Wettbewerbsrecht

Verbraucherschützer mahnen Vodafone wegen Werbeslogan ab

Der Mobilfunkanbieter Vodafone wurde vom Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) wegen unlauteren Wettbewerbs abgemahnt.

Grund für die Abmahnung ist der Werbeslogan für den Smartphone-Tarif „Red M“. Vodafone bewirbt diesen als „Ideal zum grenzenlosen Telefonieren und Surfen“. Allerdings biete Vodafone mit dem Tarif keinen vollwertigen Internetzugang an und täusche demnach die Verbraucher, so die Meldung der Tageszeitung.

Die Vodafone-Werbung suggeriere dem Kunden, er könne die Internetverbindung beliebig nutzen. Jedoch müsse man erst ein elfseitiges Infofax lesen um zu erfahren, dass P2P-Verbindungen in dem Tarif nicht enthalten seien, so der vzbv gegenüber der taz.

Für Chatprogramme oder P2P-Dienste wie Filesharing müsse der Kunde demnach zahlen, auch wenn er eine Internetflatrate für 9,95 Euro pro Monat gebucht hat. Vodafone habe nun bis Anfang März Zeit, die Werbung für den Tarif „Red M“ zu ändern und eine Unterlassungserklärung abzugeben, andernfalls werde man Klage einreichen, so der vzbv laut der taz.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

Gefällt Ihnen der Artikel? Bewerten Sie ihn jetzt:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)

RSSKommentare (0)

Kommentar schreiben

Kommentar schreiben

Mit dem Absenden des Kommentars erklären Sie sich mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden.