Urheberrecht

Aufsicht als Aufgabe der LfM

Die LfM überwacht Rundfunk- und Internetangebote auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften. Im Wesentlichen sind dies Fragen des Jugendschutzes und der Werbung, aber auch die Einhaltung der sogen. allgemeinen Programmgrundsätze (mehr hierzu unter „Jugendschutz im Rundfunk„) wird überprüft.

Aufsicht ist jedoch weit mehr, als nur bloße Missbrauchskontrolle. Die LfM steht im ständigen Dialog mit Veranstaltern und Nutzern, berät in Zweifelsfällen und steht für Anfragen zur Verfügung – im Rundfunk, wie im Internet.

LASSEN SIE SICH NICHT ALLES GEFALLEN!

Deutschland ist ein modernes Medienland. Fernsehen, Radio und Internet mit ihrem nahezu unüberschaubaren Programmangebot sind feste Bestandteile unseres täglichen Lebens. Doch leider sind deren Inhalte nicht immer so gut, wie die Zuschauer, Hörer und Internetnutzer es gerne hätten

Bestimmt haben auch Sie sich schon einmal über einen Fernsehbeitrag oder eine Sendung geärgert oder im Internet eine Seite gefunden, die Ihnen fragwürdig, anstößig oder sogar kriminell vorkam. Dabei muss aber genau zwischen subjektivem Geschmacksempfinden und tatsächlichen Rechtstatbeständen unterschieden werden. So mag ein Zuschauer zum Beispiel eine bestimmte Musiksendung für „Volksverdummung“ halten – verboten ist sie darum aber natürlich nicht.

Anders sieht es aus, wenn ein Medium nicht nur gegen den Geschmack, sondern gegen geltendes Recht verstößt. Dagegen können die Zuschauer, Hörer und Internetnutzer vorgehen. Hierzulande genießen Sie als Konsument einen verbrieften Mediennutzerschutz, den Sie einfordern können.

Um Ihnen die Einschätzung zu erleichtern, wann beispielsweise eine TV-Sendung Gesetze bricht und eine Beschwerde angebracht ist, haben wir einen neuen kostenlosen Infoflyer herausgegeben. Anhand von Beispielen zeigen wir auf den Folgeseiten einige zentrale Verstöße. Ausführlichere Informationen zu diesen Themen finden Sie zudem in der Broschüre „Mediennutzerschutz„, die zum Download und zur Bestellung bereitsteht. (Quelle: PM der LfM)

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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