ESO µP 80/VIII-4 | Geschwindigkeitsüberschreitung

Funktionsweise des ESO µP 80/VIII-4

Bei dem ESO µP 80/VIII-4 handelt es sich um ein Lichtschrankensystem. Vier Infrarotlichtstrahlen überqueren dabei im rechten Winkel die Fahrbahn. Durchfährt ein Fahrzeug die Lichtschranken wird das Signal unterbrochen. Da die Strecke zwischen den einzelnen Lichtschranken fest ist, kann die Zeit, die zwischen dem Durchqueren der Lichtschranken vergeht, in die Geschwindigkeit des Fahrzeugs umgerechnet werden.

Geschwindigkeitsmessgerät

Bildnachweis: © lassedesignen - Fotolia.com

Bei dem Vierfach-System dem ESO µP 80/VIII-4 wird sowohl eine Einfahrt- als auch eine Ausfahrtmessung gemacht, wodurch Messfehler durch Stufenprofile verhindert werden. Überschreitet ein Fahrzeug die eingestellte Geschwindigkeit wird ein Messfoto auslöst.

Einsatzbereich

Hauptsächlich mobiler Einsatz bei dem nur eine Fahrtrichtung überwacht wird.

Fehlerquellen beim ESO µP 80/VIII-4

Durch die Vierfach-Messung werden eventuelle Fehler, die durch Stufenprofile verursacht werden, ausgeschlossen. Allerdings können mit dem Gerät mehrere Fahrstreifen überwacht werden, so dass es vorkommen kann, dass zwei nahezu parallel fahrende Fahrzeuge eine fehlerhafte Messung verursachen können. Sollten auf dem Beweisfoto mehrere Fahrzeuge zu sehen sein, sollten Sie eine Überprüfung des Falls durch uns unbedingt in Erwägung ziehen.

Auch wenn der Fotopunkt zu nah an der Messlinie liegt, wenn also nicht der gesamte durchfahrende Bereich dargestellt ist, kann es zu fehlerhaften Zuordnungen kommen. Das Messpersonal muss zudem für den Betrieb des ESO µP 80/VIII-4 geschult sein und die Messung muss gemäß den Herstellervorgaben und mit einem geeichten Gerät erfolgen.

Wenn Sie mit dem ESO µP 80/VIII-4 geblitzt wurden, rufen Sie uns unter 0221 / 951 563 0 (Beratung bundesweit) an, am besten noch bevor sie den Anhörungsbogen zurückschicken. Wir beraten Sie gern.


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Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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