Die Web-TV Förderung in NRW

Bereits seit letztem Jahr fördert die Film- und Medienstiftung NRW zusammen mit der European Web Video Academy junge Web-TV Talente aus NRW.

 

Pro Jahr stehen 100.000 Euro zur Verfügung

Die Förderung wird als einjähriges Stipendium vergeben. Für die Geförderten steht eine Gesamtsumme von 100.000 € zur Verfügung. Im letzten Jahr wurden insgesamt 11 Stipendiaten ausgewählt. Neben der finanziellen Förderung können die Ausgewählten auch an einem Schulungs- und Begleitprogramm der European Web Video Academy teilnehmen. Ziel ist es aus den Stipendiaten unabhängige Microproduzenten zu machen, die ihre Ideen und Projekte eigenverantwortlich umsetzen.

Das Webvideo Stipendium ist das erste seiner Art in Europa. NRW geht hier als führender Medien- und Kommunikationsstandort in Deutschland voran. Gefördert werden deshalb auch junge Talente aus NRW.

Mitglieder von Netzwerken werden nicht gefördert

Obwohl auch die großen Mediennetzwerke in NRW vertreten sind, werden deren Mitglieder gerade nicht von der Definition des jungen Talents erfasst, da das Projekt bei der Antragsstellung noch nicht begonnen sein darf, bzw. noch ganz am Anfang stehen muss. Dies trifft auf die in Netzwerken zusammengeschlossenen Webvideo Protagonisten in der Regel nicht mehr zu.

Förderungsfähig sind dagegen alle seriellen Produktionen und Formate bzw. Kanalkonzepte, unabhängig davon auf welcher Plattform die Idee realisiert werden soll. Die Bewerber müssen zudem volljährig sein und ihren Erstwohnsitz in NRW haben.

Im letzten Jahr wurden Projekte und Ideen aus den unterschiedlichsten thematischen Bereichen gefördert. So zählten unter anderem Talente wie Tarik Tesfu, der sich in seinem Projekt kreativ mit Gender-Themen und Geschlechterrollen auseinandersetzt, oder Claire Steka, die mit ihrer Animationsserie „Grammarsutra“ Deutschschülern hilft, die recht komplexe Sprache zu erlernen, zu den Stipendiaten.

Gerrit Schmitz beispielsweise berichtet in seiner dokumentarischen Webserie „Tschernobyl heutzutage“ aus dem Sperrgebiet. Neben der damals bereits gestarteten Webserie „vivi & denny“ von Marc Schießer, Pia Slomczyk und Marcel Becker-Neu, die sich um ein Pärchen der „Generation Selfie“ dreht, sind mittlerweile auch die ersten Videos der übrigen Geförderten produziert und können online angesehen werden.


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Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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