mit einem Vorsatzgerät versehen. Infolgedessen können die Geldscheine nicht nach draußen gelangen. Der Kunde hat dann den Eindruck, dass der Geldautomat plötzlich nicht mehr funktioniert. Das kommt dadurch, weil dieser sich infolge der Manipulation einfach abschaltet. Wenn der nichts ahnende Kunden dann weitergeht, haben die Kriminellen leichtes Spiel. Sie nehmen einfach das Vorsatzgerät ab und ziehen die Geldscheine aus dem Schacht.

In einem solchen Fall sollten Sie sich auf keinen Fall vom Geldautomaten entfernen und am besten per Handy die Bank benachrichtigen. Notfalls rufen Sie die Polizei.

Wenn Sie in einer solchen Situation etwa gegenüber Ihrer Bank auf rechtliche Hilfe angewiesen sind, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Nähere Infos finden Sie hier:

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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