Urheberrecht

Soundcloud will Urhebern Vergütungen zahlen

Der Streamingdienst Soundcloud prüft gerade Modelle, wie und zu welchen Konditionen man künftig Autoren und Künstler vergüten kann.

In einem Interview mit dem Guardian betonte Eric Wahlforss, Mitgründer und CTO von Soundcloud, dass man momentan verschiedene Monetarisierungs-Modelle teste, um künftig Urhebern der Musik eine Vergütung zahlen zu können. Wie genau diese Modelle aussehen, sagte Wahlforss jedoch nicht.

© Jürgen Priewe - Fotolia.comZweitgrößter Streamingdienst

Soundcloud ist mittlerweile der zweitgrößte Musikstreamingdienst der Welt – gleich hinter YouTube. Insgesamt habe man 250 Mio. Zuhörer im Monat, jede Minute werden 12 Stunden Audiofiles hochgeladen. Nach Angaben von Soundcloud werden 90% der Tracks auch abgespielt, die meisten sogar innerhalb der ersten Stunde nach dem Hochladen, so der Bericht des Guardian.

700 Mio Dollar Marktwert

Anfangs hatte der Musikstreamingdienst mit Sitz in Berlin keine schwarzen Zahlen geschrieben, insofern gab es wenig Beschwerde über fehlende Tantieme. Die meisten Künstler sahen Soundcloud als Werbeplattform für die eigene Musik. Doch mittlerweile hat Soundcloud einen Marktwert von rund 700 Mio Dollar, daher sei es nun an der Zeit, über Vergütungen nachzudenken, so der Guardian weiter.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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