Urheberrecht

Steinbrück- Fotograf kämpft um Rechte am „Stinkefinger“-Bild

Das „Stinkefinger“-Foto von Peer Steinbrück gehört schon jetzt zu den Bildern des Jahres. Seit Tagen ist das Titelbild des „SZ Magazins“ im Internet in allen Foren und Netzwerken besprochen, kritisiert und belacht worden. Jetzt hat sich der Fotograf zu Wort gemeldet und kämpft um seine Rechte.

Der SPD-Politiker Steinbrück hatte sich in einem Foto-Interview mit dem „SZ Magazin“  für die „Sagen Sie jetzt nichts“-Reihe zu der provokanten Geste hinreißen lassen.  Im Vorfeld hatte der Journalist gefragt: „Pannen-Peer, Problem-Peer, Peerlusconi – um nette Spitznamen müssen Sie sich keine Sorgen machen, oder?“

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Urheberrechtskonforme Verwendung gefordert

Der Fotograf des seine Anwälte verlauten: „Aus Anlass der aktuellen Berichterstattung über das Foto von Peer Steinbrück auf dem Cover des Süddeutsche Zeitung Magazins 37/2013, haben wir Sie auf eine urheberrechtskonforme Verwendung hinzuweisen“. Die Mitteilung wurde an die Medien verschickt. Weiter heißt es:

„Uns wurden vielfach gravierende urheberechtliche Verstöße inländischer und ausländischer Medien gemeldet, die sofort zu unterlassen bzw. zu unterbinden sind. Bitte beachten Sie insbesondere:

1. Die Originalaufnahme und/oder das Cover des Süddeutsche Zeitung Magazins dürfen nicht gewerblich verwendet werden.

2. Die Bearbeitung, der Anschnitt und die (auch ausschnittsweise) Vervielfältigung und öffentliche Zugänglichmachung der Originalaufnahmen und/oder des Covers sind nur mit entsprechender Einwilligung gestattet.

3. Die Originalaufnahme und/oder das Cover müssen den erforderlichen Urhebervermerk nach § 13 UrhG aufweisen und zwar © Alfred Steffen oder © Alfred Steffen/Süddeutsche Zeitung Magazin. Dies ist sicherzustellen bzw. die Kennzeichnung ist nachzuholen.“

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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