Alle Artikel mit dem Tag "Werbung"

Nur studierte Psychologen dürfen sich beruflich „Psychologe“ nennen

Das Oberlandesgericht Schleswig-Holstein (Urteil vom 21. Juli 2016, Az. 6 U 16/15) hat entschieden, dass berufsbegleitende Weiterbildungslehrgänge nicht mit den Titeln „Betriebspsychologe (FH)“, „Organisationspsychologe (FH)“ oder „Kommunikationspsychologe (FH)“ beworben werden dürfen, wenn ein im Vorfeld erfolgreich absolviertes Hochschulstudium der Psychologie keine zwingende Anmeldevoraussetzung ist.

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Schleichwerbung bei Sport 1 zu Recht beanstandet

Die Beanstandung des Verstoßes gegen das Verbot von Schleichwerbung auf dem Sender Sport 1 war rechtens, so das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts.
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Autohaus darf sich nicht als Vertragshändler ausgeben

Das Oberlandesgericht Brandenburg (Urteil vom 25.02.2016, Az. 2 U 514/15) hat entschieden, dass ein Autohaus nicht prominent mit dem Markenlogo eines bestimmten Autoherstellers werben darf, wenn es nicht auch Vertragshändler desjenigen Herstellers ist.

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Werbeprospekt muss konkrete Angebotsbedingungen enthalten

Das Oberlandesgericht Bamberg (Urteil vom 22.06.2016, Az. 3 U 18/16) hat entschieden, dass ein Werbeprospekt die Erläuterung der geltenden Angebotsbedingungen einer beworbenen Verkaufsaktion enthalten muss. Ein Unternehmen kommt seiner Informationspflicht nicht ausreichend nach, wenn in der Anzeige nur auf eine Internetseite verwiesen wird, auf der ein Adressat die geltenden Angebotsbedingungen nachlesen kann.

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Schönheitsoperationen – Klinik für Schönheitschirurgie darf nicht mit Vorher- /Nachher-Bildern werben

Das Oberlandesgericht Koblenz hat am 08.06.2016 (Az. 9 U 1362/15) entschieden, dass eine Klinik für Schönheitsoperationen nicht mit Vorher- /Nachher-Fotos ihrer Patientinnen werben darf. Das Gericht bestätigte damit das erstinstanzliche Urteil des LG Koblenz vom 15.12.2015 (Az. 3 HK O 33/15).

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Wettbewerbsverstoß – Werbung für Urnen-Begräbnis im Ausland

Das Landgericht Bonn hat entschieden, dass die Werbung eines Bestattungsunternehmens irreführend ist. Das Unternehmen hatte für einen scheinbar legalen Weg geworben, um Totenasche in Deutschland im privaten Rahmen aufbewahren zu können (Urteil vom 28.04.2015, Az. 30 O 44/14).

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Haribo vs. Mediaplus: BGH hebt Kickback-Urteil auf

Der Streit zwischen Haribo und Mediaplus geht in eine neue Runde: Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat das Urteil des Oberlandesgerichts München im sogenannten Kickback-Streit aufgehoben.
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„Augenabteilung am St. G“ – Werbeslogan einer Augenarztpraxis irreführend

Das Landgericht Münster hat entschieden (Urteil vom 20.11.2015, Az.: 023 O 55/15), dass es sich bei dem Werbeslogan einer Augenarztpraxis „Augenabteilung am St. G.“ um eine irreführende Werbung handelt, wenn sie nicht zum Krankenhaus gehört, sondern lediglich Räumlichkeiten des Krankenhauses bei Bedarf angemietet werden und ansonsten die Augenarztpraxis ein vom Krankenhaus unabhängiges, privatwirtschaftliches Unternehmen ist.

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Werbung für Bühnen- und Theaterfeuerwerke-Show – Aufsichtsbehörde muss im Web-Impressum nicht genannt werden

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat entschieden (Urteil vom 28.4.2016, Az.: 6 U 214/15), dass Bühnen- und Theaterfeuerwerke-Shows im Impressum ihrer Online-Homepage die zuständige Aufsichtsbehörde nicht nennen müssen.

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Werbeprospekt für Küchen muss Typenbezeichnung der Elektrogeräte enthalten

Das Landgericht Potsdam (Urteil vom 09.03.2016, Az. 52 O 115/15) hat entschieden, dass Werbeprospekte für Küchen auch identifizierende Typenbezeichnungen der verbauten Elektrogeräte aufweisen müssen. Verzichten Unternehmen auf die Angabe der Typenbezeichnungen, stellt dies einen wettbewerbsrechtlich relevanten Verstoß gegen Informationspflichten dar.

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