Wettbewerbsrecht

Axel Springer Verlag bietet für Online-Bundesligarechte

Der Axel Springer Verlag ist nach Informationen der Wochenzeitung „Die Zeit“ in den Bieterkampf um die Vergabe der Bundesligarechte eingestiegen. Der Verlag wolle damit seine Fußball-Berichterstattung im Internet grundlegend ausbauen.

Der DFL hat für die Vergabe der Übertragungsrechte unterschiedliche Rechtepakete geschnürt, Springer bietet dabei auf das sogenannte Paket M, dass es dem Verlag erlauben würde, Ausschnitte der Spiele mit einer Länge 90 Sekunden bis zu sechs Minuten online zu zeigen, so die Meldung der Zeit. Dieser Service wäre dann zwar kostenpflichtig, aber man würde aber die Höhepunkte teilweise bereits vor der Free-TV-Auswertung der „Sportschau“ sehen können, so die Meldung weiter. Die Clips könnten zudem in die iPad-Ausgaben von „Bild“ und „Welt“ eingebunden werden.

Der Kampf um weiteren exklusiven Content für den Online-Bereich ist dabei nicht verwunderlich: 2011 konnte der Axel Springer Verlag trotz der leicht rückläufigen Erlöse bei den inländischen Printmedien dank der digitalen Medien ein Rekordergebnis erzielen. Insgesamt stiegen die Erlöse dieses Segments 2011 um 35,2% auf 962,1 Millionen Euro.

Bei der Auktion der Pay-TV-Übertragungsrechte hat der DFL mittlerweile eine zweite Bieterrunde für Sky und Telekom gestartet.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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