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Geblitzt! :

Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts

Sie sind innerorts wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung geblitzt worden? Sie möchten weder ein hohes Bußgeld zahlen noch Punkte in Flensburg erhalten oder Ihren Führerschein verlieren? Wir helfen Ihnen! Auf dieser Seite erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen, wenn Sie innerorts zu schnell gefahren sind. Außerdem können Sie unsere bundesweite kostenlose Erstberatung nutzen, um sich zu informieren, ob sich in Ihrem Fall ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid lohnt.

Innerhalb geschlossener Ortschaften drohen ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 20 km/h ein Bußgeld zwischen 80 und 100 Euro und zusätzlich 1 Punkt in Flensburg. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung ab 31 km/h drohen zusätzlich zu einem noch höheren Bußgeld bis zu 2 Punkte in Flensburg und, je nachdem wie hoch die Geschwindigkeitsüberschreitung war, ein bis zu 3 (!) Monaten andauerndes Fahrverbot.

Diese Konsequenzen möchten Sie lieber verhindern? Tatsächlich sind bis zu 85 % der Bußgeldbescheide fehlerhaft! In den meisten Fällen lohnt es daher, gegen den Bescheid vorzugehen.

  • Wir sind für Sie da – bundesweit!
  • Nutzen Sie unsere kostenlose Erstberatung: Schicken Sie uns einfach das Schreiben, das Sie von der Bußgeldbehörde erhalten haben. Wir prüfen wir für Sie unverbindlich, ob sich ein Vorgehen dagegen lohnt.
  • Unsere spezialisierten Anwälte im Verkehrsrecht haben bereits vielen unserer Mandanten geholfen und so ihren Führerschein gerettet. Profitieren auch Sie von unserer langjährigen Erfahrung.

Sie möchten mehr wissen?

Hier erfahren Sie alles Wichtige zur Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts

Wenn Sie innerorts zu schnell gefahren sind und geblitzt wurden, bestimmt der Bußgeldkatalog, was Ihnen droht: Die Strafen wie Bußgelder, Punkte in Flensburg und ein mögliches Fahrverbot richten sich nach der Geschwindigkeitsbegrenzung und der Höhe ihrer Überschreitung.

Die Strafen, wenn Sie innerorts geblitzt werden, sind strenger als bei Geschwindigkeitsüberschreitungen außerorts. Das liegt daran, dass in Ortschaften von Autos mehr Gefahren für die Fußgänger und Radfahrer aus gehen und diese geschützt werden müssen. Außerdem belastet hoher Verkehrslärm die Anwohner.

Wann handelt es sich um eine Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts?

In der Straßenverkehrsordnung (StVO) wird von „geschlossenen Ortschaften“ gesprochen. Geschlossene Ortschaften sind Wohnhäuser, die ein einem räumlichen Zusammenhang stehen. Diese sind am Ortseingang durch das gelbe Ortsschild gekennzeichnet, am Ortsausgang steht meist eins mit dem rot durchgestrichenen Ortsnamen.  

Grüne „Ortsschilder“ stehen für die sog. offenen Ortschaften. Das sind kleinere allgemeine Ortschaften oder Gehöfte. Hier befinden Sie sich aber bereits „außerorts“, dafür gelten andere Bußgeldvorschriften.

Übrigens: Der Blitzer darf nicht exakt hinter dem Ortseingangsschild stehen. Welcher Abstand eingehalten muss, variiert von Bundesland zu Bundesland zwischen 75 und 200 Metern.

Wie schnell darf ich innerorts fahren?

