Urheberrecht

Google-Musikvideoportal Vevo einigt sich mit Gema

Vevo, das Musikvideoportal von Google, soll im Herbst 2013 auch in Deutschland verfügbar sein. Bislang scheiterte der Start hierzulande an einer Einigung mit der Gema.

Hinter dem Musikvideoportal stecken neben Google die großen Major Labels Universal Music Group, Sony Music Entertainment und Abu Dhabi Media Company.

Die über 75.000 zur Verfügung gestellten Videos werden dabei primär über YouTube vermarktet. Vevo ist bereits in den USA sowie zwölf weiteren Ländern, darunter Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Irland und Polen verfügbar.

© Alexander Tarasov - Fotolia

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„Prinzipielle Einigung“

Der Musikvideodienst sollte in Deutschland bereits früher an den Start gehen, jedoch konnte man sich nicht mit der Gema einigen. Gegenüber dem Branchenmagazin Golem.de erklärte nun die Gema: „Wir haben mit Vevo eine prinzipielle Einigung erzielt.“ Details darüber, wie diese Einigung aussieht, wurden nicht bekannt.

Nach Angaben des Wall Street Journal soll es demnächst auch eine Apple-TV-App für Vevo geben. MTV Networks prüfe zudem, seine Inhalte an Vevo zu lizenzieren, so die Angaben von golem.de weiter.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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