Urheberrecht

Piraten: Die zehn wichtigsten Punkte einer Urheberechtsreform

Die Piratenpartei hat in einer Pressemeldung „zehn konkrete Forderungen zu einer Reform des Urheberrechts“ aufgelistet. Die junge Partei möchte die Rechte von Urhebern und Nutzern zu stärken und freien Zugang zu Wissen garantieren. Die knappe Liste verzichtet auf viel Erklärung der Sachverhalte selbst. Sie erklärt auch nicht, wie sich die einzelnen Punkte umsetzen lassen könnten.

10-jährige Schutzfrist

So fordern die Piraten eine Verkürzung der Schutzfristen auf nur noch zehn Jahre nach dem Tod des Urhebers. Die Vergabe von Urheberrechten an Verwertungsfirmen soll nach maximal 25 Jahren automatisch aufgelöst und die Rechte zurück an den Urheber gegeben werden.

 

Keine Störerhaftung für W-LAN Betreiber

Neben der freien Nutzung von Werken in offenen Bildungseinrichtungen sollen Kopierschutz und Rechteverwaltung abgeschafft werden.  Die Piraten fordern neue Geschäftsmodelle im Internet, die den Urhebern eine bessere Bezahlung gewährleisten sollen. Auch die Störerhaftung von W-LAN Betreibern soll abgeschafft werden. Die Partei fordert ein Urheberrecht, das „den Anforderungen des medienkompetenten Nutzers von heute gerecht wird und ihn in seiner kreativen Nutzung nicht beschränkt“.

 

Den Volltext zu den Forderungen finden Sie hier.

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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