Internetrecht

IPTV: NetCologne präsentiert Fernsehen über das Internet

Das Kölner Telekommunikations-Unternehmen NetCologne präsentiert auf der ANGA Cable 2006 (30. Mai bis 1. Juni in der Koelnmesse, Halle 10.2, Stand G1) IPTV – also Fernsehen über das Internet- Protokoll. Darüber hinaus zeigt das Unternehmen die gesamte Bandbreite seines MultiKabel-Angebots, das analoges und digitales Fernsehen und Radio, Telefonie sowie Internet über das Kabelnetz umfasst.

Nachdem der Trend bereits auf der diesjährigen CeBIT unverkennbar war, gehört IPTV auch beim Messeauftritt von NetCologne auf der ANGA Cable zu den Highlights. Das Kölner Telekommunikations-Unternehmen bereitet derzeit den Marktstart für IP-Fernsehen vor, der für Anfang des kommenden Jahres geplant ist.

„Mit IPTV“, so NetCologne-Geschäftsführer Werner Hanf, „eröffnen sich für unsere Kunden völlig neue Medienwelten.“ Neben Hunderten von TV- und Radio- Programmen, welche durch NetCologne direkt eingespeist werden, bietet IPTV darüber hinaus eine Reihe von Zusatzdiensten, die über die bisherigen Kabel- und Satelliten-Anbindungen nur eingeschränkt möglich sind.

So wird NetCologne zukünftig auch Video on Demand (VoD) anbieten. Damit erhalten die Kunden jederzeit Zugriff auf eine virtuelle Videothek. Sie können aus Hunderten von Filmen und Serien auswählen, ihren Wunschfilm mittels Fernbedienung bestellen und direkt ansehen.

Dazu bietet NetCologne einen elektronischen Programmführer (EPG), der die altgewohnte Fernsehzeitschrift in Zukunft überflüssig machen könnte. Der EPG bietet nicht nur Orientierung in der Fernsehvielfalt, auch die Aufzeichnung einzelner Filme oder ganzer Serien funktioniert mit seiner Hilfe ganz einfach.

Die von der Set Top Box aufgenommenen Filme können zu jedem beliebigen Zeitpunkt angesehen werden. Auch Inhalte, deren Ausstrahlung schon begonnen hat, können während der Aufnahme zurückgespult oder gestoppt werden.

Dabei bietet IPTV für den Kunden eine Fülle neuer Möglichkeiten. War Fernsehen bisher auf das TV-Gerät beschränkt, so kann das IPTV-Angebot zukünftig mit weiteren Endgeräten empfangen werden – seien es PDA, Notebook oder PC.

Voraussetzung für all diese Services sind entsprechende Übertragungskapazitäten. Sowohl über das Multikabel als auch über seine ADSL2+ Anschlüsse bietet NetCologne schon heute Bandbreiten, die den Einstieg in IPTV ermöglichen. Doch damit nicht genug: In Köln baut NetCologne derzeit das modernste und schnellste Datennetz Europas, das CityNetCologne, mit Glasfaserleitungen bis in die Häuser der Kunden („Fiber to the Building“).

Im Vergleich zum herkömmlichen Kupferkabel kann über Glasfaser ein Vielfaches an Daten übertragen werden. Mit Übertragungsraten von bis zu 100 Mbit/s wird das neue CityNetCologne mehr als fünfmal so schnell sein wie die besten DSLVerbindungen von heute und damit genug Bandbreite für alle modernen Multimedia-Angebote zur Verfügung stellen, einschließlich dem hochauflösenden „High Definition Television“, kurz HDTV.

Von diesen vielfältigen Angeboten profitiert auch die Wohnungswirtschaft. „Da die Nachfrage nach Multimedia-Angeboten zukünftig steigen wird“, so Werner Hanf, „werden Wohnungen, die an unser Highspeed-Netz angeschlossen sind und dabei Telefon, Internet und Fernsehen aus einer Leitung beziehen, sicherlich an Wert gewinnen.“

NetCologne entwickelt derzeit Kooperationsmodelle für weitere Kabelnetzbetreiber oder Telekommunikationsunternehmen. Sowohl in technischer als auch inhaltlicher Hinsicht will man durch die Zusammenarbeit voneinander zu profitieren.

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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