Alle Artikel mit dem Tag "W-LAN"

W-LAN: AG Hamburg verneint Filesharing-Störerhaftung wegen Verwendung von voreingestelltem Passwort

W-LAN Anschlussinhaber können nicht immer wegen Filesharing eines Dritten im Rahmen der Störerhaftung zur Verantwortung gezogen werden, wenn sie ein vom Werk vorgegebenes Router-Passwort verwendet haben. Dies hat kürzlich das Amtsgericht Hamburg entschieden.

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AG Frankfurt a.M.: Keine Störerhaftung trotz Verwendung einer werksseitig voreingestellten W-LAN-Verschlüsselung

Das Amtsgericht Frankfurt am Main hat mit Urteil vom 14.06.2013 (Az.: 30 C 3078/12) seine Anschlussinhaber-freundliche Rechtsprechungstendenz hinsichtlich der Täterhaftung in Filesharing-Verfahren bestätigt und zugleich mit einem weit verbreiteten Missverständnis im Zusammenhang mit der Sicherung des W-LANs aufgeräumt. Für die Erfüllung der Sicherungspflichten zur Abwendung einer Störerhaftung im Sinne der BGH-Rechtsprechung reicht nach Ansicht des Gerichts ein werksseitig voreingestellter Authentifizierungsschlüssel aus, wenn dieser für jedes Gerät individuell vergeben ist.

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WLAN – Router als Sicherheitslücke?

Sollte man als Internetnutzer und Anschlussinhaber seinem Router ohne weiteres vertrauen? Nein! Häufig sind Router ein Risiko. Wenn sie vom Hersteller geliefert werden, sind sie meist nur mit sehr kurzen oder leicht zu erratenden Passwörtern voreingestellt. Dass viele Nutzer ihren Geräten blind vertrauen, ist ein großer Fehler.

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Berufungsurteil des LG München I: Rentnerin ohne Computer und W-LAN muss doch keine Abmahnkosten für Filesharing tragen

Bereits an anderer Stelle haben wir darüber berichtet, dass das Amtsgericht München mit Urteil vom 23.11.2011 (142 C 2564/11) seinerzeit eine Rentnerin auf Erstattung von  Abmahnkosten in Höhe von € 651,80 verurteilt hatte, obwohl diese keinen Computer mehr besaß und auch nicht festgestellt werden konnte, dass sie über einen WLAN-Router verfügte.

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AG Frankfurt: Ehefrau haftet nicht für Filesharing Aktivität des Ehemannes

Die Musikindustrie darf nicht einfach den Inhaber eines Anschlusses für Urheberrechtsverletzungen durch Filesharing in Anspruch nehmen, wenn der Ehegatte diesen mitbenutzt. Dies hat das Amtsgericht Frankfurt am Main in einem von unserer Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE erstrittenen Urteil entschieden. Weiterlesen →

OLG Köln: Ehefrau haftet nicht für Filesharing Aktivitäten ihres Ehemannes (6 U 239 – 11)

Das OLG Köln hat mit einem am Mittwoch, den 16. Mai 2012 verkündeten Urteil (hier im Volltext zu finden) über die Frage entschieden, wann ein Internetanschlussinhaber für Urheberrechtsverletzungen haftet, die von seinem den Anschluss mitbenutzenden Ehegatten begangen wurden (Az: 6 U 239/11). Da die Frage nach Ansicht der Kölner Richter grundsätzliche Bedeutung hat, wurde die Revision zum BGH zugelassen. Weiterlesen →

Bundesnetzagentur geht Telekom vor wegen Knebelung von Kunden bezüglich WLAN-Router

Die Deutsche Telekom soll angeblich bestimmte Anschlüsse nur Kunden angeboten haben, die einen ihrer Speedport Router erwerben wollten. Die Bundesnetzagentur prüft, ob sie deshalb gegen Wettbewerbsrecht verstoßen hat. Weiterlesen →

Kein Computer, kein WLAN – Trotzdem muss Rentnerin Abmahnkosten wegen Filesharing tragen

Das Amtsgericht München hat mit Urteil vom 23.11.2011 (142 C 2564/11) eine Rentnerin auf Erstattung von  Abmahnkosten in Höhe von € 651,80 verurteilt, obwohl diese keinen Computer besaß. Auch konnte nicht festgestellt werden, dass sie über einen WLAN-Router verfügte. Weiterlesen →

Serie zum Internetstrafrecht (Teil 15) – Umgehung von Kopierschutzmaßnahmen

Die Rechtsfragen, die sich im Zusammenhang mit dem Internetstrafrecht stellen, werden in einer mehrteiligen Serie von Rechtsanwalt Christian Solmecke beantwortet. Zunehmend wird das Medium Internet aufgrund rasanter Fortentwicklung der Informationstechnologie zur Begehung von Straftaten genutzt. Immer mehr Computer werden zur Erfassung von Daten und Informationen eingesetzt, was sich von den Kriminellen zu Nutze gemacht wird. Ob und unter welchen Voraussetzungen die Angreifer zur Verantwortung gezogen werden können, wird in dieser Serie dargestellt. Im heutigen 16. Teil geht es um die Strafbarkeit wegen Umgehung von Kopierschutzmaßnahmen (§108b UrhG). Weiterlesen →

Serie zum Internetstrafrecht (Teil 14) – Unerlaubte Verwertung geschützter Werke

Die Rechtsfragen, die sich im Zusammenhang mit dem Internetstrafrecht stellen, werden in einer mehrteiligen Serie von Rechtsanwalt Christian Solmecke beantwortet. Zunehmend wird das Medium Internet aufgrund rasanter Fortentwicklung der Informationstechnologie zur Begehung von Straftaten genutzt. Immer mehr Computer werden zur Erfassung von Daten und Informationen eingesetzt, was sich von den Kriminellen zu Nutze gemacht wird. Ob und unter welchen Voraussetzungen die Angreifer zur Verantwortung gezogen werden können, wird in dieser Serie dargestellt. Im heutigen 14. Teil geht es um die Strafbarkeit wegen unerlaubter Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke (§106 UrhG). Weiterlesen →