Alle Artikel mit dem Tag "Bewerber"

Stellenanzeigen – Was dürfen Arbeitgeber? Wo liegen die Grenzen der Diskriminierung in Bewerbungsverfahren?

Arbeitgeber sollten bei der Formulierung von Stellenanzeigen auf der Hut sein. Nicht selten führt schon ein einziges Wort oder die Nichtbeachtung geschlechterneutraler Sprache zu saftigen Schadensersatzansprüchen. Da man das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz mit hoher Effizienz ausstatten wollte, stehen diskriminierten Bewerbern weitgehende Rechte zu. Lesen Sie hier, wann ein Arbeitgeber in Stellenanzeigen die Grenzen des Erlaubten überschreitet.

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Keine Diskriminierung, wenn Verband das Übergewicht einer Bewerberin kritisiert

Seit Jahren haben Arbeitnehmer durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) die Möglichkeit, sich gegen Diskriminierungen zu wehren. In vielen Fällen ist das Vorhaben auch erfolgreich, da Arbeitgeber nicht selten preisgeben, unter welchen fadenscheinigen Gründen sie den Kandidaten nicht einstellen. Diskriminierend ist regelmäßig, die potenziellen Arbeitnehmer aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes abzuweisen. Dass eine Regel auch Ausnahmen hat, zeigt ein aktuelles Urteil des Amtsgerichts (ArbG) Darmstadt.

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AGG: Arbeitgeber darf eventuell durch Testbewerbung hereingelegt werden

Das Aufdecken einer Diskriminierung von Bewerbern – etwa wegen ihres Alters oder einer Behinderung – ist gar nicht so einfach. Von daher ist die Frage interessant, inwieweit Bewerber die Arbeitgeber durch Abschicken einer fingierten Testbewerbung auf die Probe stellen dürfen. Hierzu gibt es jetzt eine interessante Entscheidung des Landesarbeitsgerichtes Schleswig-Holstein.

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Keine Fragen zum eingestellten strafrechtlichen Ermittlungsverfahren vom Arbeitgeber im Bewerbungsverfahren

Das Bundesarbeitsgericht entschied am 15.11.2012 (Az. 6 AZR 339/11), dass der Arbeitgeber den Bewerber nicht nach eingestellten strafrechtlichen Ermittlungsverfahren fragen und ihm auch nicht bei Falschaussagen kündigen darf.

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Keine Einladung zum Bewerbungsgespräch: Entschädigungsanspruch aus dem AGG?

Bekommt ein Arbeitnehmer erst gar keine Chance sich im Vorstellungsgespräch zu bewähren, so scheidet ein Entschädigungsanspruch auch dann nicht aus, wenn letztlich kein Bewerber eingestellt wird (BAG, Urteil vom 23.08.2012 – 8 AZR 285/11).

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EuGH: Zur Sprachendiskriminierung bei EU-Stellenausschreibung

EU- Stellenausschreibung in drei Sprachen und die Verpflichtung, das Bewerbungsverfahren in einer dieser Sprachen zu durchlaufen, ist eine Sprachendiskriminierung. Dies hat kürzlich der EuGH entschieden.

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ArbG Aachen: Kirche darf konfessionslosen Bewerber nicht einfach abweisen

Ein kirchlicher Arbeitgeber darf einen Bewerber nicht aufgrund seiner Konfessionslosigkeit ablehnen. Denn dieser wird dadurch diskriminiert. Dies hat das Arbeitsgericht Aachen entschieden.

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Tattoo als Einstellungs-Hindernis?

Dürfen Bewerber mit Tattoos von Arbeitgebern abgewiesen werden? Diese Frage stellte sich bei einem Bewerber für den Polizeidienst, der wegen zwei  großflächigen Tatoos auf den Armen nicht eingestellt werden sollte. Doch das Verwaltungsgericht Aachen sah dies anders.

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BAG: Frage von Arbeitgeber nach eingestellten Ermittlungsverfahren ist unzulässig

Ein Arbeitgeber darf einen Bewerber normalerweise nicht fragen, ob gegen ihn ein bereits eingestelltes strafrechtliches Ermittlungsverfahren gelaufen ist. Wenn er es doch macht und der Arbeitnehmer ihn belügt, darf er ihn nicht einfach kündigen. Dies hat jetzt das Bundesarbeitsgericht klargestellt.

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Keine Altersdiskriminierung bei „werbender Stellenanzeige“!

Die Art und Weise von Stellenausschreibungen beschäftigen die Gerichte seit einigen Jahren. Insbesondere aufgrund des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) und dessen § 10, der eine unterschiedliche Behandlung von jungen und älteren Menschen nur zulässt, wenn sie objektiv und angemessen und durch ein legitimes Ziel gerechtfertigt ist. Das Landesarbeitsgericht Nürnberg hat mit einer kürzlich veröffentlichten Entscheidung für weitere Rechtsklarheit gesorgt.

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