Alle Artikel mit dem Tag "Bewertungsportal"

Wann können Hotelbetreiber Bewertungen auf Bewertungsportal löschen lassen?

Das Oberlandesgericht Hamburg (Urteil vom 30.06.2016, Az. 5 U 58/13) hat entschieden, dass der pauschale Hinweis darauf, dass eine negative Bewertung eines Hotelgastes unwahr sei, nicht ausreichend ist, um ein Bewertungsportal zur Löschung einer negativen Bewertung verpflichten zu können.

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Bewertungsportal – Umfang der Prüfungspflicht des Betreibers

Ärzte können den Betreiber von einem Bewertungsportal nicht ohne Weiteres wegen beleidigender Äußerungen von Nutzern auf Unterlassung in Anspruch nehmen. Dies ergibt sich aus einer mittlerweile rechtskräftigen Entscheidung des Oberlandesgerichtes Düsseldorf.

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Jameda muss Bewertung von Arzt überprüfen – BGH trifft Grundsatzentscheidung

Der Bundesgerichtshof hat jetzt klargestellt, dass der Betreiber von Bewertungsportalen wie Jameda eine negative Bewertung unter Umständen überprüfen müssen.

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Arzt darf sich gegen unwahre Tatsachen wehren

Ein Bewertungsportal muss eine Äußerung über einen Arzt löschen, wenn sie um eine unzutreffende Tatsachenbehauptung handelt. Doch wann handelt es sich um eine Tatsache und nicht nur um die Meinungsäußerung? Diese Abgrenzung ist nicht immer einfach, wie eine aktuelle Gerichtsentscheidung des Amtsgerichtes München zeigt.

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Ärzte-Bewertungsportal Jameda muss gekaufte Top-Platzierungen kennzeichnen

Jameda.de muss es zukünftig als Werbung kennzeichnen, wenn Ärzte für eine Top-Platzierung bezahlen. Ansonsten liegt ein Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht vor. Das entschied das LG München nachdem die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs aus Frankfurt am Main Klage erhoben hatte (LG München, Urt. v. 18.03.2015, Az. 37 O 19570/14).

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Arzt darf sich gegen rechtswidrige Bewertung wehren

Betreiber von einem Bewertungsportal z.B. für Ärzte haften unter Umständen für eine Bewertung durch Dritte, die möglicherweise auf unzutreffenden Tatsachen beruhen. Hier ist der Betreiber unter Umständen in der Pflicht und muss vom angeblichen Patienten einen hinreichenden Nachweis verlangen. Dies hat das Landgericht Frankfurt am Main entschieden.

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Kunde soll 70.000 Euro für negative Amazon-Bewertung zahlen – RA Christian Solmecke bewertet den Fall

Über einen unglaublichen Fall berichtet heute die Augsburger Allgemeine. Nach dem Kauf eines Fliegenschutzgitters für 22,51 Euro war der Kunde mit der Bedienungsanleitung zur Montage nicht zufrieden und gab darauf eine schlechte Amazon-Bewertung für den Händler ab. Nach Darstellung des Kunden forderte der Händler dann zur Löschung der Bewertung auf und drohte mit einer Anzeige. Davon berichtete der Kunde Amazon. Der Shop des Händlers wurde geschlossen. Jetzt fordert der Händler vom Kunden 70.000 Euro Verdienstausfall und verklagte ihn vor dem Landgericht Augsburg. Zu Recht? RA Christian Solmecke mit einer ersten Bewertung des Falles:

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Negative Bewertung: Können Online-Händler sich wehren?

Wie können sich Online-Händler – oder andere Betroffene wie Ärzte – gegen eine schlechte Bewertung auf Portalen im Internet zur Wehr setzen? Dies hängt unter anderem davon ab, in welcher Form diese abgegeben wird. Erfolgt sie in Form von Schulnoten, wird die Sache besonders schwierig. Dies ergibt sich aus einer aktuellen Entscheidung des Landgerichtes Kiel, die allerdings noch nicht rechtskräftig ist.

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AG München: Zulässigkeit von Online-Bewertungsportal für Ärzte

Müssen sich Ärzte anonyme Bewertungen in einem Bewertungsportal im Internet gefallen lassen? Hierzu gibt es eine interessante Entscheidung des Amtsgerichtes München.

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LG München: Zulässige Bewertung Ärzte auf Bewertungsportal

Darf sich die Bewertung von Ärzten in einem Bewertungsportal auch auf das Vergütungsverhalten des Arztes beziehen? Hierzu gibt es ein aktuelles Urteil des Landgerichtes München.

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