Navigation öffnen
Startseite » News » Urheberrecht » Abmahnung Filesharing » Sicherheitsskandal in Frankreich bei der Bekämpfung von Internetpiraten durch Hadopi

Sicherheitsskandal in Frankreich bei der Bekämpfung von Internetpiraten durch Hadopi

Die Diskussion um das umstrittene Hadopi-Gesetz in Frankreich geht weiter. Jetzt stellt sich auch noch heraus, dass es eine Sicherheitslücke im System geben soll. Dies kann für die Betroffenen mit ärgerlichen Folgen verbunden sein.

 

Der französische Staat möchte durch das Hakomi-Gesetz Urheberrechtsverletzungen im Internet schärfer bekämpfen. Nach unserer Ansicht bestehen nicht nur gewichtige Bedenken hinsichtlich der Wirksamkeit, sondern vor allem in Bezug auf die Rechtsstaatlichkeit. Der Betroffene hat kaum die Möglichkeit, sich mit sofortiger Wirkung gegen die einschneidende Maßnahme der Internetsperre zur Wehr zu setzen.

 

Jetzt kommt es allerdings noch schlimmer: Nach Informationen des Online-Magazin gulli soll es bei Hadopi erhebliche Sicherheitslücken geben. So hätte jedermann in einer ungesicherten virtuellen Maschine (VM) die wichtigen Funktionsweisen der Jagd nach Urheberrechtsverletzern in Internet-Tauschbörsen nachlesen können. Diese VM soll für jeden offen einsehbar gewesen sein, der die IP-Adresse kannte. Darüber hinaus könne man Fake-Peers generieren. Damit sind scheinbare Teilnehmer an einem Tauschbörsennetz gemeint.

 

Weiterführende Hinweise: