Alle Artikel mit dem Tag "Schmerzensgeld"

Facebook Fake-Profil löst SEK Einsatz aus – Wer haftet?

Ein Fake-Profil bei Facebook erweckte den unzutreffenden Eindruck, dass der Inhaber dem IS angehört. Dies hatte für ihn unangenehme Folgen. Hier stellt sich die Frage, ob sich der Anleger des Profils strafbar gemacht hat und ob er zivilrechtlich haftet.

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Cyber-Mobbing – Rechtliche Risiken

Frauen, Männer,  Kinder – immer mehr Menschen werden Opfer von Cyber-Mobbing. Das Internet und seine gefühlte Anonymität werden von immer mehr Menschen genutzt, um andere Personen zu belästigen, zu bedrohen oder in der Öffentlichkeit bloßzustellen. Die Bandbreite der möglichen Erscheinungsformen ist erfahrungsgemäß groß und reicht vom Veröffentlichen beleidigender Kommentare bis hin zum Verbreiten heimlich aufgenommener oder gestohlener intimer Foto- oder Videoaufnahmen. Täter sind sich oftmals nicht darüber bewusst, dass solche Verhaltensweise sowohl strafrechtlich verboten sind, als auch von Opfern zivilrechtlich sanktioniert werden können. Für Betroffene ergeben sich in vielen Fällen erhebliche private oder berufliche Belastungen, die durch die Wahrnehmung bestehender außergerichtlicher oder gerichtlicher Ansprüche abgemildert und kompensiert werden können.

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Kein Schmerzensgeld bei Beleidigung ohne Öffentlichkeitsbezug

Eine Beleidigung per SMS wie „arrogante rotzige große asoziale Fresse“, „Schweinebacke“, „feiges Schwein“, „feige Sau“, „feiger Pisser“, „asozialer Abschaum“ und „kleiner Bastard“ begründen nach Ansicht des BGH im Urteil v. 24.05.2016 – Az.: VI ZR 496/15 keinen Geldentschädigungsanspruch.

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OLG Köln: Kachelmann muss Artikel von Alice Schwarzer hinnehmen

Das OLG Köln (Az. 15 U 114/15) hat entschieden, dass ein von Alice Schwarzer geschriebener und in der BILD Zeitung veröffentlichter Artikel, die Rechte von Jörg Kachelmann nicht verletzt. Schwarzer hatte darin über den damals laufenden Prozess gegen Kachelmann berichtet. Kachelmann ist 2011 vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden und fühlt sich durch die mediale Berichterstattung erheblich in seinen Rechten verletzt.

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55 Millionen Dollar Schmerzensgeld wegen der Veröffentlichung eines Nacktvideos

Ein US-amerikanisches Gericht in Nashville hat der bekannten Sportreporterin Erin Andrews insgesamt 55 Millionen Dollar Schmerzensgeld zugesprochen. Im Jahre 2008 hatte ein Stalker heimlich Nacktaufnahmen von Andrews angefertigt. Diese wurden dann im Internet veröffentlicht und millionenfach angesehen.

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Rekord-Schmerzensgeld für Kachelmann

Das Landgericht (LG) Köln hat in einem aktuellen Urteil vom 30.09.2015 (Az.: 28 O 2/14 und 28 O 7/14) dem Meteorologen Jörg Kachelmann ein Rekord-Schmerzensgeld in Höhe von 635.000 € zugesprochen. Das ist die höchste Summe, die bislang in einem solchen Verfahren einem Kläger zugesprochen wurde.

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Cybermobbing auf Facebook: Minderjähriger Schüler zu Schmerzensgeld verurteilt

Auch minderjährige Kinder die gegenüber einem Mitschüler Cybermobbing durch beleidigende E-Mails sowie gehässigste Facebook Postings betreiben, müssen zu Recht mit erheblichen Konsequenzen rechnen. Dies ergibt sich aus einem aktuellen Urteil des Landgerichtes Memmingen, das einen Schüler wegen der damit verbundenen Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechtes zu der Zahlung eines erheblichen Schmerzensgeldes verurteilt hat.

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Gefälschte Pornobilder: 15.000 Euro Schmerzensgeld für Opfer

Das OLG Düsseldorf (Urt. v. 11.08.2015 – Az.: 13 U 25/15) hat entschieden, dass die Anfertigung und die anschließende Verbreitung von manipulierten Pornobildern eine erhebliche Persönlichkeitsrechtsverletzung der abgebildeten Person darstelle. Das Gericht sprach der auf den manipulierten Bildern erkennbaren Person ein Schmerzensgeld in Höhe von 15.000 Euro zu.

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AG Berlin-Charlottenburg: Schmerzensgeld wegen Verbreitung intimer Fotos über WhatsApp

Verbreitet ein Schüler intime Fotos seiner Freundin über WhatsApp, muss er ihr Schmerzensgeld zahlen. Dies entschied das Amtsgericht (AG) Berlin-Charlottenburg (Az.: 239 C 225/14). Das Gericht geht davon aus, dass der 13-jährige Schüler verantwortlich für den entstandenen Schaden ist, da er bei der Begehung der schädigenden Handlung die erforderliche Einsichtsfähigkeit hatte.

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Schulunfall – Kein Schmerzensgeld für Stuhlwegziehen

Verletzt sich ein Schüler im Klassenzimmer, weil sein Mitschüler ihm den Stuhl wegzieht, so kann er kein Schmerzensgeld beanspruchen. Dies entschied das AG Hannover unter Berufung auf die Rechtsprechung des BGH (Urteil vom 28.07.2015, Az. 465 c 15083/14).

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