Alle Artikel mit dem Tag "vergleichende Werbung"

Vergleichende Werbung zulässig, wenn Produkte vergleichbar sind

Das Oberlandesgericht Frankfurt (Urteil vom 22.09.2016, Az. 6 U 103/15) hat entschieden, dass eine vergleichende Werbung dann zulässig ist, wenn eine objektive Nachprüfbarkeit der Werbeaussagen möglich ist. Als unzulässig hat das Gericht dann aber eine grafische Gestaltung der Werbung bewertet, da Produkte neben der Werbeaussage abgebildet wurden, die nicht zu den verglichenen Produktlinien gehörten.

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Vergleichende Werbung bei Ebay – Online-Händler können Produktnamen der Konkurrenz verwenden

Das Landgericht München hat entscheiden (Urt. v. 6.5.2016, Az.: 17 HKO 21868/15), dass eine vergleichende Werbung bei Ebay im Grundsatz zulässig ist. Online-Händler dürfen Produktnamen der Konkurrenz im Angebotstext bei eBay verwenden.

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Darf sich Karstadt als Marktführer im Bereich der Sportartikel bezeichnen?

Aus einer aktuellen Entscheidung des Bundesgerichtshofes ergibt sich, dass die Gerichte bei einer Werbeaussage nicht zu schnell von einer wettbewerbswidrigen Irreführung des Verbrauchers ausgehen dürfen. Es reicht nicht, wenn nur bei einem ein kleineren Teil der Verbraucher eine falsche Vorstellung – etwa über die Marktstellung eines bestimmten Unternehmens – hervorgerufen wird.
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BGH zum Schutz von Bildmotiven auf Packung von Drucker-Patronen

Ein Hersteller von Druckerpatronen wie Pelikan darf gewöhnlich auch die Bildmarken des Originalherstellers für die Beschriftung seiner Patronen verwenden, soweit diese für dessen Drucker geeignet sind. Dies hat der Bundesgerichtshof entschieden.

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EuGH: Vergleichende Werbung durch Vergleichslisten ist unzulässig

Der EuGH hat in einem aktuellen Urteil vom 18.06.2009 (Az. C-487/07) entschieden, dass eine vergleichende Werbung anhand von Vergleichslisten, in denen Markenartikel ähnlichen Billig-Produkten gegenüber gestellt werden, unzulässig ist.

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BGH über die Zulässigkeit von vergleichender Werbung

In einem Urteil vom 20.09.2007 (Az. I ZR 171/04) hat sich der BGH mit der Thematik der vergleichenden Werbung auseinandergesetzt. Der BGH erklärte, dass die Frage, ob die in einem Werbevergleich enthaltenen Aussagen eine pauschale Abwertung des fremden Erzeugnisses darstellen auf Grund des Gesamtzusammenhangs der Angaben zu beurteilen sei.
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