Urheberrecht

OLG Frankfurt: Bibliothekenprivileg hinsichtlich digitaler Buchkopien bestätigt

Das OLG Frankfurt a.M. hat mit seinem Urteil vom 24. November 2009 (Az.: 11 U 40/09) entschieden, dass Bibliotheksnutzer keine digitalen Kopien von Büchern an elektronischen Lese­plätzen herstellen dürfen.An der Universitätsbibliothek Darmstadt durften Nutzer digitale Kopien der Bücher auf ihren USB-Sticks speichern. Ein Verlag sah sich dadurch u.a. in seinem Vervielfältigungsrecht verletzt und klagte daraufhin gegen die Bibliothek. Dagegen berief sich die Bibliothek auf eine neue Norm im Urheberrecht, § 52b UrhG. Dieser erlaubt Bibliotheken in Grenzen die Digitalisierung der Bestände.

Wie die Vorinstanz lehnten die Berufungsrichter es ab, dass digitale Kopien durch Nutzer gemacht werden dürfen. Soweit reiche die Regelung des neu eingeführten Paragraphen nicht.

Lesen sie mehr zu diesem Urteil unter:

http://www.telemedicus.info/article/1597-OLG-schraenkt-Bibliothekenprivileg-ein.html)

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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