Urheberrecht

GVU und Börsenverein: Gemeinsam gegen illegale E-Book-Verwertung

Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU) will gemeinsam mit dem Börsenvereins des deutschen Buchhandels gegen die illegale Verwertung von E-Books und Hörbüchern auf kommerziellen Plattformen vorgehen.

Mit der Kooperation wolle man gegen die steigende Zahl immer professioneller werdenden Webseiten vorgehen, auf denen deutschsprachige Verlagserzeugnisse urheberrechtswidrig angeboten werden, so die gemeinsame Meldung der GVU und des Börsenvereins.

„Eine Zusammenarbeit zwischen Börsenverein und GVU ist vernünftig, denn dieser Ansatz ist selbstverständlich auch für die Buchbranche erfolgversprechend. Erfolgreiche Strafverfahren setzten eine breite Solidargemeinschaft voraus, in diesem Fall viele Verlage, welche die GVU beauftragen“, sagt Matthias Ulmer, Vorsitzender des Verleger-Ausschusses des Börsenvereins.

„Je mehr die GVU durch ihre eigene Ermittlungen und Strafanzeigen gegenüber den Ermittlungsbehörden das Ausmaß solcher gravierenden Urheberrechtsverletzungen aufzeigen kann und je mehr die Behörden auf die Unterstützung der GVU zurückgreifen können, desto größer ist die Chance, dass sie solche Verfahren auch tatsächlich mit dem gebotenen Ressourceneinsatz betreiben,“, so Matthias Leonardy, Geschäftsführer der GVU.

Mittels eines neu erarbeiteten Konzepts sollen künftig die Mitgliedsverlage des Börsenvereins mit Hilfe der GVU Urheberrechtsverletzer systematisch verfolgen können, so die Meldung weiter.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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