Urheberrecht

Der Deutsche-Musikverleger-Verband will Rechte von Liedtextern und Komponisten besser schützen

An deutschen Musikschulen und in Kirchen wird immer noch in großem Stil illegal Musik kopiert. Dies kritisieren die deutschen Musikverleger und wollen zukünftig Komponisten und Liedtexter umfassender schützen.

DMV will Rechte von Liedtextern und Komponisten besser schützen ©-ferkelraggae-Fotolia-Fotolia_31081868_XS

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Bei der am 24. Juni 2014 in Osnabrück begonnenen Jahrestagung des Deutschen Musikverleger-Verbandes (DMV) erklärte Dagmar Sikorski, die Präsidentin des Deutschen Musikverleger-Verbandes, dass dadurch immense Verluste entstünden.
Dem Verband gehören unter anderem Branchengrößen wie Sony/ATV Music, Universal Music oder auch BMG an.

Musikstreaming und europaweite Lizenzen

Auf der DMV-Jahrestagung wird über elementare Zukunftsthemen wie das Musikstreaming diskutiert werden. Ebenfalls wird darüber gesprochen werden, wie die neue EU-Richtlinie zu den Verwertungsgesellschaften ins deutsche Recht umgesetzt werden kann.
Zuvorderst soll es Musikanbietern deutlich vereinfacht werden, europaweite Lizenzen für Musikstücke zu erhalten. Ziel ist es, dass nicht mehr in 28 EU-Einzelstaaten die jeweiligen Musikrechte geklärt werden müssen. Darüber hinaus sollen Lizenzgebühren beschleunigt ausgezahlt werden und die Interessen der Künstler intensiver geschützt werden.

Umsatz des deutschen Musikmarktes zufriedenstellend

Mit der wirtschaftlichen Entwicklung des deutschen Musikmarktes im Kalenderjahr 2013 war der Verband der Verleger insgesamt zufrieden. Der Gesamtumsatz stieg um 1,2% auf nun 1,4 Milliarden Euro. Neben den Einnahmen aus Tonträgern und Downloads sowie den Einnahmen aus Musikstreaming, macht der klassische CD-Verkauf trotz leichten Rückgangs weiterhin knapp zwei Drittel des Gesamtumsatzes aus.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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