Alle Artikel mit dem Tag "Verleumdung"

Merkel-Selfie – Flüchtling plant neue Klage gegen Facebook

Facebook

Das LG Würzburg hatte am 07. März 2017 den Antrag des Syrers Anis Modamani gegen Facebook abgelehnt. Der Konzern wurde damit nicht verpflichtet, künftig selbstständig im Netz nach illegalen Inhalten zu suchen und diese zu löschen. Konkret ging es um ein 2015 entstandenes Selfie mit ihm und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Dieses wurde massiv als Hetze missbraucht. Wie bekannt wurde, möchte Modamani nun erneut gegen Facebook klagen.

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Cyber-Mobbing – Rechtliche Risiken

Frauen, Männer,  Kinder – immer mehr Menschen werden Opfer von Cyber-Mobbing. Das Internet und seine gefühlte Anonymität werden von immer mehr Menschen genutzt, um andere Personen zu belästigen, zu bedrohen oder in der Öffentlichkeit bloßzustellen. Die Bandbreite der möglichen Erscheinungsformen ist erfahrungsgemäß groß und reicht vom Veröffentlichen beleidigender Kommentare bis hin zum Verbreiten heimlich aufgenommener oder gestohlener intimer Foto- oder Videoaufnahmen. Täter sind sich oftmals nicht darüber bewusst, dass solche Verhaltensweise sowohl strafrechtlich verboten sind, als auch von Opfern zivilrechtlich sanktioniert werden können. Für Betroffene ergeben sich in vielen Fällen erhebliche private oder berufliche Belastungen, die durch die Wahrnehmung bestehender außergerichtlicher oder gerichtlicher Ansprüche abgemildert und kompensiert werden können.

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LG Stuttgart über den Ort des Strafgerichts bei Internet-Delikten

Nicht nur in Zivilsachen kann es interessant sein, an welches Gericht das jeweilige Verfahren geht. Auch in Strafsachen ist durchaus schon mal streitig, welcher Gerichtsstand einschlägig ist. Der Gerichtsstand der unerlaubten Handlung (§ 32 BGB) im Zivilrecht besagt, dass der Kläger bei Verletzungen im Internet generell überall in Deutschland Klage erheben kann.

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Eltern haften möglicherweise für Facebook Aktivitäten ihrer Kinder

Im US- Bundesstaat Georgia mobbte eine Schülerin über drei Jahre hinweg eine Mitschülerin über ein gefälschtes Facebook-Profil.

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Strafanzeige Heinos gegen Jan Delay wegen Nazi-Vorwurfs

Heino reagiert auf die Angriffe von Jan Delay – mit einer Strafanzeige wegen Verdachts der Beleidigung, üblen Nachrede und Verleumdung.

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YouTube: Vorsicht mit unbedachten Äußerungen

Wer auf Plattformen wie Facebook oder YouTube seinem Ärger Luft macht und seine Kollegen, Mitarbeiter oder seinen Chef durch massive Kritik bloßstellt, muss mit eingehenden Konsequenzen rechnen. Dies wird auch an dem vorliegenden Fall deutlich, über den das Verwaltungsgericht Berlin zu entscheiden hatte.

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Haftung für verleumderische Blogeinträge: Gericht aus Großbritannien nimmt Google in die Pflicht

Ein britisches Gericht hat die Haftung der Suchmaschinen-Plattform Google für einen rechtswidrigen Blogeintrag bejaht. Das Berufungsgericht vertrat damit eine andere Rechtsansicht als noch das Ausgangsgericht. Eine Haftung wurde ab dem Zeitpunkt als gegeben angesehen, in dem Google auf eine Beschwerde hin nicht unverzüglich reagiert.

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ARAG versichert gegen Mobbing im Internet

Durch das Internet ist es heutzutage ziemlich einfach, andere Leute zu denunzieren. So sind einige Fälle bekannt, in denen Menschen z.B. in Blogs beleidigt oder verleumdet wurden. Ein prominenter Fall war der von Bettina Wulff, der mittlerweile getrennt lebenden Frau des ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff. Sie ging, wenn auch reichlich spät, gegen Berichte über eine angebliche Rotlicht-Vergangenheit vor.
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Augsburger Allgemeine widerspricht Beschlagnahmung

Aufgrund angeblich beleidigender Äußerungen im Forum des Zeitungsverlages hatte das Amtsgericht Augsburg eine Durchsuchung der Redaktionsräume der Augsburger Allgemeinen sowie die Sicherstellung von Daten angeordnet. Nun will die Zeitung gegen den Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschluss des Amtsgerichts Beschwerde einlegen.  Weiterlesen →

Britischer Politiker will 10.000 Twitterer verklagen

Der von der BBC zu Unrecht des Kindermissbrauchs beschuldigte Politiker McAlpine droht schätzungsweise 10.000 Twitterern sie zu verklagen. Der Grund dafür: Die Twitterer haben sich in Tweets und Retweets über die Beschuldigung, er habe Kinder missbraucht, geäußert und darüber diskutiert.

 

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