Verkehrsrecht

Heute ist der sechste Blitzmarathon in NRW angelaufen – Was tun, um einem Bußgeld zu entkommen?

Sollten Sie beim heutigen sechsten Blitzmarathon zu schnell gefahren und geblitzt worden sein, wird Sie in den nächsten Wochen ein Anhörungsfragebogen oder Zeugenfragebogen erreichen. Aufgrund der großen Bedeutung von Geschwindigkeitsüberschreitungen im Rahmen von Ordnungswidrigkeitsverfahren, ist es notwendig, so früh wie möglich gegen eine potentielle Verhängung von Punkten oder eines Fahrverbots vorzugehen, ansonsten drohen hohe Bußgelder und Punkte in Flensburg.

Mehr zum Thema Anhörungsbogen erfahren Sie in unserem Video:

Geschwindigkeitsüberschreitungen im Straßenverkehr stellen eine der häufigsten, wenn nicht sogar die häufigste Verkehrsordnungswidrigkeit dar. Sie können für den Betroffenen deshalb von großer Bedeutung sein, da es vergleichsweise schnell zu einem Fahrverbot kommen kann. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung wird unterschieden zwischen einem Verstoß gegen die Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaft und außerhalb geschlossener Ortschaft.

Wer beim Blitzmarathon erwischt wird, muss mit einem Bußgeld rechnen

Wer beispielsweise innerhalb einer geschlossenen Ortschaft 21 km/h schneller fährt als erlaubt, kann mit einem Bußgeld in Höhe von 80 Euro rechnen. Ab 31 km/h über der erlaubten Geschwindigkeit droht der Führerscheinentzug. Wer geblitzt wird muss also mit nicht unempfindlichen Konsequenzen rechnen.

Warum es sich lohnt gegen einen Bußgeldbescheid vorzugehen

Fakt ist allerdings, dass laut einer Studie 85 % aller ergangenen Bescheide fehlerhaft sind. Aufgrund dieser Zahlen lohnt es sich häufig, gegen einen Bußgeldbescheid vorzugehen. Die Verteidigung des gewählten Anwalts orientiert sich an den am häufigsten auftretenden Fehlern bei Geschwindigkeitsmessungen. Diese sind Verfahrensfehler, Verjährungsprobleme, schlechte Lichtbildaufnahmen des Betroffenen, falsch justierte bzw. fehlerhaft aufgestellte Geschwindigkeitsmessanlagen, Verstöße gegen innerdienstliche Richtlinien der Polizei, fehlende Schulungsnachweise der Messbeamten und vieles mehr.

Warum es sich lohnt, gegen einen Bußgeldbescheid vorzugehen erklärt RA Christian Solmecke in folgendem Video:

Egal ob Sie zu schnell gefahren sind, geblitzt wurden oder eine Geschwindigkeitsüberschreitung festgestellt worden ist, rufen Sie uns an. Wir vertreten Sie bundesweit, unsere Nummer lautet: 0221 / 968 896 460 0 (Beratung bundesweit)

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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