Alle Artikel mit dem Tag "LG Wuppertal"

OLG Düsseldorf – Berufsbezeichnung „Heilpraktiker für Psychotherapie“ ist nicht irreführend

Die Werbung mit „Heilpraktiker für Psychotherapie“ ist keine irreführende Berufsbezeichnung, wenn derjenige tatsächlich die Zulassung als „Heilpraktiker (Psychotherapie)“ führt. Das OLG Düsseldorf gab einem Therapeuten nun in zweiter Instanz Recht.

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Gedruckte Werbeprospekte müssen vollständige Widerrufsbelehrung enthalten

Das LG Wuppertal hat entschieden, dass gedruckte Werbeprospekte eine vollständige Widerrufsbelehrung enthalten müssen. Anders als SMS oder Fernsehwerbung seien gedruckte Werbeprospekte nicht nach Art. 246a § 3 EGBGB privilegiert.

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Werbung mit akademischen Titeln kann Irreführung sein

Mit Urteil vom 12.12.2014 (Az. 15 O 7/14) hat das Landgericht Wuppertal entschieden, dass das Werben mit einem akademischen Grad unzulässig ist, wenn dieser tatsächlich nicht erlangt wurde.

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Keine Ohrlöcher vom Apotheker

Viele Menschen mögen Ohrringe. Frauen und Männer schätzen Ohrschmuck als Möglichkeit der persönlichen Ausdrucksfreiheit. Viele Ohrringe werden gesteckt. Dafür muss das Ohr entsprechend durchstochen werden. Das Landgericht Wuppertal (LG Wuppertal, Urt. v. 13.02.2015 – Az.: 12 O 29/15) hat nun entschieden, dass das Stechen von Ohrlöchern keine Dienstleistung sei, die in Hinblick auf die Apothekenbetriebsordnung apothekenüblich sei. Der Apotheker darf zukünftig also keine Ohrlöcher mehr stechen.

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Branchenbuch-Abzocke durch www.Branche100.eu: Unternehmer braucht nicht zu zahlen

Branchenbucheintragsdienste wie www.Branche100.eu dürfen für das Abo über einen bei Google nachrangig gelisteten Branchenbucheintrag nicht einfach einen Betrag in Höhe von 910 Euro fordern. Das Landgericht Wuppertal hat dies zu Recht als sittenwidrig eingestuft.


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Bloßes Ausstellen von Autos löst Informationspflicht der EnVKV aus

Werbung darf nicht alles. Der Kunde soll durch Angebote und Werbemaßnahmen möglichst effizient beraten werden. Werbende Unternehmen haben das Interesse den eigenen Absatz zu erhöhen. Kunden möchten transparente Vergleichsmöglichkeiten zwischen verschiedenen Anbieter erhalten, um eine möglichst informierte Kaufentscheidung treffen zu können. Für die Werbung bzw. das Angebot von Autos auf dem deutschen Wettbewerbsmarkt gibt es Regeln, die von jedem Unternehmer einzuhalten sind. Die EnVKV (Verordnung zur Kennzeichnung von energieverbrauchsrelevanten Produkten mit Angaben über den Verbrauch an Energie und an anderen wichtigen Ressourcen) regelt für energieverbrauchsrelevante Produkte bestimmte Informationspflichten, die bei der Bewerbung dieser Produkte einzuhalten sind.

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Achtung Online-Händler: Werbung mit veralteter UVP ist unzulässig!

Wer als Online-Händler in seinem Shop mit einer veralteten unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) wirbt, handelt wettbewerbswidrig und geht ein hohes Abmahnrisiko wegen Irreführung ein. Dies ergibt sich aus einer aktuellen Entscheidung des Landgerichtes Wuppertal.

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Bei Kosmetik-Produkten muss grundsätzlich Mindesthaltbarkeit angegeben werden

Das Landgericht (LG) Wuppertal hat entschieden, dass es gegen das Wettbewerbsrecht verstößt, wenn auf dem Kosmetikprodukt nicht die Verwendungsdauer nach Öffnen der Verpackung angegeben wird (Urteil vom 16.06.2014, Az. 12 O 38/12).

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Aufback-Geschäft darf sich „Bäckerei“ nennen

Ein Geschäft, in dem Brötchenteiglinge angeliefert und dann lediglich aufgebacken werden, darf sich „Bäckerei“ nennen. Die eigene Herstellung von Brot vor Ort ist nicht erforderlich. Dies entschied das LG Wuppertal in seinem Urteil vom 08.05.2013- Az.: 13 O 70/12.

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LG Wuppertal: Bezeichnung von Verkaufsstelle als Bäckerei wettbewerbswidrig?

Inwieweit dürfen sich Verkaufsstellen für Backwaren als Bäckerei bezeichnen? Hiermit beschäftigte sich jüngst das Landgericht Wuppertal in einem interessanten Fall.

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