Alle Artikel mit dem Tag "Arbeitsunfähigkeit"

Urlaubsanspruch: Untergang trotz Arbeitsunfähigkeit

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschied, dass der gesetzliche Urlaubsanspruch bei fortbestehender Arbeitsunfähigkeit nach Ablauf eines Übertragungszeitraums von 15 Monaten nach dem Ende des Urlaubsjahres untergeht. Einer solchen unionsrechtskonformen Auslegung des § 7 Abs. 3 Bundesurlaubsgesetzes (BUrlG) stehe weder Artikel 31 Abs. 2 der Europäischen Grundrechtecharta (EU-GRCharta) noch die Grundsätze über die unmittelbare Geltung von Richtlinien gegenüber dem Staat und seinen Einrichtungen entgegen.

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Arbeitgeber kann schon am ersten Krankheitstag ein Attest verlangen

1. Der Fall

Die Arbeitnehmerin ist als Redakteurin bei einer Rundfunkanstalt beschäftigt. Sie stellte für den 30.10.2010 einen Dienstreiseantrag. Dieser wurde abgelehnt. Ein später gestellter Dienstreiseantrag für den 29.10.2010 wurde ebenfalls abgelehnt. Die Arbeitnehmerin meldete sich in der Folge am 30.10.2010 krank, war aber bereits am 01.11.2010 wieder arbeitsfähig. In Reaktion hierauf erteilte der Arbeitgeber die Weisung, die Arbeitnehmerin müsse fortan bereits am ersten Tag der Krankmeldung ein ärztliches Attest über die Arbeitsunfähigkeit vorlegen. Hiergegen wendete sich die Arbeitnehmerin und erhob Klage vor dem Arbeitsgericht.

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BAG: Verfall des tariflichen Mehrurlaubs bei Krankheit des Arbeitnehmers

Inwieweit verfällt der Anspruch auf Urlaub eines längerfristig erkrankten Arbeitnehmers im öffentlichen Dienst nach dem 31.03. des Folgejahres? Hierzu gibt es eine aktuelle Entscheidung des Bundesarbeitsgerichtes. Weiterlesen →

LAG Köln: Arbeitgeber kann auch schon am ersten Krankheitstag Attest verlangen

Ein Arbeitnehmer muss auf Wunsch seines Arbeitgebers auch bei einer kurzzeitigen Erkrankung eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorlegen. Dies ergibt sich aus einem aktuellen Urteil des Landesarbeitsgerichtes Köln.

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LAG Hessen: Kündigung wegen zu später Meldung der Arbeitsunfähigkeit durch Arbeitnehmer

Der Arbeitgeber kann eine ordentliche Kündigung aussprechen, wenn der Arbeitnehmer mehrmals seine Anzeigepflicht bei Arbeitsunfähigkeit verletzt hat und dafür wiederholt abgemahnt worden ist. Dies hat das Landesarbeitsgericht Hessen entschieden.

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Muss der Arbeitgeber den Erben die nicht genommenen Urlaubstage des verstorbenen Arbeitnehmers auszahlen?

Als Arbeitnehmer sollte man sich gut überlegen, ob man über die Jahre allzu viel Resturlaub ansammelt. Wenn Sie plötzlich krank werden und versterben, dann haben Sie nichts mehr davon. Und Ihre Erben gehen diesbezüglich leer aus. Dies ergibt sich aus einem Urteil des Bundesarbeitsgerichtes.

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BAG zum Verfallen von Urlaub nach längerer Erkrankung des Arbeitnehmers

Wer aufgrund einer Erkrankung längere Zeit arbeitsunfähig gewesen ist, sollte rechtzeitig genug an seinen Erholungsurlaub denken. Ansonsten verfällt sein Anspruch auf Urlaub. Dies ergibt sich aus einem Urteil des Bundesarbeitsgerichtes.

 

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Krankgeschriebene Arbeitnehmer können das Weihnachtsgeld verlieren

Wer als Arbeitnehmer vorübergehend arbeitsunfähig wird, muss mit einer Kürzung oder sogar mit dem Verlust des freiwillig gezahlten Weihnachtsgeldes rechnen. Dies hat das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz entschieden.

 

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LAG Rheinland-Pfalz: Arbeitnehmer durfte seinem Chef mit Krankschreibung drohen

Wer seinem Arbeitgeber mit einer Krankschreibung droht, riskiert normalerweise die fristlose Kündigung. Das gilt allerdings nicht immer.

 

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LAG München: Arbeitgeber muss dauerhaft kranken Arbeitnehmers wegen entgangenem Urlaub entschädigen

Das Landesarbeitsgericht München hat entschieden, dass ein über Jahre krankgeschriebener Arbeitnehmer gegen seinen Arbeitgeber einen Anspruch auf Urlaub hat. Kann er den nicht mehr bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses nehmen, darf er dafür Geldersatz verlangen. Arbeitnehmer sollten sich allerdings nicht zu früh freuen.

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