Alle Artikel mit dem Tag "Arbeitnehmer"

Haftet Chef für Filesharing am Arbeitsplatz? AG Charlottenburg schränkt Haftung ein

Immer wieder kommt es vor, dass Mitarbeiter über den Internetanschluss am Arbeitsplatz Filesharing begehen. Muss der Arbeitgeber sie belehren, um einer Heranziehung im Wege der Störerhaftung zu entgehen? Hierzu hat jetzt das Amtsgericht Charlottenburg eine richtungsweisende Entscheidung getroffen und dabei auf ein aktuelles Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofes verwiesen.

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Prämie von Arbeitgeber für Gewerkschaftsaustritt ist rechtswidrig

Arbeitgeber dürfen ihren Arbeitnehmern keine Prämie für den Gewerkschaftsaustritt anbieten. Dies hat das Arbeitsgericht Gelsenkirchen in einer aktuellen Entscheidung klargestellt.

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Hat ein Arbeitnehmer in Bezug auf die Gestaltung seines Firmenfahrzeuges ein Mitspracherecht?

Firmenfahrzeuge werden heutzutage von Unternehmen nicht nur zum Transport von Waren, sondern oftmals auch als Marketingtool genutzt. Die Fahrzeuge sind häufig im Straßenverkehr und werden entsprechend häufig von Verbrauchern und Kunden wahrgenommen. Unternehmen versuchen daher gerne durch eine provokante oder einzigartige Gestaltung der Firmenfahrzeuge eine noch größere Aufmerksamkeit zu erzielen. Doch nicht immer sind Angestellte mit der äußeren Gestaltung eines Firmenfahrzeuges zufrieden.

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Kündigung einer Angestellten wegen Altersdiskriminierung unwirksam

Die Kündigung ein er Arbeitnehmerin kann aufgrund von festgestellten Indizien, die auf eine Diskriminierung hindeuten, unwirksam sein. Das hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschieden (Urt. v. 23.07.2015, 6 AZR 457/14).

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Kündigung wegen Raubkopieren am Arbeitsplatz: BAG spricht Klartext

Arbeitnehmer die den vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Dienstrechner zum Raubkopieren benutzen müssen mit ihrer fristlosen Kündigung rechnen. Das gilt auch dann, wenn sie dies im Zusammenwirken mit ihren Kollegen tun und diesen das Anfertigen von Raubkopien am Arbeitsplatz ermöglichen. Dies hat jetzt das Bundesarbeitsgericht klargestellt.

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Grenzen des Persönlichkeitsrechts eines Arbeitnehmers

Mit seinem Urteil vom 19.02.2015 (Az.8 AZR 1007/13) bestätigte das Bundesarbeitsgericht (BAG) die Entscheidung der Vorinstanz und konstatiert nunmehr höchstrichterlich, dass die Überwachung eines Arbeitsnehmers durch Beauftragung einer Detektei von Seiten des Arbeitgebers rechtswidrig ist und demnach das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Arbeitnehmers verletzt, wenn kein hinreichend begründeter Verdacht besteht und verweist darauf, dass eine solche Verletzung des Persönlichkeitsrechts durchaus auch einen „Schmerzensgeldanspruch“ des Arbeitnehmers zu begründen vermag.

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Werktäglicher Ladenschluss muss eingehalten werden

Das Bundesverwaltungsgericht entschied in seinem Beschluss vom 04.12.2014 (AZ.:  8 B 66.14), dass eine Beschäftigung der Arbeitnehmer an Sonn- und Feiertagen unzulässig ist, wenn damit nach Ladenschluss am vorausgegangenen Werktag um 0:00 Uhr noch anwesende Kunden bedient oder Abwicklungsarbeiten vorgenommen werden sollen.

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Mogeln bei Zeiterfassung: Fristlose Kündigung wegen Arbeitszeitbetruges möglich

Arbeitnehmer die bei der elektronischen Zeiterfassung schummeln riskieren schnell ihre fristlose Kündigung. Dies gilt bereits dann, wenn es um eine Abweichung der Arbeitszeit um wenige Stunden handelt. Dies hat das Landesarbeitsgericht Köln klargestellt.

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Kündigung: Bundesverfassungsgericht stärkt Selbstbestimmungsrecht der Kirchen

Das Bundesverfassungsgericht hat die Rechte der Institution Kirche gestärkt. Es entschied, dass ein katholisches Krankenhaus seinem Mitarbeiter, der in zweiter Ehe verheiratet ist, eine Kündigung aussprechen darf (Beschluss vom 22.10.2014, Az.: 2 BvR 661/12).

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Mehrurlaub von älteren Arbeitnehmern ist keine Diskriminierung

Urlaubstage sind ein beliebtes Streitthema zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Vertragliche Regelungen sind an der Tagesordnung, gerade weil der gesetzliche Urlaubsanspruch bei einer 5-Tages-Woche lediglich 20 Tage beträgt. Heikel wird das Binnenklima, wenn in einem Unternehmen verschiedene Urlaubsmodelle existieren. Daraus kann auch schon mal ein Rechtsstreit erwachsen, wie ganz aktuell ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) zeigt.

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