Urheberrecht

Apollo-Leitung wendet möglichen Bankrott ab

Dem Apollo-Varietè in Düsseldorf drohte aufgrund der starken Erhöhungen der GEMA-Gebühren ein finanzielles Desaster. Zurzeit liegen die zu entrichtenden Kosten bei 100.000 € jährlich.

©-Thomas-Jansa-Fotolia

Ab kommenden Jahr wollen  die Verantwortlichen der GEMA ursprünglich Forderungen von 600.000 €. Dies würde das Apollo laut Berhard Paul, Chef des Varietès, in Existenzschwierigkeiten bringen, da schon jetzt rote Zahlen geschrieben werden. Eine Schließung wäre damit wahrscheinlich.

Darum entschieden sich die Apollo-Chefs gegen diese enorme Erhöhung zu kämpfen und trafen sich mit anderen zusammen mit anderen Varietè-Leitern am Tisch der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und Vervielfältigungsrechte, um sich gemeinsam dagegen einzusetzen.

In Hamburg ging der Verband deutlich auf die Varietès zu. Ruud Steenhuisen, Leiter des Apollo, teilte mit, dass es zwar noch viele Unklarheiten gebe, eine existenzbedrohende Steigerung aber vom Tisch sei.

 

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Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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