TraffiPhot S | Geschwindigkeitsüberschreitung

Funktionsweise des TraffiPhot S

TRAFFIPAX TraffiPhot S arbeitet mit drei im Abstand von jeweils einem Meter in den Boden eingelassenen Piezosensoren, die Druckunterschiede registrieren. Die Zeit zwischen dem Überfahren der Sensoren wird benutzt um die Geschwindigkeit des Fahrzeugs zu ermitteln (Weg-Zeit-Messung).

Geschwindigkeitsmessgerät

Bildnachweis: © lassedesignen - Fotolia.com

Nur wenn die Geschwindigkeit zwischen den einzelnen Sensoren in einem Toleranzbereich von ±1 km/h befindet, wird ein Bild ausgelöst. Da drei Sensoren verwendet werden sind Fehlmessungen relativ unwahrscheinlich.

Einsatzbereich

Stationär

Fehlerquellen beim TraffiPhot S

Auch wenn drei Sensoren verwendet werden, kann es zu Fehlauslösungen kommen. Diese können durch eine Beschädigung der Piezosensoren oder durch starke Schwingungen der Fahrbahndecke entstehen.

Beschädigungen der Sensoren und auch das Eintreten von Wasser bei undichten Fugen kann zu Fehlauslösungen führen. Um solche Schäden auszuschließen ist neben der jährlichen Eichung der Anlage auch eine halbjährliche Wartung durch eine Fachfirma gesetzlich vorgeschrieben. Die Lage des letzten Sensors oder des Fotofixpunktes muss auf dem Blitzerfoto klar erkennbar sein. Eine starke Abweichung vom Fotofixpunkt ist ein Hinweis auf eine Beschädigung der Piezoelemente, was zu einer fehlerhaften Messung führen kann.

Durch Schäden im Fahrbahnbelag kann es zu Schwingungen kommen, die zu Fehlauslösungen führen. Die Fahrbahndecke muss zwei Meter vor und hinter den Sensoren eben, homogen, ohne Unterbrechungen, Fugen oder Ausbesserungen sein, um eine fehlerfreie Messung zu garantieren.

Da die Piezosensoren der TraffiPhot S über die gesamte Fahrbahn verlegt werden und die Messkreise für die verschiedenen Fahrbahnen nicht entkoppelt sind, kann es zu fehlerhaften Messungen kommen. Wenn auf dem Blitzerfoto mehrere Wagen zu sehen sind, ist das ein deutliches Indiz für einen Messfehler.

Wenden Sie sich in diesem Fall an uns. Wir helfen Ihnen gern. Rufen Sie uns unter 0221 / 951 563 0 (Beratung bundesweit) an, am besten noch bevor sie den Anhörungsbogen zurückschicken.


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Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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