  • Gibt es kein Schild, gilt innerhalb geschlossener Ortschaften eine Maximalgeschwindigkeit von 50 km/h.
  • Geben innerorts Schilder die maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit wie etwa 30 km/h vor, sind diese verbindlich.
  • Darüber hinaus gibt Bereiche, in denen maximal Schrittgeschwindigkeit erlaubt ist und zwar in:
    • Verkehrsberuhigten Bereichen
    • Freigegebenen Gehwegen
    • Fußgängerzonen
  • Teilweise kann auch ein Schild darauf hinweisen, dass man ausnahmsweise schneller als 50 km/h fahren darf.
  • Wenn jedoch eine Bundesstraße oder eine autobahnähnliche Straße durch eine Stadt führt, auf der mindestens zwei Fahrstreifen vorhanden und die Fahrtrichtungen baulich voneinander abgetrennt sind, dürfen Sie schneller fahren – obwohl Sie sich eigentlich noch innerhalb einer geschlossenen Ortschaft befinden. Hier gilt dann die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h.

Sollte die Sicht schlecht aufgrund des Wetters schlecht sein oder kommt es gar zu Glätte, müssen Sie sogar noch langsamer fahren, wenn Sie das Auto sonst nicht unter Kontrolle haben.

Weitere Fragen zur Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts

Die Bußgelder fürs zu schnell Fahren innerorts sind höher als außerorts:
• Wer innerorts weniger als 10 km/h geblitzt wurde, muss mit einem Bußgeld von 15 Euro rechnen.
• Wer bis zu 20 km/h zu schnell innerorts unterwegs war, muss schon bis zu 35 Euro zahlen.
• Einen „Sprung“ nach oben macht der Bußgeldkatalog bei über 20 km/h zu schnell innerorts: Hier werden schon 80 Euro fällig.
• Bei über 30 km/h zu schnell innerorts fallen schon 160 euro an.
• Und wer mehr als 70 km/h zu schnell war, muss 680 Euro zahlen.
• Ab 21 km/h droht der erste Punkt in Flensburg.
• Ab 31 km/h werden es dann 2 Punkte.
• Ein Fahrverbot von einem droht in der Regel, wenn man innerorts mehr als 31 km/h zu schnell gefahren ist.
• Wurde man innerhalb der letzten 12 Monate zweimal mit mehr als 26 km/h zu schnell geblitzt wurde, muss man den Führerschein ebenfalls für diese Zeit abgeben.
• Wer mehr als 51 km/h zu schnell ist, muss das Auto für 2 Monate stehen lassen.
• Ab 71 km/h sogar für 3 Monate.

Die Strafen nach dem Bußgeldkatalog im Überblick:

Innerhalb geschlossener Ortschaften droht ebenfalls ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 20 km/h ein erhöhtes Bußgeld und zusätzlich 1 Punkt in Flensburg. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung ab 31 km/h droht ein hohes Bußgeld, bis zu 2 Punkte in Flensburg und, je nachdem wie hoch die Geschwindigkeitsüberschreitung war, ein bis zu 3 (!!!) Monaten andauerndes Fahrverbot.

Überschreitung Bußgeld Punkte Monate Fahrverbot
bis 10 km/h 15 €
11 – 15 km/h 25 €
16 – 20 km/h 25 €
21 – 25 km/h 80 € 1
26 – 30 km/h 100 € 1*
31-40 km/h 160 € 2 *
41 – 50 km/h 200 € 2 1
51 – 60 km/h 280 € 2 2
61 – 70 km/h 480 € 2 3
über 70 km/h 680 € 2 3

*+1 Monat Fahrverbot, wenn man zweimal innerhalb desselben Jahres erwischt wurde

Geblitzt im Verkehrsberuhigten Bereich

  • Wer im verkehrsberuhigten Bereich die vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit nicht eingehalten hat und dabei maximal 10 km/h zu schnell war, muss 20 Euro zahlen.
  • Wer dabei Menschen oder z.B. Autos gefährdet, muss bereits 120 Euro zahlen und bekommt 1 Punkt in Flensburg.
  • Wurden tatsächlich Sachen beschädigt, kostet das 145 Euro plus den Punkt.

