Internetrecht

Rapidshare: Was man gegen die Drosselung der Downloadgeschwindigkeit tun kann

Die Verringerung der Downloadgeschwindigkeit bei den kostenlosen Accounts hat  viele verärgert. Doch Rapidshare hat jetzt mitgeteilt, dass die Nutzer diesen wieder zu den alten Konditionen nutzen können. Dies gilt allerdings nur unter einer Bedingung.

Nach mehreren Meldungen verrät Rapidshare auf seiner Seite bei Facebook, wie das funktioniert. Demzufolge müssen sich interessierte Nutzer der Free-Accounts bei Rapidshare melden und sich  dort ihren Account freischalten lassen. Hierzu müsse sie eine E-Mail an support@rapidshare.com schreiben. Diese sollte die folgenden Angaben  enthalten:

  • Die Account ID
  • Die Art der genutzten Daten
  • Angabe, inwieweit der Account auch für andere Daten benutzt werden soll
  • Name und URL der Webseite, auf der die Dateien angeboten werden
  • Name, E-Mail Adresse und Telefonnummer eines Ansprechpartners.

Im Falle der Nutzung durch Firmen soll darüber hinaus auch die Art der geschäftlichen Nutzung angegeben  werden.

Schließlich müssen Sie darin einwilligen, dass der Account, dessen Dateien und die Webseite von Rapidshare auf illegale Aktivitäten hin überprüft werden dürfen.

Rapidshare begründet das damit, dass zwar die Mehrheit der Nutzer den Dienst legal nutze. Eine Minderheit gehe jedoch illegalen Aktivitäten in Form von Urheberrechtsverletzungen nach. Dieser Missbrauch müsse wirksam verhindert werden.

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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