Alle Artikel mit dem Tag "Werbung"

Kundenbefragung per E-Mail ohne Einwilligung ist verboten

Das Oberlandesgericht Dresden (Urteil vom 24.04.2016, Az. 12 U 1773/13) hat entschieden, dass ein Unternehmen die eigenen Kunden nicht per E-Mail kontaktieren darf, um die Teilnahme an einer Kundenzufriedenheitsbefragung zu erbitten.

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Werbung mit eigener Sternebewertung für Hotels ist irreführend

Das OLG Nürnberg (Urteil vom 19.04.2016, Az. 3 U 1974/15) hat entschieden, dass das Reiseportal Hotel.de nicht mit einer eigenen Sternebewertung für Hotelbetriebe werben darf. Auch ein aufklärender Hinweis darüber, dass die Sterne-Klassifizierung vom Seitenbetreiber selbst vorgenommen wurde, verhindert nicht eine wettbewerbsrechtlich relevante Irreführung.

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Wettbewerbszentrale: Internet-Handel rückt in Fokus

Die Wettbewerbszentrale hat ihren Jahresbericht vorgelegt: Demnach betreffen über die Hälfte aller Beschwerden Sachverhalte im Internet.
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Unternehmen haften für Werbeversprechen

Das Amtsgericht Bretten (Urteil vom 21.01.2016, Az. 1 C 362/15) hat entschieden, dass ein Unternehmen auch für Werbeversprechen haftet. Schäden, die daraus resultieren, dass Werbeversprechen nicht eingehalten werden, müssen von dem verantwortlichen Unternehmen ersetzt werden.

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Smartphone Werbung mit „O Euro Zuzahlung“ kann Lockvogelangebot sein

Wenn Händler in ihrer Werbung die Überlassung eines Smartphone oder Handys mit „0 Euro Zuzahlung“ anbieten und die Verbraucher diese dennoch an das Mobilfunkunternehmen vorstrecken sollen, liegt hierin eine unzulässige Irreführung. Dies ergibt sich aus einer Entscheidung des Landgerichtes Düsseldorf.

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Unzulässige Arzneimittel – Interessantes Urteil des OLG Koblenz

Werbeaussagen für Arzneimitteln müssen gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen, ansonsten sind sie irreführend und damit unzulässig. Mit dieser Begründung hat das OLG Koblenz mit Urteil vom 27.01.2016 (Az.: 9 U 895/15) einem Pharmahersteller teilweise Werbeaussagen für zwei homöopathische Arzneimittel untersagt.

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Online-Werbung mit Testergebnissen – Verlinkung ist ein Muss!

Das Oberlandesgericht Frankfurt (Urteil vom 24.03.2016, Az.: 6 U 182/14) hat entschieden, dass Online-Händler, die mit Testergebnissen werben, eine entsprechende Verlinkung zu den Testergebnissen bereit stellen müssen oder aber verpflichtet sind, die konkrete Fundstelle der Testergebnisse zu nennen.

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Spaghettimonster-Urteil: Auch künftig keine Werbung für Nudelmessen

Die sogenannte Kirche des fliegenden Spaghettimonsters darf auch künftig nicht an den Ortseingängen der Stadt Templin mit Schildern auf ihre „Nudelmesse“ aufmerksam machen.

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Werbung mit durchgestrichenen Preisen auch im Internet erlaubt

Der Bundesgerichtshof (Urteil vom 05.11.2015, Az. I ZR 182/14) hat entschieden, dass Online-Händler mit durchgestrichenen Aktionspreisen werben dürfen, ohne die Preise gesondert erläutern zu müssen. Die Richter am Bundesgerichtshof gehen davon aus, dass angesprochene Kundenkreise durchgestrichene Preise im Internet genauso interpretieren wie in der sonstigen Wirtschaftswelt. Eine Irreführung sei bei der Verwendung durchgestrichener Preise daher nicht gegeben.

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OLG Bamberg: Die Werbeaussagen einer Versicherung mit der Formulierung „grundsätzlich…“ sind zulässig

Nach Auffassung des OLG Bamberg sei die Werbeaussage einer Versicherung „Bei grober Fahrlässigkeit leisten wir grundsätzlich 85%“ zulässig, auch wenn nicht immer 85% des Schadens vom Versicherer getragen werden und gegebenenfalls eine weitere Kürzung der Beteiligung erfolgt (OLG Bamberg, Urt. v. 23.09.2015 – Az.: 3 U 77/15).

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