Alle Artikel mit dem Tag "Persönlichkeitsrechtsverletzung"

LG Köln spricht Helmut Kohl eine Million Euro Schadensersatz zu

Helmut Kohl im Jahr 1987

Das LG Köln hat Altkanzler Dr. Helmut Kohl eine Million Euro Schadensersatz zugesprochen. Kohl hatte von Heribert Schwan, Tilmann Jens und der Verlagsgruppe Random House insgesamt mindestens 5 Millionen Euro Schadensersatz für die Verletzung seines allgemeinen Persönlichkeitsrechts verlangt. Der Klage vorausgegangen war die Veröffentlichung des Buches „Vermächtnis: Die Kohl-Protokolle“. Schwan sollte Kohls Memoiren schreiben und hierzu die gemeinsamen Gespräche aufgezeichnet. Nach dem vorzeitigen Abbruch der Zusammenarbeit zitierten Schwan und Jens ohne Einwilligung Kohls in ihrem Buch aus geheimen unveröffentlichten Gesprächsprotokollen.

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Persönlichkeitsrechtsverletzungen – Corinna Schumacher erhält 60.000 Euro

Corinna Schumacher wurde vom Oberlandesgericht Hamburg in letzter Instanz eine Entschädigung in Höhe von 60.000 € zugesprochen. Seit Jahren klagte Corinna Schumacher gegen die Funke Mediengruppe wegen Persönlichkeitsrechtsverletzungen.

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Jauch scheitert vor Europäischem Gerichtshof für Menschenrechte

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte wies die Klage Günther Jauchs und seiner Ehefrau Dorothea wegen behaupteter Persönlichkeitsrechtsverletzung durch eine Berichterstattung der Zeitschrift „Bunte“ zurück.

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Rekord-Schmerzensgeld für Kachelmann

Das Landgericht (LG) Köln hat in einem aktuellen Urteil vom 30.09.2015 (Az.: 28 O 2/14 und 28 O 7/14) dem Meteorologen Jörg Kachelmann ein Rekord-Schmerzensgeld in Höhe von 635.000 € zugesprochen. Das ist die höchste Summe, die bislang in einem solchen Verfahren einem Kläger zugesprochen wurde.

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Cybermobbing auf Facebook: Minderjähriger Schüler zu Schmerzensgeld verurteilt

Auch minderjährige Kinder die gegenüber einem Mitschüler Cybermobbing durch beleidigende E-Mails sowie gehässigste Facebook Postings betreiben, müssen zu Recht mit erheblichen Konsequenzen rechnen. Dies ergibt sich aus einem aktuellen Urteil des Landgerichtes Memmingen, das einen Schüler wegen der damit verbundenen Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechtes zu der Zahlung eines erheblichen Schmerzensgeldes verurteilt hat.

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Gefälschte Pornobilder: 15.000 Euro Schmerzensgeld für Opfer

Das OLG Düsseldorf (Urt. v. 11.08.2015 – Az.: 13 U 25/15) hat entschieden, dass die Anfertigung und die anschließende Verbreitung von manipulierten Pornobildern eine erhebliche Persönlichkeitsrechtsverletzung der abgebildeten Person darstelle. Das Gericht sprach der auf den manipulierten Bildern erkennbaren Person ein Schmerzensgeld in Höhe von 15.000 Euro zu.

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Falschbehauptungen durch die Staatsanwaltschaft kann Persönlichkeitsrechtsverletzung sein

Stellt die Staatsanwaltschaft im Laufe ihrer Ermittlungen unwahre Tatsachenbehauptungen auf, dann stellt dies eine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts des Betroffenen dar.

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Kritische Blogeinträge: Bezeichnung als Abzocker

In der heutigen Medienlandschaft nehmen Blogger eine immer wichtiger werdende Position ein. Gebloggt wird heutzutage über jegliche Themen. Vielfach agieren Internetblogger unabhängig von kommerziellen Redaktionen. Vielmehr genießen Blogger oftmals die Freiheit auch kritisch zu Themen und Geschehnissen Stellung nehmen zu können. Immer wieder kommt es daher zu Situationen, in denen Privatpersonen und Unternehmen gegen gebloggte Medieninhalte mit juristischen Mitteln vorgehen möchten, weil eine Verletzung eigener Persönlichkeitsrechte oder wettbewerbsrechtlicher Pflichten vorgeworfen und eine Unterlassung der Äußerung angestrengt wird.

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Gewaltvideo bleibt auf YouTube verfügbar

In der heutigen Zeit hat fast jeder ein Smartphone. Kameras sind allgegenwärtig. Jeder kann jederzeit Foto und Filmaufnahmen erstellen, egal ob mit oder ohne Einwilligung des Abgebildeten. Entstehen entsprechende Aufnahmen mit Zustimmung des Abgebildeten können sie eine schöne Erinnerung oder Dokumentation geschehener Ereignisse darstellen. Problematisch wird die Situation dann, wenn der Abgebildete mit der Aufnahme nicht einverstanden ist oder entsprechende Dokumente sein allgemeines Persönlichkeitsrecht verletzen.

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Domain-Registrar haftet für Rechtsverletzung als Störer

Das Kammergericht (KG) Berlin hat die Haftung eines Domain-Registrars als gegeben angesehen, weil dieser die Domain trotz Kenntnis einer Rechtsverletzung nicht deaktiviert hatte. Damit schreibt das KG ein weiteres Kapitel in der Frage nach der Haftung von mittelbaren Verletzern.

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