PoliScan Redlight | Rotlichtverstoß

Funktionsweise des PoliScan Redlight

Beim PoliScan Redlight wird der Abstand zwischen der stationären Messsäule und der Haltelinie laserüberwacht. Bei der LIDAR (LIght Detection And Ranging)-Technologie werden infrarote Lichtpulse in konstantem Abstand ausgeschickt. Werden sie an einem Fahrzeug zurück zur Messanlage reflektiert, kann aus der Laufzeit des Laserpulses der Abstand ermittelt werden. Die PoliScan Redlight Säule steht ca. 20-45 m von der Haltelinie entfernt, der Beginn von Gelb- und Rotphase wird an das System übermittelt. Überquert ein Fahrzeug in der Rotphase die Haltelinie, unterschreitet also die im System eingestellte Distanz, wird ein erstes Beweisfoto gemacht. Auf diesem Bild befindet sich das Fahrzeug ca. 1-4 m hinter der Haltelinie. Ein eingeblendeter Auswerterahmen gewährleistet die Zuordnung des Fahrzeugs. Ein weiteres Beweisfoto wird in unmittelbarer Nähe zur Säule gemacht um eine Fahreridentifikation zu ermöglichen. Die rechtlich relevante Rotlichtzeit wird auf beiden Beweisfotos eingeblendet.

Einsatzbereich

Die stationäre PoliScan Redlight Säule erlaubt die Überwachung von bis zu drei Spuren.


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Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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