Besondere Situationen im Straßenverkehr

Darüber hinaus gibt es spezifische Verkehrssituationen, bei denen andere Sanktionen verhängt werden, wenn ein zusätzlich ein Geschwindigkeitsverstoß vorliegt:

  • Wer trotz an angekündigten Gefahrenstellen wie Bahnübergängen, Kreuzungen oder auch bei schlechten Sichtverhältnissen zu schnell fährt, dem drohen ein hohes Bußgeld von 100 Euro wegen unangepasster Geschwindigkeit und 1 Punkt in Flensburg. Bei Gefährdung von Sachen oder Menschen erhöht sich das Bußgeld auf 120 Euro, bei einer Sachbeschädigung auf 145 Euro.
  • Wer durch zu hohe Geschwindigkeit, mangelnde Bremsbereitschaft oder ungenügenden Seitenabstand Kinder, Hilfsbedürftige und Ältere gefährdet, dem drohen ein Bußgeld von 80 Euro sowie 1 Punkt.

Was gilt für Fahranfänger in der Probezeit?

Wenn Sie zu dem Zeitpunkt, in dem Sie innerorts geblitzt worden sind, noch Fahranfänger in der Probezeit sind, drohen Ihnen ab einer Geschwindigkeitsübertretung von mehr als 21 km/h eine Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre sowie ein Aufbauseminar.

Was, wenn ich schon mehrmals innerorts geblitzt worden bin?

Wer innerhalb eines Jahres zweimal innerorts mit mehr als 26 km/h Geschwindigkeitsüberschreitung geblitzt wurde, gilt als Wiederholungstäter. Ist der Bußgeldbescheid des ersten Verstoßes schon rechtskräftig, drohen höhere Strafen als beim ersten Mal. In besonders schweren Fällen droht sogar eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) – dann steht gleich der Führerschein auf dem Spiel.

Wie hoch ist der Toleranzabzug beim Blitzen innerorts?

Weil die Blitzer meist nicht 100%-ig genau geeicht sind, nehmen die Behörden in der Praxis immer einen sog. Toleranzabzug von grds. 3 km/h vor. Damit sollen die möglichen Ungenauigkeiten in der Messung ausgeglichen werden. Diese Toleranzen gelten aber nur für Radar-, Laser- und Lichtschrankenmessverfahren. Bei anderen Geräten können die Messtoleranzen allerdings abweichen.

Doppelt zu schnell wie zulässig gefahren? Das könnte teuer werden!

Nach dem Bußgeldkatalog ist bei einer vorsätzlichen Geschwindigkeitsüberschreitung ein Bußgeld, das über 55 Euro liegt, zu verdoppeln. Ist man mehr als doppelt so schnell gefahren wie erlaubt, gehen die Behörden in der Regel von Vorsatz aus.

Was wir für Sie tun können, wenn Sie innerorts geblitzt wurden

Wenn Sie außerorts wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung geblitzt wurden, drohen Ihnen zwar möglicherweise Bußgeld, Punkte und vielleicht sogar ein Fahrverbot. Doch die meisten Bußgeldbescheide sind tatsächlich fehlerhaft. Diese Fehler – z.B. fehlerhafte Messungen, technisch nicht einwandfrei funktionierende Messgeräte, Verfahrensfehler, schlechte Bilder oder Verjährung – kennen wir als Anwälte für Verkehrsrecht nur zu gut. Und wir wissen, wie wir sie zu Ihren Gunsten geltend machen können. Mit einem Einspruch gegen den Bußgeldbescheid können wir Sie häufig vor Bußgeldern, Punkten oder einem Fahrverbot bewahren.

  • Kontaktieren Sie uns schnell und unkompliziert.
  • Egal, wo Sie wohnen, wir beraten bundesweit.
  • Unsere erfahrenen Verkehrsrechts Anwälte schätzen Ihren Fall im Rahmen der kostenlosen Erstberatung ein.

Wenn Sie eine Verkehrs-Rechtsschutzversicherung abgeschlossen haben, übernimmt diese meist die Kosten für Ihren Verteidiger. Haben Sie keine Versicherung, vertreten unsere Anwälte im Verkehrsrecht Sie zum Pauschalpreis.

Wir helfen Ihnen gerne! Das Expertenteam steht Ihnen gerne Rede und Antwort für Ihre Fragen.

Rufen Sie uns unter 0221 / 951 563 0 (Beratung bundesweit) an.