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LG Köln :

Monatlich wird über die Nutzer von 240.000 IP-Adressen Auskunft verlangt

Einem aktuellen Bericht des Handelsblattes ist zu entnehmen. Dass das Landgericht Köln monatlich ca. 800 Auskunftsbeschlüsse erlässt. Solche Beschlüsse gestatten es Rechteinhabern (also z.B. der Musik- oder Filmindustrie), Auskunft über den wahren Nutzer einer IP-Adresse bei dessen Provider (z.B. Deutsche Telekom) einzuholen. Darüber hinaus schätzt der Pressesprecher des LG Köln, dass pro Beschluss Auskunft über 200-300 IP Adressen begehrt wird. Hochgerechnet bedeutet das also, dass pro Monat zu 240.000 IP-Adressen die wahren Anschlussinhaber herausgegeben werden dürfen. Da bei normalen DSL Anschlüssen dynamische IP Adressen vergeben werden, erhalten viele Internetnutzer alle 24 Stunden eine neue IP-Adresse. Insofern sind die 240.000 IP-Adressen nicht mit der gleichen Anzahl an „abmahnfähigen Filesharern“ gleichzusetzen. Das gesamte Ausmaß ist jedoch als immens zu bezeichnen. Es ist also davon auszugehen, dass die Filesharing-Abmahnwelle noch lange nicht abebben wird…