Verkehrsrecht

Achtung: In Köln wird heute bis 22h00 geblitzt! Wir helfen bei fehlerhaften Bußgeldbescheiden

Heute findet in Köln und weiteren Städten in NRW ein ungekündigter Blitzmarathon statt. Seit 6 Uhr in der Früh wird an insgesamt 38 Kontrollstellen in der Stadt geblitzt. Über 1000 Autofahrer sind bereits zu schnell gefahren und müssen mit einem Bußgeld rechnen. Die Aktion geht noch bis 22h00.

Wer einen Bußgeldbescheid bekommen hat, steht jedoch nicht rechtlos dar. Manchmal wurde fehlerhaft gemessen und es besteht eine gute Chance den Bescheid anzufechten.

Da es bei Geschwindigkeitsverstößen auch schnell zu einem Fahrverbot kommen kann, lohnt es sich den Verstoß genau zu überprüfen und gegebenenfalls gegen den Bußgeldbescheid vorzugehen.

Welche Fehler sind möglich?

Denkbar sind Verfahrensfehler, Verjährungsprobleme, schlechte Lichtbildaufnahmen des Betroffenen, falsch justierte bzw. fehlerhaft aufgestellte Geschwindigkeitsmessanlagen, Verstöße gegen innerdienstliche Richtlinien der Polizei, fehlende Schulungsnachweise der Messbeamten und vieles mehr. Die Überprüfung sollte durch einen spezialisierten Rechtsanwalt erfolgen, der über die Akteneinsicht einen Einblick in die komplette Verfahrensweise mit allen Details bekommt.

Welche Konsequenzen sind bei einem Geschwindigkeitsverstoß zu fürchten?

Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung wird unterschieden zwischen einem Verstoß gegen die Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaft und außerhalb geschlossener Ortschaft. Danach richtet sich die Höhe des veranschlagten Bußgeldes.

Wer beispielsweise innerhalb einer geschlossenen Ortschaft 21 km/h schneller fährt als erlaubt, kann mit einem Bußgeld in Höhe von 80 Euro rechnen. Dazu kommt ein Punkt im Flensburger Verkehrszentralregister. Ab 31 km/h über der erlaubten Geschwindigkeit droht der Führerscheinentzug. Dazu kämen weitere 160 € Bußgeld und 2 Punkte in Flensburg.

Wer geblitzt wird muss also mit nicht unempfindlichen Konsequenzen rechnen.

Sollten auch Sie zu schnell gefahren und wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung geblitzt worden sein oder Fragen zum Verkehrsrecht haben, rufen sie uns an. RA für Verkehrsrecht Saskia Ratz und RA Raphel Struwe stehen Ihnen bei Fragen jederzeit gerne zur Verfügung. Nutzen Sie unsere kostenlose Erstberatung. (JEB)

Saskia Ratz arbeitet seit 2012 in freier Mitarbeit für die Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE mit Schwerpunkt Verkehr- und Strafrecht.

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RSSKommentare (1)

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  1. Meike sagt:

    Mit der Ausnahme von Lasermessungen, lasse ich alle Messungen meiner Mandanten kostenlos von einem Sachverständigen auf offensichtliche Fehler überprüfen. Sollten sich Anhaltspunkte für Fehler ergeben, wird ein Gutachten erstellt, dessen Kosten die Rechtsschutzversicherungen in der Regel übernehmen. Sollte die Messung korrekt sein, können Nachberechnung dennoch ein abweichendes Ergebnis von 1-2 km/h ergeben, was vor allem im Bereich der Geschwindigkeitsüberschreitungen von 21 km/, 26 km/h und 31 km/h helfen kann, Punkte oder ein Fahrverbot zu vermeiden. Tja, das Thema Verkehrsrecht ist ja ein Thema für sich und scheint in der Wirtschaft als auch bei Privatpersonen immer aktueller und akuter zu werden. Eine befreundete Anwältin (http://www.ra-wollangk.de) kann dies ebenfalls bestätigen.

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