Alle Artikel mit dem Tag "Kündigung"

Kündigung wegen Raubkopieren am Arbeitsplatz: BAG spricht Klartext

Arbeitnehmer die den vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Dienstrechner zum Raubkopieren benutzen müssen mit ihrer fristlosen Kündigung rechnen. Das gilt auch dann, wenn sie dies im Zusammenwirken mit ihren Kollegen tun und diesen das Anfertigen von Raubkopien am Arbeitsplatz ermöglichen. Dies hat jetzt das Bundesarbeitsgericht klargestellt.

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Kündigung einer Bayern-Dauerkarte bei Nichtbesuch von 10 Heimspielen rechtmäßig

Nicht erst seit gestern ist die Fußball-Bundesliga ein Zuschauermagnet. Stets ein ausverkauftes Stadion hat der Branchenprimus FC Bayern München, mittlerweile fasst die heimische Allianz-Arena 75.000 Zuschauer. Das Interesse von Fans an Dauer- und Tagestickets übersteigt die Stadionkapazität um Längen, so dass viele Interessenten draußen bleiben müssen.

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Grenzen des Persönlichkeitsrechts eines Arbeitnehmers

Mit seinem Urteil vom 19.02.2015 (Az.8 AZR 1007/13) bestätigte das Bundesarbeitsgericht (BAG) die Entscheidung der Vorinstanz und konstatiert nunmehr höchstrichterlich, dass die Überwachung eines Arbeitsnehmers durch Beauftragung einer Detektei von Seiten des Arbeitgebers rechtswidrig ist und demnach das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Arbeitnehmers verletzt, wenn kein hinreichend begründeter Verdacht besteht und verweist darauf, dass eine solche Verletzung des Persönlichkeitsrechts durchaus auch einen „Schmerzensgeldanspruch“ des Arbeitnehmers zu begründen vermag.

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Daimler-Betriebsrat droht Amtsenthebung nach verächtlichem Facebook Post

„Jeder Mensch zahlt für seine Taten! Die einen früher, die anderen später…Fuck Charlie Hebdo„ lautete der Facebook-Post eines Daimler-Betriebsrates nach dem Anschlag auf die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo„auf seiner privater Facebookseite, der diesen nun in Bedrängnis bringt. Denn Daimler selbst, das Betriebsratsgremium und die IG Metall wollen nun ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn einleiten.

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Geld aus der Kasse genommen: Kündigung ohne Abmahnung zulässig

Einer Arbeitnehmerin darf bei einem Griff in die Unternehmenskasse unter gewissen Umständen auch ohne Abmahnung eine Kündigung erhalten. Das hat das Landesarbeitsgericht (LAG) Mainz (Urt. v. 20.11.2014, Az. 5 Sa 386/14) entschieden.

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Telefonvertrag: Keine neue Mindestvertragslaufzeit bei Umzug

Wer in einen anderen Ort umzieht, braucht normalerweise keinen neuen Telefonvertrag abzuschließen. Diese gilt unter Umständen auch bei Altfällen vor Inkrafttreten des § 46 Abs. 8 TKG. Dies hat jetzt das Amtsgericht Berlin-Tempelhof klargestellt.

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Mogeln bei Zeiterfassung: Fristlose Kündigung wegen Arbeitszeitbetruges möglich

Arbeitnehmer die bei der elektronischen Zeiterfassung schummeln riskieren schnell ihre fristlose Kündigung. Dies gilt bereits dann, wenn es um eine Abweichung der Arbeitszeit um wenige Stunden handelt. Dies hat das Landesarbeitsgericht Köln klargestellt.

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Höhe des Schadensersatzes bei Kündigung eines Mobilfunkvertrages mit Flatrate-Tarif

Das Amtsgericht (AG) Tempelhof-Kreuzberg hat entschieden, dass wenn ein Mobilfunk-Anbieter einem Kunden wegen Nichtzahlung den Flatrate-Tarif kündigt, der Mobilfunk-Anbieter nicht sämtliche ausstehenden Grundgebühr-Entgelte ersetzt verlangen kann. Es muss sich insoweit mindestens 50% als ersparte Aufwendungen anrechnen lassen (Urt. v. 04.12.2014 – Az.: 23 C 120/14). Damit bestätigte das Gericht seine Rechtsprechung (Urteil vom 05.09.2012 – Az.: 24 C 107/12).

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Kündigung: Bundesverfassungsgericht stärkt Selbstbestimmungsrecht der Kirchen

Das Bundesverfassungsgericht hat die Rechte der Institution Kirche gestärkt. Es entschied, dass ein katholisches Krankenhaus seinem Mitarbeiter, der in zweiter Ehe verheiratet ist, eine Kündigung aussprechen darf (Beschluss vom 22.10.2014, Az.: 2 BvR 661/12).

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Arbeitgeber muss negative Äußerungen in YouTube-Video hinnehmen

Die Benutzung sozialer Netzwerke stellt für viele Menschen einen Mehrwert da. Im schlechtesten Fall können diese aber auch Existenzen bedrohen. Dann nämlich, wenn z.B. Arbeitnehmer etwas zu unvorsichtig mit Äußerungen über ihren Chef sind. Dann droht eventuell die Kündigung. Das zeigte ein Fall, den das Bundesarbeitsgericht (BAG) in letzter Instanz zu entscheiden hatte.

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