Alle Artikel mit dem Tag "PIN"

Neue Variante des Kreditbetruges trotz Kreditkarten mit Chip und Pin

Kreditkarten mit verschlüsseltem Chip und Pin-Code gelten als eigentlich sicher. Nun wurde bekannt, dass Kreditkartenfälscher seit einigen Monaten gefälschte Kreditkarten mit Chip und Pin-Code einsetzen und so Zahlungsvorgänge betrügerisch manipulieren. Dabei wird nicht der verschlüsselte Chip einer Kreditkarte geklont, sondern lediglich das jeweils genutzte Kartenterminal manipuliert. Auf der gefälschten Kreditkarte installierte Schadsoftware, manipuliert das Kartenterminal so, dass im Zuge einer Zahlung jeder Pin-Code als gültig akzeptiert wird. Gleichzeitig wird der Datenverkehr mit der Kreditkartenbank so beeinflusst, dass das Kartenterminal und die Kreditkartenbank nur einige wenige nicht verschlüsselte Kreditkartendaten abgleichen und die Zahlung autorisiert wird.

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Engeres Korsett für Online-Zahlungen

Online-Zahlungen sind eine schnelle und bequeme Möglichkeit völlig losgelöst vom jeweiligen Standort Transaktionen durchzuführen. Dennoch haften solchen Zahlungen stets gewisse Sicherheitsrisiken an. Es stellt sich die Frage, wer Zugriff auf die Daten hat und ob die getätigten Zahlungen tatsächlich sicher an den Empfänger gelangen.

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Sky: Haftungsklauseln mitunter rechtswidrig

Das Fernsehen auf Knopfdruck macht dem linearen TV immer mehr Konkurrenz. Auch der Pay-TV-Sender Sky Deutschland bietet seinen Kunden zusätzliche Programmangebote. Doch nicht alle Klauseln der AGBs sind dabei rechtens.
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Mobilfunkinhaber haftet für unbefugte Nutzung seiner SIM-Karte

Ein Mobilfunkinhaber haftet unter Umständen, wenn ein unbekannter Dritter seine SIM-Karte entwendet hat und diese dann unbefugt für Telefonate nutzt. Dies ergibt sich aus einer Entscheidung des OLG Brandenburg.

 

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OLG Köln: Keine Haftung von Telefonanlagen-Vermieter für Hacker-Attacke

Vermieter von Telefonanlagen haften nicht ohne Weiteres dafür, wenn Hacker Zugriff auf das System nehmen und Schäden anrichten. Dies hat das OLG Köln in einer aktuellen Entscheidung klargestellt und einen Anspruch des Mieters auf Schadensersatz verneint.

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Das Kartellamt beabsichtigt die Freigabe der TAN- und PIN-Eingabe im Netz

Nach dem Bundeskartellamt sollen den Unternehmen wie Sofortüberweisung.de die Möglichkeit eingeräumt werden, beim Bezahlen die TAN- und PIN-Eingabe zu nutzen, vorausgesetzt die Sicherheit ist gewährleistet. Bislang verbieten die Kreditinstitute solche Art der Bezahlung.

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ULD: Bundesrat muss bei TKG-Änderung nachbessern

Anfang des Jahres hatte das Bundesverfassungsgericht die Regelungen zur Nutzung von Telekommunikationsdaten teilweise für verfassungswidrig erklärt. Im Zuge dessen sollten die Normen vom Gesetzgeber grundgesetzkonform umgestaltet werden, so das Urteil der Richter (1 BvR 1299/05). Nun hat das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) den Gesetzentwurf analysiert und ist zu dem Entschluss gekommen, dass der Entwurf nicht den Vorgaben genüge. Weiterlesen →

AG München: Missbräuchliche Abbuchung nach Diebstahl von EC-Karte

Wird bereits kurz nach dem Diebstahl einer EC-Karte Bargeld über einen Geldautomaten abgehoben, muss die Bank diesen Betrag normalerweise nicht stornieren. Dies hat das Amtsgericht München entschieden.

Bildnachweis:/Waiting in Line for the ATM at Broadway Station/Roland Tanglao/CC BY 2.0/some Rights reserved

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RA Christian Solmecke: „BGH Urteil zum Onlinebanking ist eine Einzelfallentscheidung“

Heute hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass Bankkunden haften, wenn Ihnen PIN und TAN abhandengekommen sind. Im vorliegenden Fall hatte der Kunde beim Login auf einer gefälschten Bank-Internetseite insgesamt 10 TAN Nummern und seine PIN eingegeben. Die Daten wurden missbräuchlich verwendet und von dem Konto des Kunden wurden 5.000 Euro abgehoben. Vor genau einem solchen Vorgehen hatte ihn seine Bank zuvor gewarnt. Der BGH hat entschieden, dass der Kunde nicht sorgfältig gehandelt hat und daher keinen Anspruch auf Rückerstattung des Geldes hat. Weiterlesen →

BGH: Kein Anspruch gegen die Bank nach Pharming-Attacke

Muss eine Bank dafür haften wenn sie, eine Überweisung ausführt, bei denen die Transaktionsnummern mittels Online-Betrug (sog. Pharming) geklaut wurden? Über diese  Frage hat heute der BGH entschieden. Ein Bankkunde war offenbar von der Website seiner Bank auf eine täuschend gleich aussehende aber falsche Seite weitergeleitet worden und hatte dort zehn Transaktionsnummern angegeben. Nachdem hierauf unbekannte Täter mehrere Tausend Euro von seinem Konto ins Ausland überwiesen hatten, verlangte der Kunde Schadensersatz von der Bank. In der dritten Instanz erteilte der BGH einem Schadensersatzanspruch gegen die Bank eine Absage. Lesen Sie hierzu mehr in der folgenden Pressemitteilung des BGH: Weiterlesen →